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Homeseek: Überleben ist alles

20.07.2023 um 15:30 Uhr
    Eine Gestalt mit einer Atemschutzmaske, die das gesamte Gesicht verdeckt. Das Artwork sieht gezeichnet aus und ist hauptsächlich in Rot- und Brauntönen gehalten. | © Traptics Brennende Sonne, fürchterliche Dürre: Das ist der tägliche Kampf ums Überleben angesagt. | ©Traptics

    Es ist mal wieder alles im Eimer auf der guten alten Erde. Und du sollst dafür sorgen, dass die letzten Überlebenden zumindest die Chance auf einen Neustart haben – in Homeseek.

    Profit über Leben, das war die Maxime der Menschheit im 21. Jahrhundert. Und daher sieht es Anfang des 22. Jahrhunderts entsprechend schlecht aus. Die Erde ist in weiten Teilen so trocken und heiß, dass sie unbewohnbar wurde, Wasser ist wertvoller als Gold geworden. In dieser unwirtlichen Umgebung bist du die letzte Chance für die Menschheit. Was machst du draus?

    Survival trifft Aufbau

    Und was heißt das nun konkret? Du gründest an einem möglichst gut geeigneten Ort eine Siedlung versuchst, deine Bevölkerung am Leben zu erhalten, indem du sie mit den lebensnotwendigen Dingen versorgst. Dabei solltest du aber immer darauf achten, mit dem Rest der Natur im Einklang zu bleiben und nur so zu wachsen, wie die Ressourcen um dich herum das auch zulassen. Der richtige Platz für deine Gebäude ist also essenziell in der Zukunft.

    Aber das ist nur der erste Schritt, um zu überleben. Denn ohne momentan verlorenes Wissen und Technik und Maschinen werden deine Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt sein. Daher musst du im Forschungsbaum aktiv werden und die für deine Siedlung wichtigsten Entdeckungen veranlassen, sonst ist bald Schluss mit deinen Einwohnern.

    Wer nichts aus den Fehlern der Geschichte lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen, heißt es. Genau das musst du verhindern, indem du Expeditionen ausschickst und Ereignisse ermöglichst, die Aufschluss über das geben, was geschehen ist. Jeden Menge Geschichten sind in Homeseek versteckt – kannst du sie finden? Dabei musst du eines wissen: Jede Entscheidung im Spiel hat Konsequenzen! Dementsprechend sorgfältig solltest du sie treffen. Denn eine falsche kann bereits für den Untergang deiner Siedlung sorgen.

    Und wenn dir das alles noch zu leicht sein sollte: Ein Mehrspielermodus lässt die gegen Freund oder Fremde antreten – und hier musst du wirklich alles zeigen, was du kannst, um deine Bevölkerung am Leben zu erhalten: Die Zukunft kennt kein Miteinander, nur das Gesetz des Stärkeren. Also wirst du stehlen und sabotieren müssen, damit die anderen verhungern – und nicht deine Leute.

    Ein neues Endzone – A World Apart?

    Der deutsche Entwickler hat vor gut zwei Jahren mit Endzone – A World Apart bereits ein Spiel herausgebracht, dass deutliche Parallelen zu Homeseek aufweist, allerdings gibt es da keinen Modus, in dem du gegen andere Spieler antreten kannst. Und auch im Detail dürfte es doch Unterschiede zwischen beiden Spielen geben. Wenn du aber an Endzone bereits deinen Spaß hattest, dann könnte auch Homeseek etwas für dich sein. Die anspruchsvolle Mischung aus Aufbau- und Survivalspiel mit Strategieaspekten ist seit dem 20. Juli 2023 bei Steam für rund 25 Euro zu haben.

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    Auch spannend:

    Pioneers of Pagonia: Der Erfinder von Die Siedler ist zurück!

    Einst erfand er das deutsche Erfolgsspiel Die Siedler, nun ist Volker Wertich mit einem eigenen Projekt wieder da, das sehr an seinen alten Hit erinnert: Pioneers of Pagonia! Die Siedler prägten im Jahr 1993 einen Begriff in der Spiele-Szene: den Wuselfaktor. Denn die putzigen kleinen Kerlchen, die unter deinem Kommando ein Dorf errichteten und sich gegen Feinde verteidigten, wuselten wild über den Bildschirm. Zurück zu diesen Wurzeln scheint es den Erfinder Volker Wertich nun zu treiben. Den Bach hinunter Mittlerweile sind Die Siedler in Deutschland an einem Tiefpunkt angekommen. Das vor kurzem veröffentlichte Spiel Die Siedler: Neue Allianzen wurde von Presse und Fans abgestraft. Das zeigt aber auch – es gibt eine Sehnsucht nach dem alten Spielprinzip. Und das will Wertich mit seinem neuen Spiel offenbar erfüllen. Denn in Pioneers of Pagonia scheint es genau um die Dinge zu gehen, die von Spielern zuletzt so schmerzlich bei Die Siedler vermisst wurden. So wirst du als Spieler mit dem Schicksal der Pioniere betraut und sollst ihnen dabei helfen, eine neue Heimat zu entdecken und diese aufzubauen. Dazu musst du Probleme lösen, die in der Topographie der Karte liegen wie etwa verschiedene Inseln, die es zu erreichen gilt. Es gilt, immer komplexer werdende Warenketten aufzubauen, die deine Pioniere dann umsetzen. Dafür sind bereits in der frühen Version mehr als 40 verschiedene Gebäudetypen geplant, die es auf mehr als 70 Warenketten bringen sollen. Und weil die Welt von Pagonia nicht so harmlos ist, wie sie aussieht, braucht dein Volk auch Wachen, die deine Siedlungen und Betriebe vor den Attacken böser Mächte schützen. Eine genaue Planung ist ohnehin nötig, damit deine Gebäude so zueinander errichtet sind, dass sie möglichst optimal zusammenarbeiten und deine Pioniere keine unnötig langen Wege zurücklegen müssen.

