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Zeckenbiss? DIESEN Fehler darfst du nun auf gar keinen Fall machen!

27.03.2024 um 14:00 Uhr
    Zecke auf Haut | ©  Getty Images/ rbkomar Zeckenbiss? So solltest du nun handeln! | © Getty Images/ rbkomar

    Ein Sonntagsspaziergang im Grünen, ein Picknick am Waldrand oder ein Ausflug in die Berge - das klingt doch herrlich, oder? Doch Vorsicht! Wo es grünt und blüht, lauern auch Zecken. Die kleinen Biester sind nicht nur lästig, sondern können auch Überträger gefährlicher Krankheiten wie FSME oder Borreliose sein. Doch was tun, wenn man tatsächlich gebissen wurde? 

    Zeckenbiss? DIESEN Fehler darfst du nun auf gar keinen Fall machen!

    Warum sind Zecken gefährlich?

    Zecken gehören zur Klasse der Spinnentiere. Diese kleinen Blutsauger warten in Gras und Unterholz auf ihre Chance, sich an vorbeiziehenden Menschen und Tieren festzuklammern. Nicht jeder Zeckenbiss führt zu einer Krankheit, aber das Risiko ist nicht zu unterschätzen. Die bekanntesten durch Zecken übertragenen Krankheiten sind die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Form der Hirnhautentzündung.

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    FSME: Vorsicht bei diesen Symptomen nach Zeckenstich

    Die unsichtbare Gefahr: Borreliose und FSME

    Borreliose wird durch Bakterien verursacht und kann, wenn unbehandelt, zu langfristigen Gesundheitsproblemen führen. FSME hingegen ist ein Virus, das besonders in bestimmten Regionen vorkommt. Während es für Borreliose keine Impfung gibt, kann man sich gegen FSME impfen lassen.

    Der größte Fehler: Zecken falsch entfernen

    Jetzt kommen wir zu einem Fehler, den du auf gar keinen Fall machen solltest: Zecken falsch oder gar nicht zu entfernen. Wenn du eine Zecke an deinem Körper findest, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und richtig zu handeln. Hier einige Mythen und Fehler, die du vermeiden solltest:

    • Mythos 1: Zecken mit Öl, Klebstoff oder Nagellackentferner entfernen. Falsch! Diese Methoden führen dazu, dass die Zecke erstickt und möglicherweise Erreger in die Wunde abgibt.

    • Mythos 2: Zecken herausdrehen. Auch das ist ein Irrglaube. Zecken haben kein Gewinde und beim Drehen besteht die Gefahr, dass der Kopf stecken bleibt.

    Zecken richtig entfernen: Zeckenzange oder Zeckenkarte

    Der sicherste Weg, eine Zecke zu entfernen, ist die Verwendung einer Zeckenzange oder einer Zeckenkarte. Fasse die Zecke so nah wie möglich an der Haut und ziehe sie gerade heraus, ohne zu drehen. Danach solltest du die Stelle desinfizieren und die Zecke – falls möglich – in einem kleinen Behälter aufbewahren, um sie gegebenenfalls untersuchen zu lassen.

    Der richtige Zeckenschutz

    Abschließend ein paar Worte zum Schutz: Trage im Freien lange Kleidung, benutze Insektenschutzmittel und meide hohes Gras und Unterholz. Nach einem Ausflug ins Grüne solltest du deinen Körper gründlich nach Zecken absuchen.

    Ein Zeckenbiss ist kein Grund zur Panik, aber es ist wichtig, richtig zu reagieren und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Mit dem richtigen Wissen und den richtigen Werkzeugen kannst du den Sommer im Freien trotzdem genießen, ohne Angst vor den kleinen Krabblern haben zu müssen.

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    Zecken-Alarm: So schützt du deinen Hund vor Zeckenbissen

    Zecken sind für Hunde nicht nur lästig, sondern können auch ernsthafte Gesundheitsprobleme zur Folge haben. Um deinen pelzigen Vierbeiner vor Zeckenbissen und den damit verbundenen Risiken zu schützen, gibt es einige wirkungsvolle Maßnahmen, die du ergreifen kannst. Wir geben dir  fünf effektive Strategien an die Hand, um deinen Hund ein sorgenfreies Outdoor-Leben zu ermöglichen. 1. Regelmäßige Zeckenkontrolle Die regelmäßige Untersuchung deines Hundes auf Zeckenbefall ist von größter Bedeutung. Tägliches Absuchen des Fells, besonders an den gefährdeten Stellen wie Ohren, Achselhöhlen, zwischen den Zehen und im Genitalbereich, hilft dabei, Zecken frühzeitig zu entdecken und zu entfernen. Benutze hierfür am besten eine Zeckenzange* oder -harken* und achte darauf, die Zecke vollständig zu entfernen, um mögliche Infektionen zu verhindern. 2. Zeckenschutzmittel verwenden Es gibt verschiedene Zeckenschutzmittel für Hunde auf dem Markt, wie Spot-on-Präparate*, Halsbänder* und Zeckensprays*. Konsultiere deine/n Tierarzt / Tierärztin, um das für deinen Hund am besten geeignete Zeckenschutzmittel auszuwählen. Achte dabei auf die Dosierung und Anwendungsrichtlinien, um die Sicherheit deines Hundes zu gewährleisten. Beachte, dass manche Zeckenschutzmittel für Hunde giftig für Katzen sein können. 3. Zeckenreiche Gebiete meiden Wenn es geht, meide zeckenreiche Gebiete mit deinem Hund - insbesondere hohe Gräser, dichtes Unterholz oder Wiesen mit hohem Zeckenaufkommen. Wenn du in solchen Gebieten spazieren gehst, halte deinen Hund an der Leine, um zu verhindern, dass er in besonders gefährdeten Bereichen herumstöbert. 4. Zeckenschutzimpfung in Betracht ziehen Es gibt Impfungen, die deinen Hund gegen bestimmte durch Zecken übertragene Krankheiten schützen können, wie beispielsweise die Lymeborreliose. Konsultiere deine/n Tierarzt / Tierärztin, um zu besprechen, ob eine Zeckenschutzimpfung für deinen Hund sinnvoll ist und welche Impfschemata empfohlen werden. * Affiliate-Link