• Home

Laptop-Tastatur funktioniert nicht? Das kannst du tun!

11.07.2023 um 13:00 Uhr
    Frauenhände auf einer Laptop-Tastatur aus der Vogelperspektive. Links auf dem Tisch neben dem Computer liegt ein Smartphone. | © Getty Images/Igor Ustynskyy Wenn die Tastatur streikt, kann das viele Gründe haben. | ©Getty Images/Igor Ustynskyy

    Auf einen Schlag verrichtet die Tastatur deines Laptops ihren Dienst nicht mehr? Das kann viele Gründe haben. Hier findest du die häufigsten – und wie du sie behebst.

    Ein Laptop ohne Tastatur ist weitgehend unbrauchbar, das dürfte Konsens sein. Bevor du aber das Gerät für teures Geld in die Werkstatt gibst, checke lieber, ob sich die Ursache nicht leicht beheben lässt.

    Deine Möglichkeiten

    Wer schnell tippt, kennt das Problem: Oft erwischt man Tasten, die man gar nicht drücken wollte. Das kann auch bei einer Laptop-Tastatur passieren und dann ist die Tastatur unabsichtlich gesperrt. Um sie zu entsperren, drückst du gleichzeitig die Fn-Taste und die F-Taste mit einer Tastatur als kleines Icon darauf. Wenn du die Tastatur tatsächlich aus Versehen gesperrt hast, sollte sie jetzt wieder funktionieren.

    Wenn eine Flüssigkeit in die Tastatur gelaufen ist, lässt sich das meist nicht ohne Fachleute beheben, sehr wohl aber, wenn sich Schmutz, Krümel oder ähnliches unter die Tastatur geschoben haben und nun einzelne Tasten blockiert, solche Fremdkörper lassen sich meist recht einfach entfernen.

    Eine andere, wenn auch seltene Problematik kann durch veraltete Treiber entstehen. Das lässt sich aber leicht beheben. Öffne dazu mit einem Rechts-Klick auf das Windows-Symbol und anschließendem Klick darauf den Gerätemanager. Dort öffnest du mit einem Doppelklick auf Tastaturen ein neues Menü und wählst dann die Laptop-Tastatur aus. Ein Rechtsklick ermöglicht es dir, den Punkt Treibersoftware aktualisieren auszuwählen. Falls es an veralteten Treibern lag, sollte danach alles wieder reibungslos funktionieren.

    Es sind auch Fälle bekannt, bei denen die Anschlagsverzögerung zu Problemen mit der Tastatur führte. Um das zu überprüfen, kannst du folgendes tun:

    1. Rufe die Systemsteuerung auf.
    2. Wähle dort Center für erleichterte Bedienung auf.
    3. Klicke dort auf Funktionsweise der Tastatur ändern und deaktiviere dort die Funktion Anschlagverzögerung aktivieren.
    4. Klicke dann auf OK.

    Hat tatsächlich die Anschlagverzögerung das Problem verursacht, sollte es jetzt verschwunden sein.

    Wenn keiner der Vorschläge das Problem beheben konnte, ist die Tastatur höchstwahrscheinlich derart kaputt, dass sie vom Experten repariert oder ausgetauscht werden muss.

    Jetzt 15,6 Zoll HP-Laptop bestellen!*

    *Affiliate Link

    Auch interessant:

    Turbo-Rechner statt lahmer Ente: Was der Arbeitsspeicher ausmacht!

