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Photovoltaikanlage mieten: Ein cleverer Weg zu nachhaltiger Energie?

05.03.2024 um 13:30 Uhr
    Einfamilienhaus mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach | © Getty Images/deepblue4you Viele Unternehmen bieten Photovoltaikanlagen zur Miete an. Lohnt sich das Modell? | ©Getty Images/deepblue4you

    Die Vorteile einer Photovoltaikanlage sind verlockend – immer mehr Menschen haben Interesse daran, ihren eigenen Strom zu erzeugen, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig Geld einzusparen. Doch der Kauf einer Photovoltaikanlage ist mit einer hohen Investition und einem gewissen Planungsaufwand verbunden. Um diese Hürden zu nehmen, bieten mittlerweile viele Unternehmen die Möglichkeit, eine Photovoltaikanlage zu mieten. Wir klären auf, ob und vor allem für wen sich eine gemietete Anlage lohnt.

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    Photovoltaikanlagen mieten oder kaufen die wesentlichen Unterschiede

    Gemietete Photovoltaikanlagen unterscheiden sich in der Nutzung kaum von gekauften Anlagen. Statt des Kaufpreises wird über die Mietdauer – diese beträgt im Regelfall rund 20 Jahre – eine monatliche Gebühr fällig. Wie hoch die Gebühr ausfällt, hängt von individuellen Faktoren wie der Größe der Photovoltaikanlage oder die zusätzliche Anschaffung eines Speichers für nicht verbrauchten Strom ab. In den meisten Modellen sind im Mietpreis neben den schwer kalkulierbaren Reparatur- und Wartungskosten auch Versicherungsleistungen inbegriffen. Ein weiterer Vorteil: Entscheidest du dich dafür, eine Photovoltaikanlage zu mieten, wird dir der Großteil der anfallenden Bürokratie abgenommen. Während beim Kauf die Photovoltaikanlage von den Eigentümer*innen oft selbst angemeldet wird, erfolgt dies bei Mietmodellen – je nach Vereinbarung – durch die Anbieter*innen. 

    Photovoltaikanlage mieten: Die Vorteile auf einen Blick

    • Geringe Anschaffungskosten: Da die hohen Anschaffungskosten bei Mietmodellen entfallen, ist kein Eigenkapital notwendig. Hier muss lediglich der monatliche Mietpreis gezahlt werden.
    • Konstanter Mietpreis: Die monatlichen Kosten sind festgelegt und im Regelfall von Preissteigerungen ausgeschlossen. 
    • Keine Reparatur- und Wartungskosten: Abhängig von vertraglichen Vereinbarungen übernehmen die Anbieter*innen Wartung und Reparatur der Anlage, wodurch keine unvorhergesehenen Zusatzkosten entstehen. 
    • All-Inclusive-Paket: Je nach Abmachung kümmern sich bei Mietmodellen die Anbieter*innen um die Anmeldung der Photovoltaikanlage.

    Photovoltaikanlage mieten: Die Nachteile auf einen Blick

    • Hohe Gesamtkosten: Auch wenn die Anfangsinvestition gering ist, sind die Gesamtkosten bei Mietmodellen höher als bei einem Kauf. Die monatlich anfallenden Mietkosten können die Kosteneinsparungen vom selbst erzeugten Strom mindern.
    • Höhere Abhängigkeit: Bei einem Mietmodell ist man lediglich Besitzer*in der Photovoltaikanlage. Mögliche Änderungen oder Erweiterungen müssen immer abgeklärt werden.
    • Lange Vertragslaufzeit: Die Vertragsbindung bei Mietmodellen beläuft sich auf circa 20 Jahre. Ein frühzeitiger Vertragsausstieg ist schwer umsetzbar und mit zusätzlichen Kosten verbunden. 

    Für wen lohnt sich die Miete einer Photovoltaikanlage?

