Mücken-Mythos entlarvt: Wie jetzt?! Stechen wirklich NUR die Weibchen?

10.07.2024 um 15:00 Uhr
    Mücken-Mythos | © Adobe Stock/_KUBE_ Stimmt der Mythos, dass nur weibliche Mücken stechen? | ©Adobe Stock/_KUBE_

    Sommerzeit ist Mückenzeit! Kaum sitzen wir draußen, sind sie da: die kleinen Blutsauger, die uns den Abend vermiesen. Doch es gibt das Gerücht, dass nur die weiblichen Mücken stechen? Dieser Mythos hält sich hartnäckig, aber wie viel Wahrheit steckt wirklich dahinter? 

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    Der Mythos im Check: Stechen nur die Weibchen?

    Ja, es stimmt: Nur die weiblichen Mücken stechen! Mücken ernähren sich von Nektar und anderen süßen Pflanzensäften. Doch die weiblichen Mücken haben einen zusätzlichen Nährstoffbedarf: Sie benötigen Blut für die Eiproduktion. Das Blut liefert ihnen Proteine und Eisen, die für die Entwicklung ihrer Eier unerlässlich sind. Die männlichen Mücken hingegen brauchen kein Blut, sie bleiben bei ihrer pflanzlichen Kost. Wer hätte das gedacht?

    Welche Mückenarten stechen?

    Stechmücke ist nicht gleich Stechmücke! Weltweit gibt es mehr als 3.500 Mückenarten, aber nicht alle sind Blutsauger. In Deutschland sind vor allem die Stechmücken der Gattungen Culex, Aedes und Anopheles bekannt. Besonders die Aedes-Mücken, wie die Tigermücke, sind gefürchtet, da sie Krankheiten wie das Dengue-Fieber und das Zika-Virus übertragen können. Culex-Mücken sind dagegen häufige Überträger des West-Nil-Virus.

    Warum werden manche Menschen öfter gestochen als andere?

    Sicher ist dir schon einmal aufgefallen, dass manche Menschen wahre Mückenmagneten sind, während andere fast nie gestochen werden. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

    • Körpergeruch: Mücken fühlen sich von bestimmten chemischen Verbindungen angezogen.

    • Kohlendioxid: Menschen, die mehr Kohlendioxid ausatmen (z.B. Sportler*innen), ziehen mehr Mücken an.

    • Hautbakterien: Die Mikroben, die auf unserer Haut leben, beeinflussen, wie attraktiv wir für Mücken sind.

    • Blutgruppe: Studien haben gezeigt, dass Menschen mit der Blutgruppe 0 häufiger gestochen werden.

    Wie kann man sich vor den kleinen Plagegeistern schützen?

    Niemand mag Mückenstiche - keine Frage! Die juckenden, oft schmerzhaften Stiche können einem den schönsten Sommerabend verderben. Deshalb hier ein paar Tipps, wie du dich vor den lästigen Blutsaugern schützen kannst: 

    • Benutze Mückenspray: Besonders wirksam sind Produkte mit DEET oder Icaridin.

    • Kleidung: Langärmelige Hemden und lange Hosen bilden eine physische Barriere.

    • Moskitonetze: Moskitonetze sind vor allem nachts eine gute Schutzmaßnahme.

    • Wasser vermeiden: Mücken legen ihre Eier in stehendes Wasser, also entferne Wasserquellen in der Nähe.

    • Ventilatoren benutzen: Der Luftstrom erschwert es den Mücken, zu landen und zu stechen.

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    Mückenstiche können ganz schön lästig sein, oder? Die juckenden und oft geschwollenen Stellen können einem die Freude am Sommer verderben. Zum Glück gibt es einige Hausmittel, die helfen können, die lästigen Symptome zu lindern. Von kühlenden bis hin zu beruhigenden Mitteln - probiere diese 6 Hausmittel aus und finde heraus, welches am besten gegen den Juckreiz hilft, damit du den Sommer in vollen Zügen genießen kannst! 6 Hausmittel, die helfen können, Mückenstiche zu lindern 1. Honig Honig ist nicht nur ein leckerer Brotaufstrich, sondern auch ein wirksames Hausmittel gegen Mückenstiche. Honig hat entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften. Trage eine kleine Menge Honig direkt auf den Mückenstich auf und lasse ihn etwa 15 bis 20 Minuten einwirken. Honig beruhigt die Haut, lindert den Juckreiz und fördert die Heilung! 2. Zahnpasta Zahnpasta enthält oft Inhaltsstoffe wie Menthol oder Minze, die kühlend wirken und den Juckreiz lindern können. Eine kleine Menge Zahnpasta auf den Mückenstich auftragen und 10 bis 15 Minuten einwirken lassen. Danach vorsichtig abwischen. Einfach mal ausprobieren! 3. Backpulver Eine Paste aus Natron (Backpulver) und Wasser kann den Juckreiz lindern. Etwas Natron mit Wasser zu einer dickflüssigen Paste verrühren. Diese Paste auf den Mückenstich auftragen, trocknen lassen und vorsichtig abwischen. 4. Essig Essig wirkt kühlend und desinfizierend. Essig mit Wasser im Verhältnis 1:1 mischen und mit einem Wattebausch auf den Mückenstich auftragen. Der Essig lindert den Juckreiz und beugt einer möglichen Infektion vor. 5. Eisbeutel Hier die einfache Lösung: Ein paar Eiswürfel nehmen, in ein sauberes Tuch wickeln oder in einen Beutel stecken und auf die Einstichstelle legen. Die Kälte regt die Durchblutung an, reduziert die Schwellung und lindert den Juckreiz. 6. Aluminiumfolie Aluminiumfolie kann helfen, den Juckreiz von Mückenstichen zu lindern. Reibe vorsichtig mit einem Stück Aluminiumfolie über die betroffene Stelle, um einen sanften Reiz zu erzeugen. Die leichte Reibung kann den Juckreiz vorübergehend lindern und die Aufmerksamkeit von den Mückenstichen ablenken.   Bitte beachte, dass die Wirksamkeit dieser Hausmittel von Person zu Person variieren kann. Wenn du allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe reagierst oder sich die Symptome verschlimmern, solltest du einen Arzt aufsuchen!

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