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Werden die neuen iPhones zu Power-Computern?

08.08.2023 um 17:00 Uhr
    Eine junge Frau nutzt ein iPhone auf der Straße. | © Getty Images/Mensent Photography Sind die neuen iPhones bald technisch deutlich überlegen? | ©Getty Images/Mensent Photography

    Wie in jedem September warten Millionen Fans auch in diesem Jahr auf die neuen Modelle der iPhones und weiterer High-Tech des Apple-Konzerns. Laut einiger Meldungen könnte der Jahrgang 2023 die Konkurrenz ganz besonders weit abhängen.

    Marktführer ist Apple bei den Smartphones schon eine ganze Weile nicht mehr. In Sachen Technik haben die Kalifornier aber oft immer noch die Nase vorn. Das könnte auch bei den neuen Modellen für den Herbst wieder so sein. Grund: ein besonderer Deal!

    Neue Chip-Generation exklusiv

    Denn Apple hat einen Deal mit dem großen taiwanesischen Chip-Hersteller TSMC abgeschlossen, die auch gerade den Bau einer neuen Fabrik in Dresden verkündet haben. TSMC (steht für Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) hat für dieses Jahr offenbar einen neue Chip-Generation am Start: den 3 Nano-Prozess. Dieses Verfahren ermöglicht noch kleinere Strukturen auf Computerchips zu bauen, als es bislang schon möglich war. Das führt dazu, dass auf einen handelsüblichen Chip mehr Transistoren passen, die Leistung wird verstärkt. Und das nicht unerheblich.

    Laut TSMC sind die neuen Chips dann etwa 35 Prozent effizienter als ältere Modelle. Da die neueren Modelle gleichzeitig Energie einsparen, schätzen Experten, dass ein iPhone mit dieser neuen Chip-Generation mehrere Stunden länger Akkuleistung haben dürfte als das bei älteren Modellen der Fall ist. Branchenblätter berichten, dass Apple sich diese Technologie für ein Jahr weitgehend exklusiv gesichert hat. Da Apple mit knapp 25 Prozent des gesamten Umsatzes der beste Kunde von TSMC ist, haben die Kalifornier, so die Meldungen, auch beste Konditionen erhalten: Sie müssen die Blindgänger nicht bezahlen.

    Hintergrund: Bei einer neuen Chip-Generation gibt es erfahrungsgemäß in der frühen Produktion viel Ausschuss. 20 bis 30 Prozent sind unbrauchbar, normalerweise trägt der Kunde das Risiko. Apple muss diese nicht funktionierenden Chips aber nicht bezahlen und spart somit viel Geld. Erst wenn die Kinderkrankheiten der neuen Chip-Generation behoben sind, kann TSMC die Produktion hochfahren und auch andere Kunden beliefern. So lange finden sich die neuen Winzlinge fast ausschließlich in Apple-Produkten. Und weil auch Hauptkonkurrent Samsung für seine neuen Edel-Smartphones mittlerweile große Summen aufruft und der Preisunterschied zwischen beiden Firmen längst nicht mehr so eklatant ist wie vor einigen Jahren, könnten für Apple ein goldenes Jahr anbrechen. Denn gerade wohlhabende Kunden, die sich jedes Jahr ein neues Handy zulegen können und wollen, werden dem deutlich leistungsstärkeren iPhone dann möglicherweise wieder den Vorzug gegenüber den koreanischen Spitzenmodellen geben.

    Wenn Apple im September die neusten Modelle der Weltöffentlichkeit präsentiert und dabei sicherlich auch die neuen technischen Spezifikationen verrät, wissen wir mehr.

