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Til Schweiger enttäuscht von TV-Partner: „Dann war er auf einmal weg“

22.03.2024 um 12:45 Uhr
    Til Schweiger (re.) und Fahri Yardim im "Tatort" als Hamburger Kriminalhauptkommissare Nick Tschiller und Yalcin Gümer. | © NDR Til Schweiger (re.) und Fahri Yardim im "Tatort" als Hamburger Kriminalhauptkommissare Nick Tschiller und Yalcin Gümer. | ©NDR

    Gegen den Schauspieler, Regisseur und ehemaligen „Tatort“-Kommissar Til  Schweiger gab es im letzten Jahr schwere Vorwürfe. Von einem angsterfüllten Arbeitsklima, Alkoholmissbrauch und Handgreiflichkeiten gegenüber Mitarbeitern beim Dreh zu "Manta, Manta – Zwoter Teil" war die Rede. In einem Interview mit dem Stern hatte der 60-Jährige daraufhin sein Fehlverhalten und ein Alkoholproblem eingestanden.

    Im Podcast "Hotel Matze" wurde Til Schweiger jetzt von Podcaster Matze Hielscher gefragt, ob ihm jemand deswegen die Freundschaft gekündigt habe. "Nicht gekündigt, dass sie gesagt haben: 'Til, ich will nicht mehr mit dir befreundet sein.' Sondern die sind dann einfach weg gewesen", so Schweigers Antwort, der anschließend offen gestand: "Ja, das habe ich schon öfters gehabt. Also von Leuten, von denen ich das echt nicht gedacht hätte."

    Im vergangenen Jahr habe man genau beobachten können, "wer sich gemeldet hat und wer sich nicht gemeldet hat. Die meisten haben sich gemeldet", so der 60-Jährige weiter. Dass sich sein ehemaliger "Tatort"-Partner Fahri Yardim dagegen nicht mehr meldet, habe ihn "bewegt", räumt der Filmstar ein. "Den habe ich überallhin mitgenommen und der hat immer gesagt: 'Ohne dich würde ich jetzt noch Gemüsehändler spielen. Ich hab dir so viel zu verdanken.' Und dann war er auf einmal weg."

    Von 2013 bis 2022 waren Til Schweiger und Fahri Yardim als Hamburger Kriminalhauptkommissare Nick Tschiller und Yalcin Gümer gemeinsam in sechs „Tatort“-Folgen zu sehen.  Im Februar erklärte Schweiger in einem Interview mit BILD, dass er nicht noch einmal in die Rolle des Hamburger Hauptkommissars Nick Tschiller schlüpfen wird: "Das ist schon lange nicht mehr geplant, dass wir da weitermachen." Seiner Aussage nach haben die ARD und der zuständige NDR "keinen Bock mehr".