    Wenn Tempo oder Grafikpracht fehlen, kann das auch an zuwenig RAM liegen. Was das bedeutet und wie du es ändern kannst, erfährst du hier. Manche sparen am falschen Ende und holen sich günstiger einen PC oder Laptop mit wenig RAM. Schließlich, so das Versprechen, lässt sich Arbeitsspeicher jederzeit problemlos nachrüsten. Aber stimmt das? Wie viel RAM hat mein Computer? Zuerst solltest du herausfinden, wie viel RAM du aktuell zur Verfügung hast. Dazu drückst du gleichzeitig die Tasten Windows und Pause. Damit rufst du schnell das Einstellungs-Menü auf, wo du neben dem installierten RAM auch andere nützliche Informationen wie die Prozessor-Leistung und das Betriebssystem findest. Auch die genaue Versionsnummer von Windows lässt sich hier ablesen. Ob du mehr RAM in deinem PC einbauen kannst oder nicht, findest du hingegen am einfachsten mit dem Task Manager heraus. Drücke dazu gleichzeitig die Tasten STRG, ALT und Entfernen. Der Task Manager öffnet sich jetzt. Wähle den Reiter Leistung aus. Jetzt kannst du unten nachlesen, wie viele Steckplätze für RAM von wie viel möglichen Plätzen gerade verwendet werden. Meistens steht dort 2 von 4, das wäre ein normaler Wert. Das bedeutet, dass du die Menge RAM, die du momentan im Gerät eingebaut hast, verdoppeln könntest, wobei moderne PCs auch unterschiedliche Speicherkapazität pro Riegel RAM verarbeiten können. Also wenn du 8 GB Ram in deinem PC verbaut hast, könntest du mit zwei weiteren Steckplätzen desselben RAMS auf 16 aufstocken. Maximales RAM Aber wie viel RAM könntest du maximal einbauen? Das hängt auch von anderen Bauteilen deines Computers ab. Es ist aber nicht sehr schwer herauszufinden. Drücke zuerst Windows und R gleichzeitig. Nun öffnet sich unten links eine kleine Zeile. Gibt dort cmd ein und klicke auf OK. Nun siehst du ein Fenster mit einem schwarzen Bildschirm. Hier musst du wmic memphysical get MaxCapacity, MemoryDevices eingeben. Du kannst das auch einfach aus diesem Artikel herauskopieren und einfügen. Nun wirft der PC dir eine Zahl aus, die du durch 1048576 teilen musst, da die Angabe in Kilobyte ausgegeben wird. Meist wirst du eine 32, 64 oder 128 als Ergebnis bekommen. Das ist die maximale Menge RAM die dein Computer verwalten kann. Ob du dir mehr Arbeitsspeicher einbauen solltest, hängt von der Nutzung deines PCs ab. Wenn du bei alltäglicher Verwendung regelmäßig stark ausgelastetes RAM siehst (im Task Manager zu sehen), dann wäre eine RAM-Erweiterung sinnvoll. Falls du dir nicht selbst zutraust, weitere RAM-Riegel richtig einzusetzen, helfen Computerläden meist mit bezahlbarem Service weiter. Dort ist auch garantiert, dass sie den baugleichen RAM-Typ einbauen, der bereits in deinem PC steckt. Jetzt 16 GB DDR3-RAM bestellen!* *Affiliate Link

    Daten auf externer Festplatte sichern – so geht’s!

