• Home

Photovoltaikanlage mit oder ohne Speicher: Was ist sinnvoller?

11.04.2024 um 12:15 Uhr
    Frau berührt mit ihrer Hand das Solarmodul einer Solaranlage | © Getty Images/SimonSkafar Ein Speicher für die Photovoltaikanlage – lohnt sich das? | ©Getty Images/SimonSkafar

    Du spielst mit dem Gedanken, in eine eigene Photovoltaikanlage zu investieren? Dann wirst du früher oder später mit der Frage konfrontiert werden, ob du dir einen zusätzlichen Speicher anschaffen sollst. Aber welche Vorteile bietet so ein Speicher, mit welchen Kosten muss man rechnen und wann lohnt sich die Anschaffung wirklich? Das erfährst du hier.

    Kleines Kraftwerk Duo Komplettpaket mit Anker SOLIX Solarbank und optionaler Halterung (880Wp+) direkt hier bestellen*

    Welchen Vorteil hat ein zusätzlicher Speicher?

    In einem Speicher wird der tagsüber produzierte Strom, der nicht direkt verbraucht wird, zwischengelagert. Dieser gespeicherte Strom kann abends oder nachts – also zu Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und die Photovoltaikanlage keinen Strom produziert – verbraucht werden. So sparst du Energiekosten, da du keinen Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen musst. Übrigens: Ohne einen Speicher wird der gesamte nicht verbrauchte Solarstrom gegen eine geringe Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist. Allerdings ist die sogenannte Einspeisevergütung in den letzten Jahren gesunken, weshalb der Eigenverbrauch rentabler ist. 

    Praktische Online-Tools helfen dir dabei, in wenigen Klicks unverbindliche Angebote für deine eigene Photovoltaikanlage einzuholen. Dabei kannst du auswählen, ob du an einem zusätzlichen Speicher interessiert bist oder nicht.

    Mehr Unabhängigkeit

    Ein Speicher bietet dir also höhere Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und kann dabei helfen, bei Stromausfällen autark zu bleiben. Aber: Ganz unabhängig vom öffentlichen Stromnetz kann der eigene Haushalt auch mit einem Speicher – egal, wie groß dieser ist – nicht werden. Dafür produziert die Photovoltaikanlage insbesondere in den Wintermonaten nicht ausreichend Strom. Mit einem zusätzlichen Speicher trägst du allerdings aktiv zum Umweltschutz bei, indem du mehr selbst erzeugten, erneuerbaren Strom nutzt und weniger auf fossile Brennstoffe angewiesen bist. 

    Strompreise 2024 sollen drastisch steigen

    Lohnt sich die Anschaffung eines Speichers?

    Die Preise für Speicher variieren je nach Größe. Kleine Modelle kosten durchschnittlich 4.000 bis 6.000 Euro, große Modelle bis zu 11.000 Euro. Ob sich die Anschaffung eines Speichers lohnt, hängt von individuellen Faktoren ab. Wie beispielsweise der Größe der Photovoltaikanlage, deinem Eigenverbrauch und den örtlichen Strompreisen. Denkst du über die Anschaffung einer Photovoltaikanlage samt Speicher nach, solltest du dich mit der Frage beschäftigen, ob die Anlage inklusive Speicher so viel Stromkosten einsparen kann, dass sich die anfängliche Investition über die Lebensdauer rechnet. Gut zu wissen: Während Photovoltaikanlagen eine Lebensdauer von rund 20 bis 25 Jahren haben, liegt die Lebensdauer von Speichern bei circa 10 bis 15 Jahren. Der Grund für die kürzere Lebensdauer ist, dass in den Batteriezellen des Speichers chemische Prozesse stattfinden, die zu einer schnelleren Alterung der Materialien führen. Übrigens kann bei bestehenden Photovoltaikanlagen in der Regel ein Speicher problemlos nachgerüstet werden. 

    Du interessierst dich für Solarenergie und möchtest mit möglichst wenig Aufwand grünen Strom für dein eigenes Zuhause gewinnen? Das Unternehmen Kleines Kraftwerk bietet Komplettpakete an, die aus Solarmodul und Speicher* bestehen. Optional kannst du zusätzlich eine passende Halterung auswählen, die für deinen individuellen Standort geeignet ist. 

    *Affiliate-Link

    Vielleicht auch interessant: