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James Cameron beendet persönlich irre „Titanic“-Diskussion

20.12.2022 um 13:39 Uhr
    „Titanic“-Regisseur James Cameron (links) gibt Leonardo DiCaprio und Kate Winslet bei den Dreharbeiten 1997 Anweisungen bei der legendären Tür-Szene. | © Imago „Titanic“-Regisseur James Cameron (links) gibt Leonardo DiCaprio und Kate Winslet bei den Dreharbeiten 1997 Anweisungen bei der legendären Tür-Szene. | ©Imago

    Schon seit Jahren wird über das traurige Ende des noch immer dritterfolgreichsten Films aller Zeiten diskutiert: Hätte Jack bei „Titanic“  nicht auch auf die Tür gepasst, die Rose vor dem Ertrinken rettete? Keine Chance, sagt Regisseur James Cameron und liefert Beweise.

    Selbst Hauptdarstellerin Kate Winslet heizte die Diskussionen an und betonte in einem Interview , dass Jack sehr wohl auf das Brett gepasst hätte. Schon einige Male äußerte sich Regisseur James Cameron zu den Diskussionen, die er jedes Mal dementierte. Jetzt hatte es der 68-Jährige scheinbar leid, sich ständig rechtfertigen zu müssen und hat laut "Toronto Sun" eine Studie in Auftrag gegeben, die beweisen soll, dass Jack Dawson keine Wahl hatte und sterben musste. 

    Dafür wurde "eine gründliche forensische Analyse mit einem Unterkühlungsexperten" durchgeführt, bei dem sowohl das Floß, als auch Rose und Jack von Stuntpersonen nachgestellt wurden. Ausgestattet mit Sensoren sei so in Eiswasser getestet worden, ob beide hätten überleben können. Das Ergebnis der nachgestellten Szene war ganz im Sinne von Cameron: "Die Antwort war, dass es keine Möglichkeit gab, dass beide überleben konnten. Nur einer konnte überleben."

    Und aus dramaturgischer und künstlerischer Sicht musste das wohl Rose sein. Laut Cameron sei es "wie bei Romeo und Julia", da es um "Liebe, Aufopferung und Sterblichkeit" gehe. Die Liebe werde "an ihren Opfern gemessen".

    Die Studie zu Jacks epischem Tod wurde natürlich von der Kamera begleitet und soll als Special im Februar 2023 erscheinen. Aktuell ist Camerons neuer Film "Avatar: The Way of Water" im Kino zu sehen. Während nach dreizehn Jahren Pause nun der zweite Teil folgte, arbeitet Cameron schon an den Fortsetzungen drei und vier.