    Selbst die größte Festplatte im PC ist irgendwann einmal voll, abhängig davon, wie viele Daten du über die Zeit sammelst. Wie du Daten ganz einfach auslagern und sogar Sicherungskopien ganzer Festplatten machen kannst, erfährst du hier. Wie wertvoll Daten manchmal sind, weiß man oft erst zu schätzen, wenn man sie verloren hat. Aber das muss nicht sein. Wichtige Daten solltest du grundsätzlich an mindestens zwei Orten speichern. Dazu eignet sich eine externe Festplatte perfekt. Daten verschieben Wenn du eine externe Festplatte an deinen Computer angeschlossen hast, kannst du Daten einfach auf deiner internen Festplatte kopieren und in der externen wieder einfügen. Vorher solltest du dir allerdings eine sinnvolle Dateienstruktur für die Sicherungsplatte überlegen, damit du auch alles wiederfindest. Übergeordnete Ordner wie beispielsweise Urlaubsfotos, eigene Texte oder Spielstände erleichtern dir später das Wiederfinden von Dateien. Je genauer deine Struktur ist, desto schneller wirst du auch nach Monaten oder Jahren die gesuchten Daten wiederfinden. Backup machen Du kannst auch von deinen kompletten Festplatten regelmäßig Backups auf externe Platten veranlassen oder von Hand durchführen. Das ist weit weniger kompliziert als es klingt. Klicke dazu auf das Windows-Symbol und navigiere zu Einstellungen. Wähle dort Update und Sicherheit und danach Sicherung aus. Schließe jetzt die externe Festplatte an und klicke auf Dateiversionsverlauf sichern, um die neue Festplatte zu finden. Wird sie nicht in der Auswahl angezeigt, ist sie möglicherweise falsch formatiert. Unter den Sicherungsoptionen findest du Jetzt sichern. Durch einen Klick darauf startest du den Sicherungsprozess. Du kannst auch einzelne Dateien auswählen, die regelmäßig gesichert werden sollen statt einer ganzen Festplatte. Das kann sinnvoll sein, wenn du beispielsweise regelmäßig Kopien von deinen Arbeitsordnern machen möchtest, um im Fall eines PC-Problems nicht so viele Daten zu verlieren. Du kannst stündlich oder täglich sichern, wenn du willst, du kannst das in Meine Daten sichern einstellen. Wenn du alles so eingestellt hast, wie du es haben möchtest, klicke auf Weiter. Jetzt klickst du auf Einstellung speichern und Sicherung ausführen. Nun sollte deine Sicherung erstellt werden. Externe Festplatten haben den Vorteil, dass sie kaum Verschleiß unterliegen, weil sie so selten genutzt werden. Daher haben sie eine höhere Lebenserwartung als interne Platten, die sehr regelmäßig im Computer beansprucht werden. Gerade ältere HDD-Modelle, die noch einen Lese- und Schreibkopf verwenden, werden bei normalem Gebrauch meist nur einige Jahre alt. Umso wichtiger ist es da, sensible oder wertvolle Daten wie alte Fotos oder Videos auch noch auf einem weiteren Speichermedium zu haben. Die externe Festplatte selbst verwahrst du dafür am besten an einem kühlen Ort, da zu hohe oder niedrige Temperaturen der Festplatte schaden können. Externe Festplatte mit viel Platz für deine Daten jetzt bestellen!* *Affiliate Link

    Mobiler Speicher: So formatierst du einen USB-Stick!

    USB-Sticks sind eigentlich kinderleicht zu nutzen – dennoch kommt es immer wieder zu Problemen mit den kleinen Speichern. Wie du sie für jeden Zweck richtig formatierst, erfährst du hier. Ob das Mitnehmen von großen Datenmengen an einen anderen Ort oder das schlichte Sichern von wertvollen Daten auf einem weiteren Speichermedium – USB-Sticks erleichtern Computernutzern das Leben. Doch nicht immer funktionieren USB-Sticks so, wie sie eigentlich sollen. Das liegt oft an fehlender oder falscher Formatierung. Darauf musst du achten Um einen USB-Stick auf einem Windows-Rechner zu formatieren, gehst du folgendermaßen vor: Stecke den USB-Stick in einen freien USB-Slot. Klicke auf das Windows-Symbol unten links und dann auf Computer. Klicke mit der rechten Maustaste auf den USB-Stick, der dort angezeigt wird und wähle Formatieren aus. Nun musst du entscheiden, welches Dateiverwaltungs-System du auf dem Stick nutzen willst. Sinnvoller ist NTFS. Denn damit kannst du sowohl größere Dateien auf dem USB-Stick nutzen (FAT32 akzeptiert keine größeren Dateien als 4 GB) und es verträgt sich auch besser mit anderen Betriebssystemen wie iOS. FAT ist aber auch möglich, wenn du den Stick ausschließlich mit Windows-Computern nutzt und keine allzu großen Dateien abspeichern willst. Die Punkte Speicherkapazität und Größe der Zuordnungseinheiten kannst du so lassen, wie sie eingestellt sind. Bei Volumebezeichnung kannst du dem Stick noch einen Namen geben. Der ist jederzeit wieder änderbar, hilft dir aber vielleicht dabei zuzuordnen, welche Art von Daten sich auf dem Stick befinden, zum Beispiel Urlaubsfotos 2021 oder Buchführung 2020. Die angebotene Schnellformatierung kannst du nutzen, außer, du willst ganz sicher gehen, dass vorhandene Daten bei der Formatierung gelöscht werden. Dann empfiehlt es sich, den Haken bei Schnellformatierung zu entfernen. Klicke jetzt auf Starten und bestätigte die Sicherheitsabfrage. Nun sollte der Computer den USB-Stick formatieren. Konvertieren oder Formatieren? Es gibt auch die Möglichkeit, einen USB-Stick zu konvertieren. Dadurch werden nur freie Speicheranteile des Sticks verändert, bestehende Daten aber nicht gelöscht oder überschrieben. Wie das funktioniert, erfährst du hier. Aber auch beim Konvertieren solltest du vorher wichtige Daten extern sichern, bevor du den Vorgang einleitest, damit auf keinen Fall Daten verlorengehen können, die dir wichtig sind. Wenn du die Formatierung abgeschlossen hast, nutze die Funktion Auswerfen, um den Stick zu entfernen und ziehe ihn nicht einfach aus dem Computer. Dadurch kann die Formatierung Schaden nehmen und die Daten wären dann nicht mehr lesbar. Grundsätzlich gelten USB-Sticks wegen ihrer simplen Struktur bei fachgerechter Lagerung aber als ausgesprochen gutes Medium für Back-Ups wichtiger Daten. USB-Stick mit 1 TB-Datenspeicher jetzt bestellen!* *Affiliate Link

