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Erster „GNTM“-Job: Mit ihr hat keiner gerechnet

24.03.2023 um 08:28 Uhr
    gntm job sedcard ida folge 6 titelbild | © ProSieben Niemand hatte sie auf dem Schirm | ©ProSieben

    Für die Models wird es in dieser Woche ernst: Erst wird die Sedcard geshootet, dann geht’s zum ersten Kunden dieser Staffel. Und plötzlich tritt eine Kandidatin in den Vordergrund, die bisher kaum Screentime hatte…

    Zunächst heißt es: Blank ziehen für die Sedcard. Wie HÖRZU bereits berichtete, entschied sich die Produktion dieses Mal für ein ungewöhnliches Sedcard-Shooting, das selbst Branchenexperten irritierte. In Slips und mit Informationstafeln als Sichtschutz shooten die Kandidatinnen ihre Model-Visitenkarte. Es ist der Startschuss für den Kampf um die ersten professionellen Werbekampagnen dieser Staffel.

    Jülide verliert im Shoot-out

    Doch für einige geht es nicht nur um ein gutes Foto. Für Katherine, Selma, Anya, Elsa, Jülide und Coco beginnt schon am Anfang der Folge das Zittern um den Rauswurf. Wegen ihren schlechten Leistungen in der letzten Woche hat Heidi Klum die sechs Mädels für das Shoot-out nominiert. Deshalb reisen die Kandidatinnen mit gepackten Koffern ans Set. Die Schwächste muss anschließend abreisen. Und dann zerplatzt der Traum – und zwar für Jülide. Zu steif und holprig waren ihre Posing-Versuche. „Ich liebe dich, Heidi“ sind ihre letzten Worte an die Modelmama, dann ist sie endgültig weg.

    Für die anderen geht’s direkt weiter zur ersten Chance auf eine deutschlandweite Kampagne. Intimissimi, bekannte Unterwäschemarke und Hauptsponsor der Sendung, sucht ein neues Gesicht für ihre GNTM-Kollektion. Das weckt bei allen den Kampfgeist, besonders bei der verbissenen Einzelkämpferin Anya (19). Wie schon in den letzten Wochen, fällt sie durch maßlose Selbstüberschätzung auf: „Das wird bestimmt easy.“, prahlt sie noch. Es folgt ein enttäuschtes Gesicht, als der Kunde nicht einmal Interesse äußert, sich näher mit ihr zu unterhalten.

    Statt typischen Hauptcharaktere spielt aber plötzlich Kandidatin Ida (23) die erste Geige. Bitte wer? Ja, wahrscheinlich hatte Elsas Pelzmantel bisher mehr Screentime als die Kölnerin, doch das dürfte sich nun ändern. Ida erntet super Feedback beim Sedcard-Shooting und schnappt sich auch noch den ersten Job. Aus der grauen Maus ist eine starke Anwärterin für den Modeltitel geworden. „Eigentlich hätte niemand mit Ida gerechnet“, gibt auch Selma (18) zu. „Aber klar, sie sieht Hammer aus, sie hat eine Hammer Figur und sie hat eine krasse Ausstrahlung.“

    Heidi erwartet noch Nachzügler

    Nach dem Entscheidungswalk muss dann auch Elsa (18) (und ihr Pelzmantel) die Show verlassen. Aus der polarisierenden Wienerin wird kein Topmodel mehr und nun könnte man auf die Idee kommen, dass die Top10 bald vor der Tür steht. Falsch gedacht! Wer in der ersten Folge aufgepasst hat, erinnert sich an die Ansage, dass einige Kandidatinnen zu spät kämen, weil etwas mit dem Visum schiefgelaufen sei. Wir haben diese Models schon für einen Mythos gehalten, aber Heide bestätigt im Talk mit Gastjurorin Rebecca Mir: Es kommen noch sechs Damen! Ob es nächste Woche endlich so weit ist? Die anderen Mädels ahnen jedenfalls noch nichts von ihrem Glück…

    „Germany‘s Next Topmodel“ läuft donnerstags ab 20.15 Uhr auf ProSieben.

    "GNTM": Tränen-Drama beim Umstyling! Zwei Kandidatinnen verlassen die Show

    Die diesjährige Umstyling-Folge von „Germany’s Next Topmodel“ ist nichts für schwache Nerven! Einige Models sind danach kaum mehr zu erkennen, andere verlassen deswegen die Show... Wir sind beim Highlight jeder "GNTM"-Staffel (Donnerstag, 20:15 Uhr, ProSieben) angekommen: Die Umstyling-Folge! Wie jedes Jahr gibt es Models, die sich auf die Typveränderung freuen, andere, für die es der größte Albtraum ist und die, die auch in der 18. Staffel noch davon überrascht werden. Anya (19) gehört zur ersten Fraktion: "Ich will diese ekelhaften langweiligen Haare endlich wegbekommen!" Das Blatt wendet sich, als sich ihr Haar zu einem Pixie-Schnitt entwickelt. "Ich glaube, ich hab' grad meine Meinung geändert", so Anya unter Tränen. Die Einzelkämpferin ist so schockiert, dass sie sich sogar umarmen lässt. Ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich beim Blick in dem Spiegel: "Ich seh' aus wie ein Junge, ich find's scheiße." Auch in der Villa wird ihr "Herrenschnitt" ausgelacht. Ältere Zuschauer fragen sich vor allem, ob sich denn niemand mehr an die Kultfrisuren von Winona Ryder (51) oder Edie Sedgwick (1943-1971) erinnert? Es geht aber auch anders: Somajia (21) hat extreme Angst, dass ihre Afro-Haare dem weißen Schönheitsideal angepasst werden: "Alle schwarzen Mädchen da draußen, die gemobbt werden, die sollten rausgehen und sagen, ich liebe meine Haare, wie sie sind!" Ihre Sorge ist unbegründet: Eine Haarkünstlerin, die schon Beyoncé (41) oder Nicki Minaj (40) bearbeitet hat, flechtet ihr Braids bis zum Po und verschafft ihr einen deutlichen Selbstbewusstseinsschub. SELMA: VOM 0815-MÄDCHEN ZUM PINKEN HINGUCKER Besonders spannend wird es bei Selma (18). Wer nicht weiß, wer das ist: Das dürfte bis zu dieser Folge jedem so gegangen sein. Mit ihren mittellangen braunen Haaren war sie, entgegen ihres Charakters, die "menschgewordene 0815". Aber damit ist nun Schluss. Nach stundenlangem Schneiden, Blondieren und Färben steht eine neue Selma vor dem Spiegel, die sich mit ihrer pinken, kurzen Ponyfrisur selbst niemals wiedererkannt hätte: "Ich seh' aus wie ein anderer Mensch!" Das kann man so sagen, Selma sieht aus wie eine jüngere Version von Margot Robbie (32) und wirkt viel präsenter als jemals zuvor. Noch emotionaler wird es bei Emo-Sarah (20). Für sie bricht die Welt schon zusammen, bevor überhaupt eine Schere in Sicht ist. Sie kann sich nicht überwinden, weint und schluchzt bitterlich und kann sich nicht durchringen - lieber gibt sie ihren Traum von "GNTM" auf. Als sie sich zu der Entscheidung durchgerungen hat, ist sie sichtlich erleichtert: "Jeder, der sich hier anmeldet, weiß, dass das Umstyling kommen wird. Und ich war auch eine Person, die immer gesagt hat, 'Ihr wisst doch wo ihr euch anmeldet'. Es ist aber ein Unterschied, wenn man selbst in der Situation ist."