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Starke Resident Evil-Vibes: Tormented Souls 2 angekündigt!

28.08.2023 um 15:30 Uhr
    EIne junge brünette Frau mit einer AUgenklappe steht ängstlich im Dunkeln. Über ihre rechte Schulter greift langsam eine nicht menschlich aussehende Hand. Die junge Frau hat die Hand noch nicht bemerkt. | © Dual Effect Caroline in Not: Kann sie auch diesmal dem Grauen entkommen? | ©Dual Effect

    Obwohl Resident Evil nicht das erste Spiel war, in dem es um gruselige Ereignisse ging, so gründete das Spiel doch ein eigenes Genre: den Survival Horror. Tormented Souls gehörte ebenfalls in dieses Genre und kommt nun mit einer Fortsetzung!

    Caroline Walker ist wieder da! Die Heldin von Tormented Souls hat sich offenbar von den Strapazen ihres düsteren Abenteuers erholt. Und eigentlich keinerlei Verlangen, so etwas noch einmal zu erleben. Aber: Danach geht es ja nicht immer im Leben.

    Die Hölle in Südamerika

    Denn Caroline Schwester erkrankt plötzlich schwer – und völlig mysteriös. Sie hustet Blut, ihre Augen färben sich schwarz – schnell ist Caroline klar, dass es sich hier nicht um eine normale Viruserkrankung handelt. Um ihre Schwester zu retten, muss sie sich genau den Mächten zuwenden, die sie eigentlich für immer hinter sich lassen wollte: die Mächte des Übernatürlichen.

    Die Spur führt nach Südamerika, in eine kleine Stadt namens Puerto Miller. Dort lebt der Stamm der Ismuit, der sich vor langer Zeit aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und nun in ihrer eigenen Kleinstadt ihrer Religion frönt – und die ist so dunkel und gefährlich, dass Caroline in Lebensgefahr gerät, als sie dort ankommt.

    Gegen die Kreaturen, denen sie dort begegnet, kann sie sich nur mit improvisierten Waffen erwehren, die sie aus gefundenem Material zusammenbaut. Dazu muss Caroline oft knifflige Rätsel lösen, um dem Geheimnis der unheiligen Stadt und damit der Krankheit ihrer Schwester auf die Spur zu kommen. Aufgeben ist keine Option, denn Carolines Schwester hat ohne sie keine Chance.

    Mit dem ersten Teil Tormented Souls gelang den Entwicklern Dual Effect ein echter Achtungserfolg. Trotz eindeutiger Indie-Produktion ohne ein zweistelliges Millionenbudget wurde das Spiel zu einer echten Verbeugung vor den Wurzeln des Survival-Horrors, in der die packende Story schwerer wog als Kämpfe oder blutige Effekte. Und bei dem auch die Atmosphäre wichtiger war als der schnelle Schrecken.

    Diese Eigenschaften dürften sich die Fans auch von dem jetzt angekündigten zweiten Teil des Spiels wünschen. In den Tests zum ersten Spiel fiel neben den Vergleichen mit Resident Evil auch immer wieder der Name Silent Hill, was Horrorfans genug sagt, um sich auf das Spiel zu freuen. Denn im Gegensatz zu zombiefizierten Monsterhatz von Capcom setzte Silent Hill immer auch auf ruhige Passagen, in denen sich das Grauen subtiler und leiser zeigte, im Endeffekt aber seine Wirkung nicht verfehlte.

    Eine Mischung aus den schrecklichen Kreaturen von Resi und der Atmosphäre von Silent Hill kann eigentlich nur gut bei den Fans ankommen. Das Datum ist mit 2024 zwar noch recht vage, aber der Trailer macht bereits jetzt Appetit auf das Spiel.

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    Auch spannend:

    Alan Wake 2: Ab Oktober wird’s gruselig!