    Earthless: Mit Spielkarten die Menschheit retten!

    Kartenspiele fristen im Videospiel-Bereich noch immer ein Schattendasein, nur wenige Games haben bisher Erfolg gehabt. Dennoch steht die nächste Kombination aus Abenteuer und Kartendecks schon in den Startlöchern. „Wir dachten, wie hätten noch Zeit“, beginnt der Trailer von Earthless. Doch in diesem Spiel liegt die Menschheit falsch, die Sonne steht kurz vor der Explosion, die Menschheit muss ihrem Heimatsystem entkommen, wenn sie eine Zukunft haben will. Und was hat das mit Karten zu tun? Die richtige Kombination für den Sieg Als Captain eines Flüchtlingsschiffes sollst du nun für die Menschen an Bord eine neue Heimat finden. Doch in den Tiefen des Alls lauern viele Gefahren, mit denen du konfrontiert wirst – und die du in Form von Kartendecks lösen musst. Das bedeutet, dass du aus einer Auswahl an Karten, die alle einen bestimmten Effekt haben, die zu einem Deck zusammenstellst, von denen du dir am meisten Vorteile versprichst. Das Prinzip groß gemacht hat das Sammelkartenspiel Magic the Gathering, Blizzard hat mit Hearthstone ein seit Jahren gut laufendes Free-to-Play-Spiel daraus gemacht, das regelmäßig neue Erweiterungen bekommt. Nun soll die Idee auch in einem Sci-Fi-Survival-Spiel zum Tragen kommen. Dazu sollst du als Captain auf einer Rasterkarte deine Spielkarten so einsetzen, dass du Gefahren aus dem Weg räumst, sei es ein Asteroidenfeld oder auch Aliens, die es auf dich und dein Schiff abgesehen haben. Und je weiter du in unbekanntes Terrain vordringst, desto größer werden die Herausforderungen für dich und dein Kartendeck. Nur wenn du genau weißt, welche Karten mit welchen anderen gut funktionieren und wie du dich durch clevere Kombinationen in eine bessere Position bringst als deine Gegner, hast du eine Chance auf den Sieg.

    Aliens Dark Descent: Hast du die Nerven für dieses Spiel?

    Sie gehören zu den furchterregendsten Film-Monstern überhaupt. Und jetzt sollst du sie auf PC und Playstation jagen: Aliens Dark Descent bringt Ridley Scotts Horror-Ikonen zurück – und sie sind tödlicher denn je! Irgendwann in der Zukunft. Deine Station wird plötzlich von Aliens überrannt, Marines aus dem nahen Kriegsschiff Otago können dich zwar retten, aber zuvor hast du bereits ein Notfall-Protokoll ausgelöst, das sämtliche Raumschiffe abschießt. Die Otago schafft es knapp, auf dem nahen Mond Lethe zu landen – doch der ist ebenfalls bereits von Alien überrannt worden. XCom trifft Horror Was musst du tun? Du lenkst vier Soldaten durch verschiedene Level: scheinbar verlassene Kolonien, Raumhäfen, Minen und vieles mehr. Überall treffen die Soldaten auf Aliens und andere Gefahren. Sie verstecken sich in den Wänden, um dich zu attackieren, wenn du nahe genug kommst. Oder sie greifen als ganzer Schwarm von allen Seiten die Position des Marine-Quartetts an. Und sterben sie zu nah an deinen Truppen, werden die noch durch das Säure-Blut der Kreaturen verwundet. Kein Job für Weicheier! Tatsächlich erinnert Aliens Dark Descent spielerisch am ehesten an die XCom-Reihe. Du führst einen Vierertrupp, der sich nach den ersten Missionen zu verschiedenen Spezialisten entwickelt. Da gibt es Richtschützen, die mächtige Gewehre nutzen können. Aufklärer, die als Sniper unterwegs sind, Seargents mit der Fähigkeit, dem Trupp mehr Kampfbefehle geben zu können, Tech-Experten, die Schlösser hacken können. Und Sanitäter, die deine Männer schneller und besser wieder zusammenflicken. Brauchen wirst du alle von ihnen. Wer aber in welcher Mission besser ist, kannst du nur raten: Das Spiel macht es dir höllisch schwer, solche Informationen im Vorfeld zu bekommen.