„Der Zürich-Krimi“ heute nur Wiederholung: Wann gibt’s wieder neue Folgen mit Borchert?

25.06.2024 um 19:15 Uhr
    „Borchert und der Tote im See“ | © ARD Degeto „Borchert und der Tote im See“: Um den Mord an einem angesehenen Unternehmer aufzuklären, der in dubiose Geschäfte verwickelt scheint, legt sich Borchert mit der albanischen Mafia. Denn für ihn steht mehr als die Wahrheit auf dem Spiel, da jemand den Mord seiner Patentochter Jenny in die Schuhe schieben will. | ©ARD Degeto

    Der „Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See“ dreht sich heute (25. Juni, 21.45 Uhr im Erstenb) um einen Mordfall, in den die Patentochter von Borchert verwickelt ist.

    Thomas Borchert (Christian Kohlund) muss seine Patentochter Jenny (Lea Freund) bei der Zollfahndung herausboxen. Jemand hat der angehenden Kinderärztin, die ein Praxissemester bei der Hilfsorganisation des albanischen Geschäftsmannes Gentian Gjeluci (Peter Davor) absolviert, ein halbes Kilo Haschisch untergeschoben. Jenny ist heimlich mit Gjelucis einzigem Sohn Dorian (Nicola Perot) liiert, was dem "Paten von Zürich" nicht gefällt. Als Gjeluci kurz darauf stirbt, weisen alle Spuren auf Jenny.

    Eingefleischte Fans von Borchert und seiner Partnerin Dominique Kuster (Ina Paule Klink)werden ihn natürlich schon kennen, denn der Fall war bereits im Mai 2020 im Ersten zu sehen. Wann gibt’s also wieder frische TV-Ware?

    Seit 2016 gehört die Zürich-Krimireihe zu den Quotenhits im Ersten. Schon der erste Film, "Borcherts Fall" erreichte 4,74 Millionen Zuschauer – und blieb die bis heute niedrigste Quote, die je eine Folge der beliebten Reihe einfuhr. Mittlerweile schalten regelmäßig mindesten sechs Millionen Fans ein, beim letzten Fall "Borchert und die Spur der Diamanten" im November 2023 waren es sogar 7,21 Millionen. 

    Kein Wunder also, dass bereits drei neue Folgen der ARD-Reihe abgedreht wurden: Der nächste Film der Reihe, "Borchert und die Stadt in Angst", wird ein besonderer sein, denn es ist der 20. Fall. Zum Jubiläum darf der "Anwalt ohne Lizenz" dann in einem Zweiteiler im Ersten ermitteln. Und mit "Borchert und der Schuss ins Herz" ist bereits ein weiterer Fall im Kasten. Gedreht wurde von August bis November 2023 erneut unter der Regie von Roland Suso Richter in Zürich und Prag. Hauptdarstellerin Ina Paule Klink und Regisseur Richter sind übrigens liiert.

    Darum geht’s in den neuen Folgen beim „Zürich-Krimi“

    Im Zweiteiler "Borchert und die Stadt in Angst" (Folge 20 und 21) beginnt für den "Anwalt ohne Lizenz" Borchert und Kanzleichefin Kuster die Jagd nach einem Serienkiller. Zunächst scheint es zwischen den Opfern keine erkennbare Verbindung zu geben. Auch die Taten selbst sind unterschiedlich ausgeführt, aber der Täter hinterlässt vor Ort stets eine Pappschablone mit Sonne und Mond als Signatur. Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) mahnt Borchert und Kuster zur Vorsicht bei der Spurensuche. Schon bald gibt es sechs Tote und Dominique Kuster gerät in Lebensgefahr.

    Am Set des "Zürich-Krimis" 2023: V.l.: Klaus Graf, Andrés Marder, Michal Pokorný, Christian Kohlund, Ina Paule Klink und Roland Suso Richter

    "Borchert und der Schuss ins Herz" ist dann der 22. Fall der Reihe, in dem private Daten vom Rechner des Waffenfabrikanten Gessler (Stephan Kampwirth) entwendet werden. Dabei gleicht das Anwesen seit dem Tod von dessen Frau und Sohn einer Festung. Borcherts Mandant ist der Hacker-Aktivist und Datendieb Dani (Jonathan Lade), der schließlich unter Mordverdacht gerät. Borchert findet schließlich heraus, dass Gesslers Tochter Zoe (Carla Hüttermann) ihn ins Haus gelassen hat und dass die Daten brisanter sind, als zunächst gedacht.

    Die Ausstrahlungstermine für die drei Filme sind noch nicht bekannt. Es ist zu vermuten, dass die Krimi-Reihe erst im Herbst 2024 fortgesetzt wird. Der Zweiteiler dürfte an zwei Donnerstagen hintereinander gezeigt werden, was wohl vor der TV-Sommerpause nicht mehr der Fall sein dürfte.