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Vor TV-Interview: Steven Gätjen besuchte Boris Becker im Knast

19.12.2022 um 13:49 Uhr
    TV-Moderator Steven Gätjen interviewt Boris Becker für Sat.1. | © SAT.1/Willi Weber TV-Moderator Steven Gätjen interviewt Boris Becker für Sat.1. | ©SAT.1/Willi Weber

    Vor dem Exklusiv-Interview mit Boris Becker bei Sat.1 schildert Moderator Steven Gätjen, welchen Eindruck die Tennis-Legende während eines Besuches im Gefängnis auf ihn gemacht hat.

    Am morgigen Dienstag (20.15 Uhr)  wird der aus der Haft entlassene Boris Becker (55) in Sat.1 Rede und Antwort stehen. In der Sondersendung "Sat.1 Spezial. Boris Becker" wird Moderator Steven Gätjen (50) die Tennis-Ikone zu seinen Erfahrungen im englischen Gefängnis befragen - das einzige Interview Beckers in diesem Jahr. Interviewer Gätjen hat nun seinerseits berichtet, wie er Becker kurz vor dessen Haftentlassung im Gefängnis Huntercombe in der Nähe von London besucht hat, und welchen Eindruck der dreifache Wimbledon-Sieger bei dieser Gelegenheit auf ihn machte.

    Steven Gätjen: "Boris Becker ist willens, aufzuräumen und viele Dinge klar zu stellen"

    Demnach haben Becker besonders die Haftbedingungen zu Beginn seiner Gefängnisstrafe zu schaffen gemacht. "Nach den ersten vier Tagen in Einzelhaft war für ihn das einzige Ziel, rauszukommen und zu arbeiten. Er wollte einfach nur an die frische Luft. Er hat gesagt, er hätte alles dafür gemacht", berichtet Moderator Gätjen einer Pressemitteilung von Sat.1 zufolge.

    Die Zeit im Gefängnis habe Becker zudem zur Reflektion genutzt. Interviewer Gätjen zieht daher folgendes Fazit seines Besuches des Häftlings: "Ich glaube, dass Boris Becker wirklich willens ist, aufzuräumen und viele Dinge klar zu stellen". Das können TV-Zuschauer dann in der Sendung "SAT.1 Spezial. Boris Becker" am Dienstag, den 20. Dezember, um 20:15 Uhr in Sat.1 und auf Joyn erleben. Im Anschluss an das Interview zeigt der Sender die Dokumentationen "akte. Spezial: Boris Becker - Vom Helden zum Häftling" und "Boris Becker - Der Spieler".

    Heino Ferch mit der GOLDENEN KAMERA als „Bester Schauspieler“ ausgezeichnet

    Im Exklusiv-Interview mit der HÖRZU spricht der nun zweimalige GOLDENE KAMERA Preisträger (2002 & 2022) über seine Karriere, das Leitmotiv seines bewegten Lebens und seine Zukunftspläne. Unglaubliches Charisma, hohe Sensibilität, immense Wand ­ lungsfähigkeit, große körperliche Präsenz, ungeheure Tiefe: Das sind nur fünf von vielen großen Gaben, die Deutschlands besten Schauspieler auszeichnen. Sein Name: Heino Ferch. Jetzt erhielt der 59-Jährige die GOLDENE KAMERA als „Bester Schauspieler“. In ihrer Laudatio würdigte Julia Becker, Verlegerin der FUNKE Mediengruppe, den Star als deutsche „Schauspiel -Legende“. Er verdiene den Preis wie kein Zweiter. HÖRZU traf Ferch zum Interview über seine Karriere, das Leitmotiv seines bewegten Lebens und seine Zukunftspläne. HÖRZU: Herzlichen Glückwunsch zur GOLDENEN KAMERA, Herr Ferch! Wie sehr freuen Sie sich über den Preis der FUNKE Mediengruppe? HEINO FERCH: Ich bin mehr als gerührt, das ist wirklich eine große Ehre. Punktgenau 20 Jahre nach der GOLDENEN KAMERA, die ich 2002 für „Der Tunnel“ bekommen habe, ist es jetzt meine zweite. Und ich bin natürlich stolz, dass die persönliche Überreichung an mich erst die zweite persönliche Übergabe überhaupt ist. Die erste war 1979 im Vatikan, damals bekam Johannes Paul II. die GOLDENE KAMERA. Sie stehen seit über 37 Jahren vor der Kamera, hatten Ihre erste TV-Rolle 1985 in „Der Alte“. Was war der Schlüsselmoment, in dem Ihnen klar wurde: „Ich will Schauspieler werden“? Als 15-Jähriger stand ich als Kunstturner auf der Theaterbühne meiner Heimatstadt Bremerhaven, als plötzlich ein Regisseur nach Artisten Ausschau hielt. Für mich war dieser Moment die Initialzündung, um mit dem Theater in Berührung zu kommen. Damals hat sich meine artistische Leidenschaft direkt auf die Bühne übertragen. Außerdem hatte ich Power vom Turnen und konnte springen wie ein Hirsch. So kam eins zum nächsten. Wie hoch war Ihre erste Gage? Meine erste Profigage nach der Schauspielschule waren 1500 D -Mark, von denen ich mir unteranderem eine tolle Winterjacke gekauft habe.