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9 faszinierende Fakten über den Puma

06.08.2021 um 15:25 Uhr
    Puma Gesicht Nahaufnahme | © Getty Images/David Sailors Getty Images/David Sailors | ©Getty Images/David Sailors

    Unser Lieblingsvideo aus der Galerie? Ohne Frage das Zusammentreffen von Wanderer und Berglöwe in Arizona. Aber nicht nur bei der Verteidigung der Jungen beeindruckt das Tier - wie haben noch acht weitere faszinierende Momente und Fakten zusammengestellt.

    Wo leben Pumas?

    Prärie, Halbwüste, tropische Wälder, karge Gebirge – zur Heimat des Pumas gehören unterschiedliche Lebensräume. Ursprünglich war er über fast ganz Nord- und Südamerika verbreitet. Der Mensch hat die scheuen Raubkatzen aber in wenig besiedelte Gebiete verdrängt. Sie leben in Kanada, in den kargen Wüstenregionen Arizonas und New Mexicos, im südlichen Patagonien und sind neben der Bezeichnung Puma auch als Berglöwe, Silberlöwe oder Kuguar bekannt. In den USA außerden als "panther".

    Welche Geräusche machen Pumas?

    Brüllen wie Löwe oder Jaguar kann der Puma nicht. Er gehört trotz seiner beeindruckenden Statur (viertgrößte Katze der Welt) zur Familie der Kleinkatzen. Merkt man auch daran, dass er lautstark schnurren kann. Klassisches Fauchen gehört ebenfalls zu seinem Repertoire. Rufen und Schreien kann er aber auch - mal zwitschernd und mal krächzend -,was vor allem zur Kommunikation mit den Jungen und in der Paarungszeit zum Einsatz kommt. Einige Lautäußerungen kann man in diesem Video aus einer Rettungsstation für Großkatzen in den USA hören.

    Nachwuchs bei den Pumas

    Die Paarungszeit der Pumas liegt meist zwischen November und Juni. Nach nur drei Monaten Tragezeit kommen im Durchschnitt zwei bis drei Junge zur Welt.  Neugeborene Pumas sind im Gegensatz zu den musterlosen Erwachsenen kräftig gefleckt. Ein paar Tage lang bleibt das Pumaweibchen bei den Neugeborenen, dann geht es - manchmal tagelang - auf die Jagd, um sich und den Nachwuchs zu ernähren. Nach rund 20 Monaten trennen sich die Wege von Mutter und Kind(ern). Pumas sind Einzelgänger und sind nur für ein paar Tage zur Paarungszeit und wenn sie Nachwuchs haben nicht alleine unterwegs. 

    Was passiert, wenn man einem Puma in freier Wildbahn begegnet?

    Dieser Läufer auf einem Wanderweg in Utah sah gerade noch ein Pumajunges an der Wegbiegung, bevor die Mutter im Beschützerinnenmodus aus dem Gebüsch brach und ihn sechs Minuten lang aus ihrem Revier beziehungsweise aus der Nähe ihres Nachwuchses vertrieb. Das Instagram-Video ging verständlicherweise viral (wer sich amüsieren will, liest die Kommentare darunter).

    Hochsprungmeister*in

    Pumas sind exzellente Kletterer. Aber nicht nur auf diese Weise kommen die Tiere auf Baum oder Fels: Sie können auch aus dem Stand bis zu 5,5 Meter hoch springen. Das ist der amtliche Weltrekord unter den Säugetieren dieser Welt.

    Pumas sind nachtaktiv 

    Pumas haben keine festen Schlafplätze, geschweige denn einen Bau oder eine Höhle. Auch feste Fressplätze gibt es bei ihnen nicht. Die Fleischfresser jagen meistens in der Dämmerung oder in der Nacht. Den Tag verschlafen sie, gut versteckt etwa in kleinen Wäldern. Das Territorium eines einzelnen Pumas erstreckt sich über 50 bis 1000 Quadratkilometer.

    Wie groß, schwer & alt werden Pumas?

    Pumas erreichen eine Schulterhöhe von 60 bis 90 cm, und ein Gewicht von bis zu 100 Kilo (Männchen) bzw. knapp 50 kg (Weibchen). Die muskulösen Katzen werden in der Wildnis 8 bis 13 Jahre alt, in Gefangenschaft über 20 Jahre.

    Wie schnell ist ein Puma?

    Der Puma ist zwar in der Lage, auf kurzen Strecken sehr schnell zu laufen, er nutzt diese Fähigkeit jedoch nur sehr selten. Er erreicht dabei Geschwindigkeiten von 55 km/h bis 72 km/h

    Ein Puma als Filmstar

    Ja, tatsächlich: Ein Pumaweibchen steht im Zentrum des 1972 veröffentlichten Disney-Films  "Run, Cougar, Run" (deutscher Titel "Die Flucht des Pumas"). Darin zieht sie ihre drei Jungen groß und versucht sie und sich vor einem Jäger zu retten. Im Video sehen wir, wie der Film anfängt.