10 unglaubliche Fakten, die du garantiert nicht über Mücken wusstest

26.06.2023 um 06:30 Uhr
    Mücke auf Blüte | © Getty Images / Tahreer Photography Zugegeben, Mücken sind nervig. Doch sie sind auch Lebewesen mit ganz besonderen Fähigkeiten. | ©Getty Images / Tahreer Photography

    Mücken sind kleine, nervige Biester, die uns im Sommer oft den letzten Nerv rauben. Aber wusstest du, dass Mücken auch faszinierende Kreaturen mit erstaunlichen Eigenschaften sind? Hier sind 10 unglaubliche Fakten über Mücken, von denen du wahrscheinlich noch nie gehört hast:

    1. Nur weibliche Mücken stechen

    Es sind nur die weiblichen Mücken, die uns stechen können, da sie Blut für die Entwicklung ihrer Eier benötigen. Die männlichen Mücken hingegen ernähren sich von Pflanzensäften und sind völlig harmlos für uns Menschen. Sie sind auch diejenigen, die man oft in einem riesigen tanzenden Schwarm antrifft.

    2. Mücken sind die tödlichsten Tiere der Welt

    Obwohl sie klein und unscheinbar sind, sind Mücken die gefährlichsten Tiere der Welt. Durch die Übertragung von Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber und Zika-Virus verursachen sie jährlich Millionen von Todesfällen.

    3. Mücken haben Zähne

    Ja, du hast richtig gehört. Mücken haben winzige Zähne. Sie nutzen diese Zähnchen, um die Haut zu durchdringen und an das Blut darunter zu gelangen. Ihre Bisse können zu juckenden Quaddeln führen, da sie beim Stechen auch Speichel abgeben, um das Blut flüssig zu halten.

    4. Mücken fliegen auch bei Regen

    Der Irrglaube, dass Mücken bei starkem Regen nicht fliegen und man deshalb problemlos die Fenster öffnen kann, hält sich. Tatsächlich macht der Regen den Mücken nicht aus. Dabei ist ein Regentropfen rund 50 Mal so groß wie eine Mücke und ein Zusammenstoß daher vergleichbar mit der Kollision eines Menschen mit einem Bus. Obwohl das winzige Insekt bei einem Regenguss circa alle 20 Sekunden mit einem Tropfen kollidiert, übersteht es dies schadlos.

    5. Nebel hindert Mücken am Fliegen

    Bei starkem Nebel haben Mücken Probleme mit dem Fliegen. Die unzähligen winzigen Nebeltröpfchen blockieren die Schwingkölbchen der Mücke - zwei kleine, hinter den Flügeln sitzende Lagesensoren. In einem Experiment zeigte sich, dass diese winzigen Sensoren bei Nebel ständig mit den gleichgroßen Nebeltropfen zusammenstoßen. Grundsätzlich sind die Sensoren zwar wasserabweisend, doch die wiederholte Kollision stört ihre Schwingungen und behindert damit die Lagekontrolle der Mücken im Flug.

    6. Mücken haben eine Vorliebe für bestimmte Blutgruppen

    Studien haben gezeigt, dass Mücken eine Vorliebe für bestimmte Blutgruppen haben. Zum Beispiel ziehen sie Menschen mit Blutgruppe O eher an als solche mit Blutgruppe A oder B. Auch der individuelle Körpergeruch spielt eine Rolle bei der Anziehungskraft auf Mücken.

    7. Mücken können über Wasser laufen

    Mücken sind nicht nur in der Luft geschickt, sondern auch auf dem Wasser. Durch die Oberflächenspannung des Wassers können sie sich auf der Wasseroberfläche bewegen, was es ihnen ermöglicht, sich zu vermehren und ihre Eier abzulegen.

    8. Mücken haben eine wichtige Rolle im Ökosystem

    Trotz ihrer störenden Eigenschaften spielen Mücken eine wichtige Rolle im Ökosystem. Sie dienen als Nahrungsquelle für verschiedene Tiere wie Vögel, Fische und Fledermäuse und tragen zur Aufrechterhaltung des natürlichen Gleichgewichts bei.

    9. Mücken werden nicht nur von Licht angezogen

    Mücken reagieren hauptsächlich auf den Ausstoß von Kohlendioxid, den wir beim Atmen produzieren. Eine höhere Kohlendioxidkonzentration in der Luft zieht Mücken an und signalisiert ihnen die Anwesenheit eines potenziellen Wirts. Auch unsere Körperwärme spielt eine Rolle. Mücken können die Körperwärme wahrnehmen und werden davon angezogen. Wenn du körperlich aktiv bist oder dich an warmen Orten aufhältst, bist du für Mücken attraktiver.

    10. Mücken ernähren sich nicht nur von Blut

    Nur die weiblichen Stechmücken saugen Blut. Es ist jedoch nicht, wie viele Menschen vermuten, ihr Hauptnahrungsmittel. Ihren Energiebedarf decken sie wie die Männchen durch die Aufnahme von Wasser und Blütennektar.

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