Achtung Zuckerfalle: Fünf Warnzeichen dafür, dass du zu viel Zucker isst

08.06.2023 um 23:41 Uhr
    Mädchen mit Gebäck vor den Augen | © Getty Images / Carol Yepes Wie bei vielem gilt auch bei Zucker: Zu viel davon ist schlecht und kann zu unangenehmen Symptomen führen. | ©Getty Images / Carol Yepes

    Du bist müde, obwohl du gut geschlafen hast und hast ständig Durst? Dies sind nur zwei von vielen Warnsignalen, die auf einen zu hohen Zuckerkonsum hinweisen. Wir verraten dir, welche Anzeichen dir dein Körper sendet, wenn du zu viel Zucker konsumierst.

    Folgende fünf Symptome könnten Warnsignale deines Körpers sein:

     

    1. Karies

    Dass man von zu viel Zucker Karies bekommt, wurde einem schon in der Kindheit beigebracht. Denn der Konsum von zu viel Zucker macht die Zähne anfällig für Bakterien. Wenn du nach dem Essen von Eis beispielsweise nicht direkt die Zähne putzt, sind deine Zähne dem Zuckermilieu im Mund hilflos ausgeliefert. Der Zucker wird in Säure umgewandelt, dieser greift den Zahnschmelz an und öffnet Karies die Tür.

    2. Müdigkeit

    Wenn du morgens nur schwer aus dem Bett kommst und du auch gegen Nachmittag noch schlafen könntest, greifst du vielleicht gerne zu einer Tafel Schokolade, um wieder auf Trab zu kommen. Und das wirkt! Allerdings sorgt der Zucker nur für einen kurzweiligen Energieschub. Kurz darauf fühlst du dich wieder schlapp und antriebslos und deine Konzentration ist ebenfalls dahin. Das ist logisch, denn Zucker lässt deinen Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen und ebenso rasant wieder abfallen.

    Außerdem wird durch den regelmäßigen Konsum von Zucker ein Prozess verinnerlich, in dem dein Körper den Zucker für den nächsten Energieschub sogar einfordert. Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, ist die einzige Lösung, auf Süßigkeiten zu verzichten und bei Heißhungerattacken lieber auf Beeren zurückzugreifen.

    3. Verdauungsprobleme

    Leidest du häufig unter Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen? Dann kann es sein, dass du zu viel Zucker konsumierst. Ein erhöhter Zuckerkonsum bringt das Milieu deines Darms nämlich ordentlich durcheinander, was sich in Form von Verdauungsproblemen äußert.

    4. Hautunreinheiten

    Ebenso wie dein Darm kann auch deine Haut bei einem erhöhten Zuckerkonsum rebellieren. Normalerweise sorgen Kollagen und Elastin dafür, dass die Haut gesund ist. Isst du jedoch zu viele Süßigkeiten, kann dein Körper den Zucker nicht mehr verarbeiten. Dies zeigt sich dann in Form von Hautunreinheiten und Pickeln.

    5. Durst

    Je mehr Zucker du konsumierst, um so durstiger wirst du sein. Je mehr Zucker du im Blut hast, desto mehr versucht dein Körper diesen loszuwerden. Dazu nutzt er deinen Urin. Heißt im Klartext: Isst du viele Süßigkeiten, musst du wahrscheinlich häufiger zur Toilette. Auf diesen vermehrten Flüssigkeitsmangel macht dich dein Körper dann aufmerksam, indem er dir vermittelt, dass du Durst hast.

    Vielleicht auch interessant:

    Enttarnte Süßmacher: Diese Lebensmittel sich echte Zuckerfallen!