    Mietmodelle eignen sich vor allem dann, wenn Interessierte nicht ausreichend Eigenkapital zur Verfügung haben, aber trotzdem grünen Strom produzieren wollen. Rein finanziell gesehen lohnen sich Mietmodelle langfristig hingegen nicht. Du möchtest mit möglichst wenig Aufwand zu deiner eigenen Photovoltaikanlage kommen? Auch dann könnte Mieten interessant sein. Die vorherige Planung samt bürokratischem Aufwand sowie die Wartung werden dir bei gemieteten Anlagen abgenommen – quasi ein All-Inclusive-Paket. So ein Paket bietet beispielweise das Unternehmen DZ4 an: Innerhalb kurzer Zeit und mit wenig Aufwand verwandelst du dein Dach mit diesen Mietmodellen in echte Kraftwerke!

    Ob gekauft oder gemietet – bevor du dich für eine Photovoltaikanlage entscheidest, solltest du die Preise verschiedener Anbieter*innen vergleichen. Dabei helfen dir praktische Online-Tools, mit denen du nach wenigen Klicks ein für dich passendes Angebot einfordern kannst.

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    Energiesparen gehört heute zum Alltag. Doch viele tun sich damit schwerer als nötig. Denn es gibt ganz einfache Möglichkeiten, jeden Tag Strom zu sparen - hier erfährst du wie. Viele Geräte im Haushalt verbrauchen mehr Strom als nötig. Aber das lässt sich ohne größere Anstrengung verhindern. Denn meist hilft das Umstellen von Verhaltensweisen. So sparst du Energie Temperatur im Kühlschrank: Viele Kühlschränke sind zu kalt eingestellt. Bei einer Temperatur von sieben Grad bleiben die Lebensmittel frisch, kälter ist also gar nicht nötig. Wenn du den Kühlschrank also etwas wärmer einstellst, sparst du Strom. Gefrierfach abtauen: Es macht zwar ein wenig Arbeit, aber es lohnt sich. Denn bereits eine Eisschicht von einem Zentimeter sorgt dafür, dass sich der Energiebedarf des Eisfachs verdoppelt. Hier lässt sich also ordentlich einsparen. Bei Waschmaschine immer Eco-Programme nutzen: Es klingt widersinnig, weil die Eco-programm ja länger laufen und daher eigentlich auch mehr Strom verbrauchen müssten. Da sie aber das Wasser deutlich weniger aufheizen, sparen sie dennoch Strom. Waschmaschine immer voll laden: Ist das Gerät nur halb gefüllt, verbraucht es auf das Kilo Wäsche gerechnet deutlich mehr Strom und Wasser. Daher solltest du die Waschmaschine immer vollpacken, bevor due sie nutzt. Moderne Maschinen kommen damit gut zurecht – und es spart nicht nur Strom, sondern auch Zeit, weil du seltener waschen musst. Backofen mit Umluft nutzen: Das erlaubt dir nicht nur, die Temperatur niedriger zu wählen, was bereits spart, sondern auch, mehrere Gerichte gleichzeitig herzustellen. Und das spart ebenfalls Energie. Kochen mit Deckel: Neben der Wahl der richtigen Herdplatte, die zur Topfgröße passen sollte, ist auch das Erwärmen oder Kochen von Speisen mit geschlossenem Topfdeckel sinnvoll, da so weit weniger Energie benötigt wird, der Top die Hitze besser hält. Wasserkocher nicht überfüllen: Je mehr Wasser sich im Gerät befindet, desto länger dauert es, bis es kocht. Wenn du dann aber nur die Hälfte des Wassers nutzt, hast du 50% umsonst erhitzt. Vorher die richtige Menge Wasser abfüllen, spart bares Geld. Richtige Beleuchtung: Mit LED-Lampen statt Halogen-Lampen lassen sich leicht 50 Euro im Jahr an Stromkosten einsparen, da LED mit weite weniger Energie auskommt. Du kannst dir sogar relativ leicht ausrechnen, wann du die Anschaffungskosten eingespart hast. Router ausschalten: Wenn nachts niemand in der Wohnung oder im Haus Internet benötigt, muss auch der Router nicht ans Netz. Es genügt völlig, ihn morgens wieder einzuschalten, wenn er benötigt wird. Kein Standby: Viele Geräte verbrauchen im Standby-Modus immer noch ordentlich Strom. Hier hilft beispielsweise eine Mehrfachsteckdose, die sich komplett abschalten lässt. Damit lassen sich nach Schätzungen etwa 60 Euro pro Jahr einsparen.