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Tatort „Hackl“: Joshua Kimmich vom „FC Bayern München“ spielt Fitnesstrainer „Kenny“

12.03.2023 um 11:28 Uhr
    Joshua Kimmich | © BR/Tellux Film GmbH/Hendrik Heiden Fitnesstrainer Kenny (Joshua Kimmich) dreht einen Fitness-Clip für seine Follower. | ©BR/Tellux Film GmbH/Hendrik Heiden

    Fußballprofi Joshua Kimmich vom FC Bayern München hat heute einen kleinen Gastauftritt im Münchner Tatort "Hackl". Der Nationalspieler schlüpft in die Rolle eines Fitnesstrainers, der Kalli Hammermann, den Assistenten von Batic und Leitmayr, sehr begeistert.

    Großer Fußball-Star, kleine Rolle

    "Ich schaue mit meiner Frau zusammen oft am Sonntag den Tatort, wenn es die Zeit zulässt. Sie hat mich zum Tatort-Gucker gemacht und das gehört jetzt bei uns dazu: Wenn die Kinder im Bett sind, ist Sonntagabend Tatortabend“, verrät Joshua Kimmich im Interview.

    Die Fälle von Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) schaut sich der deutsche Nationalspieler besonders gerne an. Er findet, dass Franz, Ivo und Kalli perfekt zusammenpassen. „Zudem ist es irgendwie nett, wenn man Stellen erkennt, wo etwas spielt, und sich denkt: 'Da war ich auch schon!'“

    Groß und wortreich ist sein Auftritt zwar nicht, aber Joshua Kimmich freut sich trotzdem sehr, dabei gewesen zu sein: „Es war sehr interessant, am Set zu sein und das unmittelbar mitzuerleben – die Abläufe, das Geschehen und die Arbeit. Dann noch selbst eine kleine Rolle zu spielen, das hat richtig Spaß gemacht. Kalli, mit dem die Szene ist, und ich haben uns sehr gut ergänzt.“ 

    Darum geht´s in „Hackl“

    Der junge Adam Moser verunglückt nachts tödlich mit seinem Motorrad. Doch der Todesfall wirft Fragen auf und führt schließlich die Kommissare Franz Leitmayr und Ivo Batic ins Münchner Hasenbergl. Hier lebte der Tote mit seiner Freundin in einem kleinen Bungalow inmitten der anonymen Hochhäuser des Viertels. Im Nachbarhaus wohnt der alte Hackl (Burghart Klaußner), ein stadtbekannter Störenfried, dessen Wutpotential nicht nur bei der Münchner Polizei berüchtigt ist: „Hatte er auch etwas gegen Adam? Genug, dass er sterben musste?“ Der alte Grantler macht es der Obrigkeit wie immer schwer und entzieht sich gewaltvoll dem Vollzug.

    Die Stimmung zwischen Franz und Ivo ist auf dem Tiefpunkt, während eine großangelegte Suchaktion nach Hackl startet. Hinter den kalten, hohen Fassaden scheint sich mehr zu verbergen: eine Welt voller Frust, Enge und Neid.

    „Tatort München „Hackl“ läuft heute, 12. März 2023, um 20.15 Uhr im Ersten. Der Krimi ist nach der Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD-Mediathek abrufbar.

    „Tatort“ München: Wütender Grantler sorgt für schlechte Stimmung bei Batic und Leitmayr

    Der neue Fall von Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) ist im Münchner Viertel „Hasenbergl“ angesiedelt. Dort wütet der Unruhestifter Johannes Bonifaz Hackl - gespielt von Film- und Theaterschauspieler Burghart Klaußner. Die Nerven der Kommissare werden durch den ständig nörgelnden Grantler auf eine harte Probe gestellt. Darum geht's in "Tatort: Hackl" Der junge Adam Moser (Tolga Türk) verunglückt nachts tödlich mit seinem Motorrad. Doch der Todesfall wirft Fragen auf und so ermitteln die Kommissare Batic und Leitmayr im nördlichen Münchner Stadtteil Hasenbergl. Hier lebte der Tote mit seiner Freundin Julia Rosenheimer (Irina Kurbanova) in einem kleinen Bungalow inmitten der anonymen Hochhäuser des Viertels. Im Nachbarhaus wohnt unter anderem der alte Hackl, ein stadtbekannter Störenfried, dessen Wutpotenzial nicht nur bei der Münchner Polizei berüchtigt ist. Hatte Hackl auch etwas gegen Adam? Genug, dass er sterben musste? Der alte Grantler (Bayerisch für: ein mürrischer Mensch) macht es der Obrigkeit wie immer schwer und entzieht sich gewaltvoll dem Vollzug. Die Stimmung zwischen Batic und Leitmayr ist auf dem Tiefpunkt, während eine großangelegte Suchaktion nach Hackl startet... Lohnt sich das Einschalten? Ja. Der Krimi spielt in einer Münchner Großwohnsiedlung und zeigt eine Welt voller Frust, Enge und Neid. Besonders frustriert ist Hackl, ein Grantler wie er im Bayern-Bilderbuch steht. Burghart Klaußner verkörpert den Mann, der Fischinnereien auf spielende Kinder wirft oder bei der Wohnungsdurchsuchung einen Polizisten beschimpft. Dabei macht er seinem Ruf als Theater- und Filmstar einmal mehr alle Ehre. Nicht umsonst hat der gebürtige Berliner, der mit seiner Familie als Jugendlicher in Gräfelfing bei München lebte, bis er zum Studium wieder nach Berlin zog, unzählige Auszeichnungen erhalten, darunter: Deutsche Filmpreise gab es für "Die fetten Jahre sind vorbei" (2004) und "Das weiße Band" (2009). Den Bayerischen Filmpreis und den Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke für seine Rolle in "Der Staat gegen Fritz Bauer" (2015). 2021 wurde er außerdem mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.