    Windows: So bestimmst du über den Autostart von Programmen!

    Dein Computer braucht richtig lange, bis er endlich einsatzbereit ist? Das kann an Autostarts von Programmen liegen, die du vielleicht gar nicht starten willst. So schaltest du sie ab! Mit der Funktion Autostart werden oft Programme versehen, von denen der Entwickler glaubt, dass du sie oft nutzen wirst. Typische Beispiele sind Programme wie Slack und Teams, bei Gamern sind es oft zusätzlich Spieleplattformen wie Steam, GOG oder Epic Games. Die Funktion sorgt dafür, dass Windows diese Programme beim Start automatisch mit aktiviert, sodass sie dir sofort zur Verfügung stehen. Oftmals willst du das aber vielleicht gar nicht oder die schiere Menge an Autostart-Programmen sorgt für die Zeitverzögerungen beim Hochfahren. Aber du kannst sehr einfach checken, ob wirklich nur das startet, was du auch brauchst. Autostarts deaktivieren Klicke zunächst mit der rechten Maustaste in die Taskleiste unten am Bildschirm. Dort kannst du den Punkt Task-Manager auswählen. Klick darauf. Wähle im geöffneten Task-Manager den Reiter Autostarts aus. Es sollte der mittlere der sieben Reiter sein. Hier siehst du alle Programme, die momentan mit Autostart versehen sind. Viele sind dabei, die du besser in Ruhe lässt, weil sie mit Ton, Tastatur und Maus oder ähnlich wichtigen Elementen zu tun haben. Aber wenn du beispielsweise Skype gar nicht nutzt, das Programm aber automatisch startet, kannst du das hier ändern. Klicken mit der linken Maustaste auf das entsprechende Programm und klicke dann rechts unten im Task Manager auf Deaktivieren. Der Task Manager liefert dir ganz rechts im Fenster unter dem Punkt Startauswirkungen auch Aussagen dazu, wie sehr der Autostart eines Programms die Zeit zum Hochfahren des Computers beeinflusst. Vor allem Programme mit der Einschätzung hoch solltest du darauf checken, ob du sie wirklich jedes Mal benötigst, wenn du am Computer arbeitest. Ist das nicht der Fall, solltest du den Autostart solcher Programme deaktivieren. Ein einzelnes Programm aus dem Autostart zu nehmen, wird die Zeit, die dein Computer zum Hochfahren benötigt, nicht bedeutend ändern. Wenn du aber mehrere Programme abschaltest, kann sich das schon bemerkbar machen, vor allem, wenn Windows sie als hoch bei der Auswirkung beurteilt. Wichtig: Wenn du dir nicht sicher bist, was ein Programm tatsächlich tut, solltest du im Zweifelsfall googlen, worum es sich dabei handelt, bevor du etwas Wichtiges abschaltest. Nur wenn du sicher bist, dass du weißt,was das Programm tut und du es nicht andauernd benötigst, kannst du guten Gewissens den Autostart deaktivieren.