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    Auch interessant:

    Apple Vision Pro: Mehr als eine VR-Brille

    Auf der eigenen Messe WWDC hat Apple-Chef Tim Cook jetzt das nächste Technik-Gadget vorgestellt, das erste seit der Apple Watch im Jahr 2014. Was du über die Apple Vision Pro wissen musst, erfährst du hier. Die Vision Pro ist ein Headset mit eingebautem Visier, das weit mehr kann als nur Virtual Reality abzuspielen. Das Gerät wirkt eher wie ein tragbarer Bildschirm mit diversen Einsatzmöglichkeiten. Und besonderen Wert legt Apple darauf, die Vision Pro nicht als Spielzeug zu vermarkten. So zeigte die Präsentation unter anderem die Möglichkeit, Dokumente, die sonst auf dem Monitor eines Computers zu sehen wären, im virtuellen Raum zu verteilen und nur durch Augenbewegungen in den Mittelpunkt zu rücken. So kann ein Nutzer gleichzeitig an einem Text arbeiten und alle seine Quellen um sich herum geöffnet haben. „Spatial Computing“, also räumliches Arbeiten am Computer, nennt Apple diese Art des Arbeitens. Gesteuert wird das auch mit Sprache und Gesten, ein zusätzlicher Controller ist nicht notwendig. Kommunikation jederzeit Beeindruckende Leistung: Laut Apple wird die Brille semitransparent, sobald die Kameras eine andere Person im Raum lokalisieren. So kann der Ankömmling trotz der Vision Pro die Augen seines Gegenübers sehen und weiß, ob er angesehen wird oder nicht – ein Feature, das Apple auf den Namen Eye Sight taufte. Das komplett gläserne Display wird von einer Aluminiumhülle getragen und lässt sich mit Bändern präzise auf jede Kopfform einstellen. Ein Akku, der das Gerät etwa zwei Stunden mit Strom versorgen soll, ist per Kabel anschließbar, aber nicht in der Brille selbst verbaut – des Gewichts wegen. Stattdessen soll er in jede Tasche passen und den Träger der Vision Pro in keiner Weise behindern. Ob das so stimmt, wird wohl die Zeit zeigen.

    Smartphone-Traum: So funktioniert das Laden ohne Kabel!

    Sie gehen verloren oder kaputt: Geschichten über Ladekabel können wohl die meisten Handybesitzer erzählen. Was es zur neuen Methode des kabellosen Ladens zu erzählen gibt, erfährst du hier. Keine Zauberei: Das kabellose Laden von Smartphones basiert auf einer Technologie, die gar nicht sonderlich neu ist. Sie erleichtert dir das Aufladen, ist aber auch an bestimmte Gegebenheiten gebunden, ohne die es nicht funktioniert. Wie kabelloses Laden funktioniert Dabei nutzt du für dein Smartphone statt eines Ladekabels eine ladeschale, in die du das Gerät hineinlegst. Jetzt lädt sich das Gerät über die sogenannte Induktionstechnologie auf, die es bereits in anderen Bereichen des täglichen Lebens gibt. Vielleicht hast du einen Induktionsherd zuhause, daher nutzt ein ähnliches Prinzip. Über eine elektromagnetische K0pllung fließt der Strom in den Akku des Mobil-Telefons. Hersteller wie Apple, Samsung und Sony arbeiten bereits damit und statten ihre Modelle entsprechend damit aus. Das funktioniert sogar noch mit dünnen Handy-Schutzhüllen, die du deswegen nicht extra abnehmen musst. Bei dickeren Modellen wirst du dein Handy aber vermutlich entkleiden müssen, damit der Ladeprozess funktionieren kann. Allerdings ist das Aufladen über die kabellose Ladeschale in der Regel langsamer als über ein Kabel. So kann ein Ladeprozess gut und gern zwei bis drei Stunden dauern. Allerdings hat kabelloses Laden auch seine Vorteile: Der Ladeprozess ist sehr einfach Das Smartphone ist jederzeit greif- und nutzbar, du musst keine Sorgen haben, das Kabel herauszureißen. Es gibt weniger Kabelsalat, da weniger Kabel. Der einheitliche Qi-Standard wird geräte- und herstellerübergreifend unterstützt. Manche Ladeschalen ermöglichen das gleichzeitige Aufladen mehrere Geräte. Einige Ladegräte lassen sich sogar in Möbel integrieren und verschmelzen so fast unsichtbar mit der Umgebung. Diese Art des Ladens lässt sich auch bei vielen älteren Modellen durch spezielle Ladehüllen oder Klebepads nachrüsten. Allerdings musst du dann auch nachrüsten, viele betagte Smartphones können serienmäßig mit einer Ladeschale nichts anfangen, daher kommen zusätzliche Kosten auf dich zu. Auch Handys der günstigeren Sorte passen mit Ladeschalen oft nicht zusammen. Zudem ist der Ladeprozess ineffektiver als der über ein Kabel – etwa 20 Prozent der Leistung gehen durch die Ladeschale verloren. Ob kabelloses Laden für die das Richtige ist oder nicht, solltest du nach diesen Kriterien entscheiden können. Jetzt Ladestation für iPhone-Modelle bestellen!* *Affiliate Link