    Zucker kann unserer Gesundheit erheblich schaden. Vor allem in großen Mengen. Obgleich wir versuchen, auf Zucker zu verzichten, versteckt er sich in einem Großteil aller Lebensmittel, die wir im Supermarkt kaufen. In den meisten hätten wir ihn zudem niemals vermutet. Welche Lebensmittel das sind, erfährst du hier. Erythrit - kalorienfreier Zuckerersatz - direkt bei Amazon bestellen* Laut des Bundesinformationszentrums für Landwirtschaft liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Zucker hierzulande bei 34 Kilogramm. Damit konsumieren die Deutschen im weltweiten Vergleich überdurchschnittlich viel Zucker und das hat Folgen: Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nur einige Beispiele. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm, da Zucker zu Recht im dringenden Verdacht steht, an der Entstehung zahlreicher weiterer Zivilisationskrankheiten maßgeblich beteiligt zu sein. Wie viel Zucker ist in Ordnung? Die WHO empfiehlt eine Tageshöchstmenge von 50 Gramm Zucker pro erwachsene Person. Das sind knapp 19 Kilogramm Zucker pro Jahr. Weitaus weniger, als wir tatsächlich zu uns nehmen. Warum aber konsumieren wir hierzulande so viel Zucker? Einer der wesentlichen Gründe ist die Verarbeitung von verstecktem Zucker in der Lebensmittelindustrie. Die Lebensmittelindustrie verwendet Zucker nicht nur zum Süßen, sondern schätzt ihn insbesondere wegen seines geringen Preises und seiner Eigenschaften ein Lebensmittel haltbar zu machen, diesem Volumen zu verleihen und sowohl Geschmack als auch Konsistenz zu verbessern. Dank des Zuckers können die Hersteller an teureren und damit leider auch gesünderen Zutaten sparen. Somit landet er in Lebensmitteln, in denen er eigentlich nichts zu suchen hat. Hier kommen die sieben größten Zuckerfallen:   1. Säfte und Smoothies Fruchtsäfte und Smoothies halten viele von uns für gesund. Dabei vergessen wir, dass Obst von Natur aus sehr süß ist. Kein Wunder also, dass zum Beispiel 100 Milliliter Apfelsaft 12 Gramm Zucker enthalten. Ähnliches gilt für Smoothies. Die pürierten Früchte enthalten zwar Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, allerdings auch viel Fruchtzucker. Smoothies können bis zu 11 Gramm Zucker pro 100 Milliliter enthalten. Zum Vergleich: Cola enthält 10,6 Gramm Zucker pro 100 Milliliter. 2. Fruchtjoghurt Naturjoghurt ist aufgrund seines hohen Proteingehaltes und des enthaltenden Kalziums ziemlich gesund. Doch Vorsicht: 100 Gramm eines Pfirsich-Joghurts eines bekannten Joghurtherstellers beinhalten 13 Gramm Zucker und damit weitaus mehr Zucker so mancher Eistee. 3. Gewürzgurken Gurken bestehen zu 96 Prozent aus Wasser und sind daher bekanntermaßen kalorienarm. Doch leider ist das ein Trugschluss, sobald es sich um Gurken aus der Dose bzw. aus dem Glas handelt. Gewürzgurken werden in Essig eingelegt. Um den sauren Geschmack abzumildern, kommt eine ordentliche Portion Zucker hinzu. Je nach Produkt sind das 3 bis 7 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Bei den Honig-Gurken sind es sogar 12 Gramm. Diese Menge ist mit dem Zuckergehalt von Pfirsichen aus der Dose vergleichbar. 4. Ketchup Je nach Sorte und Hersteller stecken in einer Ein-Liter-Flasche Ketchup bis zu 90 Stück Würfelzucker, also 270 Gramm Zucker. Das entspricht fast der dreifachen Menge an Zucker als in einem Liter Cola. 5. Krautsalat Bei Krautsalaten aus dem Supermarkt zeigt sich ein ähnliches Bild, vor allem bei Sauerkraut. Frisch zubereitet ist Sauerkraut ein sehr gesundes Lebensmittel und ein besonders Darmfreundliches noch dazu. In 150 Gramm industriell gefertigtem Sauerkraut stecken hingegen circa 5 Stücke Würfelzucker (das entspricht 15 Gramm Zucker). 6. Zwieback Ebenfalls eine unerwartete Zuckerfalle ist Zwieback. Zwar schmecken die knusprigen Scheiben süßlich, doch dass in 10 Zwieback rund 5 Stück Würfelzucker verarbeitet sind, erwartet man nicht. Wenn du trotzdem nicht auf Zwieback verzichten möchtest, kannst du auf die ungezuckerte Variante zurückgreifen. 7. Heringssalat Ebenfalls nicht ganz unbedenklich sind Heringssalate. Tatsächlich enthalten gängige Heringssalate im Supermarkt durchschnittlich 9 Gramm Zucker (das entspricht 3 Stück Würfelzucker) pro Portion. * Affiliate-Link