    Im Jahr 2010 kam das Horror-Abenteuer Alan Wake auf den Markt und begeisterte eine beinharte Fangemeinde mit einer ganz besonderen Story. Nach vielen Jahren Pause ist nun ein zweiter Teil angekündigt – für den 17. Oktober 2023. 2010, die Welt der Horrorspiele war eher im Actionbereich unterwegs, wie Erfolge wie Resident Evil 5 bewiesen, da kam das finnische Entwicklerstudio Remedy mit Alan Wake auf den Markt – und machte alles anders. Das Spiel war eher ruhig erzählt, Actionsequenzen bestanden aus Flucht und dem Fernhalten von Gegnern mit einer Taschenlampe. Und statt handfesten Monstern, die es zu bekämpfen galt, verbreitete die seltsame Story um einen Horror-Schriftsteller, der in der kleinen Ortschaft Bright Falls im US-Bundesstaat Washington nach seiner vermissten Frau sucht, eher Stimmungen aus Filmen von David Lynch. So war es nicht wirklich erstaunlich, dass Alan Wake kein Hit wurde, obwohl gerade erfahrene Gamer die erfrischenden Neuerungen durchaus zu schätzen wussten. Odyssee bis zur Heimat Microsoft, die den Titel bei Remedy in Auftrag gegeben hatten, war nicht an einer Fortsetzung interessiert, obwohl das offene Ende der Geschichte eigentlich nach einem zweiten Teil schrie. Jahrelang versuchte der finnische Entwickler, die Rechte an Alan Wake vom US-Konzern zurückzubekommen, was erst 2019 tatsächlich glückte. Seitdem veröffentlichten Remedy mit ihrem neuen Partner Epic Games bereits eine Remaster-Version – und am 17. Oktober 2023 wird endlich die Fortsetzung erscheinen! Und in Alan Wake 2 greifen die Entwickler auf eine Erzählweise zurück, die schon Resident Evil 2 zum geliebten Klassiker machte: Sie erzählen die Geschichte mit zwei Protagonisten. Eine Storyline wird aus der Sicht Alan Wakes erzählt, der seit 13 Jahren als vermisst gilt und in einer anderen Dimension gefangen ist. Um sich zu befreien, schreibt Wake eine Horrorstory. In der ist die FBI-Agentin Saga Anderson (möglicherweise eine Verbeugung vor Gillian Anderson alias Agent Scully aus Akte X, die Serie, die Alan Wake sehr inspiriert hat) die Heldin, die nach Bright Falls geschickt wurde, um eine Reihe von Ritualmorden zu untersuchen. Ob die Storys irgendwann zusammenlaufen oder die Helden sogar getauscht werden können (wie in Resident Evil 2) ist noch nicht bekannt. Remedy Universe Remedy kündigt den zweiten Teil jedenfalls als Survival Horror-Game an, während Teil eins noch als Actionspiel mit Horrorelementen beschrieben wurde. Game-Director Sam Lake gab bereits bekannt, dass Alan Wake 2 auch von Gamern gespielt werden kann, die den ersten Teil nicht kennen, allerdings gäbe es sowohl Verbindungen zu Alan Wake als auch zum Remedy-Spiel „Control“, das 2019 erschien. Jetzt Alan Wake Remastered für PS 5 bestellen!* Alan Wake 2 erscheint am 17. Oktober 2023 für PC, Playstation 5 und Xbox Series. *Affiliate Link

    Aliens Dark Descent: Hast du die Nerven für dieses Spiel?

    Sie gehören zu den furchterregendsten Film-Monstern überhaupt. Und jetzt sollst du sie auf PC und Playstation jagen: Aliens Dark Descent bringt Ridley Scotts Horror-Ikonen zurück – und sie sind tödlicher denn je! Irgendwann in der Zukunft. Deine Station wird plötzlich von Aliens überrannt, Marines aus dem nahen Kriegsschiff Otago können dich zwar retten, aber zuvor hast du bereits ein Notfall-Protokoll ausgelöst, das sämtliche Raumschiffe abschießt. Die Otago schafft es knapp, auf dem nahen Mond Lethe zu landen – doch der ist ebenfalls bereits von Alien überrannt worden. XCom trifft Horror Was musst du tun? Du lenkst vier Soldaten durch verschiedene Level: scheinbar verlassene Kolonien, Raumhäfen, Minen und vieles mehr. Überall treffen die Soldaten auf Aliens und andere Gefahren. Sie verstecken sich in den Wänden, um dich zu attackieren, wenn du nahe genug kommst. Oder sie greifen als ganzer Schwarm von allen Seiten die Position des Marine-Quartetts an. Und sterben sie zu nah an deinen Truppen, werden die noch durch das Säure-Blut der Kreaturen verwundet. Kein Job für Weicheier! Tatsächlich erinnert Aliens Dark Descent spielerisch am ehesten an die XCom-Reihe. Du führst einen Vierertrupp, der sich nach den ersten Missionen zu verschiedenen Spezialisten entwickelt. Da gibt es Richtschützen, die mächtige Gewehre nutzen können. Aufklärer, die als Sniper unterwegs sind, Seargents mit der Fähigkeit, dem Trupp mehr Kampfbefehle geben zu können, Tech-Experten, die Schlösser hacken können. Und Sanitäter, die deine Männer schneller und besser wieder zusammenflicken. Brauchen wirst du alle von ihnen. Wer aber in welcher Mission besser ist, kannst du nur raten: Das Spiel macht es dir höllisch schwer, solche Informationen im Vorfeld zu bekommen.