    Wegwerfen tabu: Das kannst du mit deinem ausrangierten Handy tun!

    Ein neues Handy ist fällig und du weißt nicht, was du mit dem alten Gerät anfangen sollst? Da gibt es eine Menge Möglichkeiten abseits der Mülltonne! Was du tun kannst, erfährst du hier. Die früher üblichen Lebenszyklen von etwa zwei Jahren haben viele Geräte zwar mittlerweile hinter sich gelassen, auch wenn viele Anbieter es noch immer gern sehen, wenn ihre Kunde sich für eine ordentliche Zuzahlung ein neues und leistungsstärkeres Gerät holen. Aber so richtig alt werden Smartphones bislang nicht. Was kannst du also mit ausgedienten Geräten tun? Die Möglichkeiten im Überblick Wenn von richtiger Entsorgung die Rede ist, sollte das grundsätzlich nur Geräte betreffen, die nicht mehr funktionieren und nach menschlichem Ermessen auch nicht mehr repariert werden können. Wie entsorgst du richtig? Mülltonne ist tabu! In dem Gerät stecken nicht nur recyclebare Stoffe, sondern auch giftige, deshalb gehört ein defektes Smartphone nie in den Hausmüll. Elektronikhändler sind hingegen seit 2016 gesetzlich verpflichtet, defekte Smartphones zurückzunehmen, hier kannst du also dein altes Handy in jedem Fall abgeben und sicher sein, dass es vernünftig entsorgt wird. Auch Wertstoffhöfe, die es in jeder größeren Stadt gibt, nehmen Elektroschrott, zu dem dann auch das Handy zählt, problemlos an und sorgen für die richtige Weiterverarbeitung. Umweltorganisationen wie der NABU oder die Umwelthilfe nehmen defekte Handys entgegen und geben sie weiter in den Verwertungskreislauf. Sollte das Gerät allerdings noch funktionieren, geben diese Organisationen das Gerät zur weiteren Verwendung weiter, nachdem vorher alle persönlichen Daten gelöscht wurden. Was tun mit einem funktionierenden Gerät? Wenn dein Smartphone zwar noch funktioniert, du aber dennoch ein anderes nutzen möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten, für dein altes Handy eine sinnvolle Nutzung zu finden. An Verwandte oder Freunde verschenken Hör dich doch einfach mal bei Freunden und Familie um, vielleicht braucht jemand ein Smartphone oder kennt jemanden, der dringend eines bräuchte, sich aber keines leisten kann. Hier könntest du ohne große Mühe helfen. Spenden Zahlreiche wohltätige Organisationen nehmen noch funktionierende Geräte gern als Spende entgegen und führen es einem sinnvollen Zweck zu. Ob es für den guten Zweck weiterverkauft wird oder jemandem zugutekommt, der eines benötigt, ist dabei offen, beides ist möglich. Verkaufen oder versteigern Wenn dein Gerät noch nicht zum sprichwörtlichen alten Eisen zählt, sondern neu durchaus noch für einen ordentlichen Preis in den Läden steht, kannst du auch versuchen, dein Smartphone bei Ebay zu versteigern oder direkt zu verkaufen. Gerade iPhones bringen oft erstaunlich hohe Preise beim Weiterverkauf, auch Samsung Galaxy-Modelle sind oft noch mehr wert, als du vielleicht denkst. Natürlich ist hier auch der individuelle Zustand des Geräts von Belang, nicht ausschließlich das Alter. Wenn du dich für diesen Schritt entscheidest, solltest du aber unbedingt sehr sorgfältig alle Daten auf dem Handy löschen und das Gerät am besten auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Denn du willst sicher nicht, dass deine privaten Fotos irgendwann im Netz auftauchen. Jetzt ein iPhone 11 (refurbished) bestellen!* *Affiliate Link