    Weiterlesen

    Wahr oder falsch? Fünf Gesundheitsmythen im Check

    Salzstangen helfen bei Übelkeit und brauner Zucker ist gesünder als weißer. Mythen wie diese halten sich hartnäckig. Vor allem rund um die Themen Ernährung und Gesundheit ranken sich unzählige Aussagen, die von uns gerne als Tatsachen abgetan werden, ohne jedoch zu wissen, ob diese überhaupt stimmen. Wir haben die bekanntesten Mythen einmal unter die Lupe genommen. Top 5 Gesundheitsmythen im Check   Mythos 1: Kaffee entzieht dem Körper Wasser Dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, stimmt nicht. Mittlerweile weiß man, dass Kaffee nur einen verstärkten Harndrang provoziert, da er die Filter-Funktion der Nieren erhöht und dadurch kurzzeitig mehr Urin gebildet wird. Allerdings ist diese Wirkung von sehr kurzer Dauer. Der Genuss von vier Tassen pro Tag ist völlig unproblematisch. Allerdings solltest du zusätzlich mindestens 1,5 Liter Wasser trinken.  Mythos 2: Schnaps regt die Verdauung an Dieser Mythos stimmt ebenfalls nicht. Im Gegenteil: Alkohol verlangsamt sogar die Verdauung. Wird Hochprozentiges nach einer üppigen Mahlzeit eingenommen, entspannt dieser zwar tatsächlich die Magenmuskulatur und sorgt somit kurzzeitig für ein angenehmes Gefühl. Allerdings verzögert er dadurch zugleich die Verdauung, weshalb die Nahrung sogar noch länger im Verdauungstrakt verweilt. Mythos 3: Zähne muss man direkt nach dem Essen putzen Dieser Mythos stimmt teilweise. Wer innerhalb von 20 Minuten nach dem Essen Zähne putzt, entfernt damit Bakterien, die den Zahnschmelz angegreifen. Dennoch ist es nicht ratsam, sofort nach dem Essen die Zähne zu putzen. Hast du zum Beispiel gerade sehr säurehaltige Lebensmittel gegessen, hat die enthaltene Säure den Zahnschmelz bereits weich und angreifbar gemacht. Ein sofortiges Putzen würde die Zähne zusätzlich angreifen. Grundsätzlich ist Zähneputzen nach dem Essen also sehr sinnvoll, allerdings erst nach 30 Minuten. Mythos 4: Cola und Salzstangen helfen bei Übelkeit Dieser Mythos hält sich seit vielen Jahren sehr hartnäckig. Er gründet auf der Tatsache, dass dem Körper nach dem Erbrechen Elektrolyte fehlen, die es aufzufüllen gilt. Eine logische Schlussfolgerung ist hier auf Cola zurückzugreifen, da diese Elektrolyte enthält. Doch davon ist abzuraten: Cola enthält große Mengen an Zucker und Koffein - beides Inhaltsstoffe, die den Körper dehydrieren und reizen. Salzstangen sind hingegen weder hilfreich noch herausfordernd für den Magen. Du kannst sie daher durchaus essen, deinen Gesundheitszustand werden sie aber nicht verbessern. Hilfreicher wäre hier der Verzehr einer Brühe oder von etwas Zwieback. Mythos 5: Brauner Zucker ist gesünder als weißer Auch wenn der Volksmund es gerne behauptet: Brauner Zucker ist ebenso ungesund wie weißer Zucker. Beide Zuckersorten enthalten in etwa gleich viele Kalorien, keine Vitamine und sind schädlich für die Zähne. Der einzige Unterschied besteht im Geschmack: Brauner Zucker schmeckt malziger als weißer Zucker. Bei der Herstellung sieht das etwas anderes aus: Braune Rohzucker ist weniger verarbeitet. Dies ist zumindest für die Ökobilanz vorteilhaft. Allerdings wird weißer Zucker in der Industrie gerne auch braun eingefärbt, um ihn „gesünder“ auszusehen zu lassen. Bei dem Kauf solltest du deshalb einen näheren Blick auf das Etikett werfen.   Vielleicht auch interessant: Fleischersatz: Wie gesund sind vegane und vegetarische Alternativen? Teeliebhaber achten zunehmend auf Qualität.  

    Weiterlesen