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Marie-Luise Marjan: Der "Lindenstraße"- Star spielt jetzt bei "Inga Lindström"

    Herzkino Marie-Luise Marjan Titelbild | © zdf Der Lindenstraße-Star ist im ZDF Herzkino zu sehen | ©zdf

    Mit Herz und Humor: Schauspielerin Marie-Luise Marjan über die Zeit nach der „Lindenstraße“, ihren neuen Film – und ihre Zukunftspläne.

    Sie ist wieder da. Drei Jahre nach dem Ende des Serienklassikers „Lindenstraße“ kehrt Marie-Luise Marjan, bestens bekannt unter ihrem Rollennamen „Mutter Beimer“, mit einer kleinen, aber feinen Rolle ins TV zurück. Im ZDF-Herzkino „Inga Lindström: Hanna und das gute Leben“ spielt sie eine pensionierte Lehrerin, die einer ehemaligen Schülerin, der von Liebeskummer geplagten Journalistin Hanna (Sina Tkotsch), mit Rat zur Seite steht.

    Zweimal reiste Marjan im vergangenen Jahr für die Dreharbeiten in die schwedische Stadt Nyköping, die eineinhalb Autostunden von Stockholm entfernt liegt. Für die 82-Jährige ist es das erste Fernsehprojekt nach dem Aus der „Lindenstraße“, an der sie über 35 Jahre mitwirkte. „Natürlich waren wir alle traurig, als es 2020 dann zu Ende ging, schließlich war es eine lange, intensive Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben“, sagt Marie-Luise Marjam im Gespräch.

    Hanna (Sina Tkotsch) und Tom (Jakob Nienhaus) haben sich getrennt, denn Tom möchte unbedingt Kinder, und das scheint mit Hanna nicht möglich zu sein. Doch vor allem Tom leidet unter der Trennung.
    Hanna (Sina Tkotsch) will nach ihrer Trennung erst mal nichts von Männern wissen. Doch Hanna und Mikael (Maximilian Klas) merken, dass sie sehr viele Gemeinsamkeiten haben.
    Hanna (Sina Tkotsch, r.) besucht Luna (Sophia Heinzmann, l.) und Mikael (Maximilian Klas, M.) an deren Wohntransporter. Lunas Hamster "Hannibal" hat Junge bekommen!
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    „Ich habe allerdings parallel dazu auch andere Sachen gedreht und nun die Zeit, mich auf weitere Projekte zu konzentrieren.“ Besonders der soziale Einsatz liegt Marjan am Herzen. Bereits seit über 30 Jahren ist sie bei Unicef aktiv, setzt sich für den Malteser Hilfsdienst und das weltweite Kinderhilfswerk Plan International ein. Auch wenn die Schauspielerin stets nach vorn blickt – ein wenig fehlt ihr die „Lindenstraße“ doch: „Was ich wirklich sehr vermisse, ist die Arbeit im Team. Wir haben gemeinsam geprobt, etwas erarbeitet. Zuletzt habe ich viele Lesungen gegeben, da steht man dann allein auf der Bühne.“

    Zu den einstigen „Lindenstraße“-Kollegen hält Marie-Luise Marjan bis heute Kontakt: „Wir sind über ganz Deutschland verteilt“, berichtet die im Rheinland heimische TV-Heldin, „deshalb ist es mit Treffen nicht immer ganz einfach. Aber wir telefonieren gelegentlich.“ Ihr „Seriensohn“ Moritz A. Sachs hat sie neulich sogar besucht: „Wir haben gemeinsam gekocht.“

    „Inga Lindström: Hanna und das gute Leben“ läuft am 26. März um 20.15 Uhr im ZDF.