    Info für Harry Potter-Fans: Siri und Co. können zaubern!

    Harry Potter ist und bleibt ein weltweites Phänomen. Das haben auch die großen Smartphone-Hersteller wahrgenommen. Und ihren Sprachassistenten eine kleine Potter-Hommage einprogrammiert. J.K Rowling schrieb sieben Romane über den Zauberlehrling Harry Potter und löste damit einen Hype aus, wie die Welt ihn vielleicht noch nie erlebt hat. In vielen Ländern der Welt zählen die Bücher zu den meistverkauften überhaupt, die Filme sind noch immer Verkaufsschlager, ein Theaterstück läuft ebenso wie die Planung einer Reboot-Serie beim Pay-TV-Sender HBO Max. Die Autorin betätigt sich mittlerweile als Wortführerin gegen Transmenschen und schreibt unter dem Pseudonym Robert Galbraith recht ordentliche Krimis, ihr geistiges Kind zaubert sich derweil in die letzten Alltagsorte hinein – wie in die Sprachassistenten auf Handys und andere Geräte. Licht an auf Potterisch Hast du ein iPhone? Dass versuch doch mal folgenden kleinen Satz: „Siri, Lumos!“ Du wirst sehen, dass dein Smartphone jetzt die Taschenlampe einschaltet. Wenn das Gerät auf englische Sprachausgabe eingestellt ist, kannst du das Ganze mit „Siri, Nox!“ auch wieder ausschalten, mit der deutschen Eingabe funktioniert es hingegen nicht. Und mit „Siri, Accio (Name einer App) auch Apps starten (ebenfalls nur Englisch) – wie durch Zauberei. Das Ganze funktioniert auf Android-Smartphones mit der Anrede „Hey Google“, übrigens auch – mit den gleichen sprachlichen EInstellungen. Eine niedliche Spielerei, die aber den immensen Stellenwert von Rowlings Werk in der westlichen Welt einmal mehr deutlich unterstreicht. Was bei Erwachsenen eher für ein Schmunzeln sorgt, dürfte aber vor allem jüngere Potter-Fans wirklich verzaubern. Ein Tipp: Wenn du einmal richtig zaubern und dich selbst wie ein Hogwarts-Schüler fühlen willst, solltest du dir Hogwarts Legacy zulegen. Das Action-Rollenspiel, das viele Jahre vor den Ereignissen in den Romanen spielt, lässt dich als Neuling in Hogwarts eine dunkle Verschwörung aufdecken – mit ganz viel Zauberstab-Einsatz, Greifenflügen und Rätseln, die tief in den Mauern der ehrwürdigen Zauberschule versteckt sind. Und wenn du gut Englisch sprichst, solltest du unbedingt einmal im Internet bei wizardingworld.com vorbeischauen. Die Nachfolgeseite von pottermore.com beinhaltet unter anderem kurze Kommentare und Geschichten von J.K Rowling, die sie zu bestimmten Fragen der Leser geschrieben hat. Wenn du als Fan irgendwo noch Details erfahren willst, die du bisher nicht wusstest, dann wirst du dort fündig! Als echter Potter-Fan solltest du hier einmal nach Herzenlust stöbern!* *Affiliate Link