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„Schlaflos in Portugal“: Wenn plötzlich alles anders ist – Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

08.04.2023 um 11:19 Uhr
    Mommsen und Tscharre | © ARD Degeto/Florian Froschmayer Das hätten sie sich nicht vorstellen können: Martin (Oliver Mommsen) und Livia (Ulrike C. Tscharre) kommen einander näher. | ©ARD Degeto/Florian Froschmayer

    Der Fernsehfilm „Schlaflos in Portugal“ entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer heute Abend an die Algarve. Vor der romantischen Urlaubskulisse kommen sich Martin (Oliver Mommsen) und Livia (Ulrike C. Tscharre) näher. Das Problem: Sie sind beide verheiratet und eigentlich „beste Freunde“. Ihre Ehepartner Amira (Melika Foroutan) und Richard (Barry Atsma) ahnen nicht, was sich in Portugal abspielt.

    Livia, Richard, Amira und Martin sind Nachbarn und Freunde. Auch ihre Kinder verstehen sich gut. Einmal im Jahr fahren sie zusammen in den Urlaub. Doch dieses Jahr ist alles anders. Livia findet heraus, dass ihr Mann Richard sie betrügt. Amira muss aus beruflichen Gründen den gemeinsamen Urlaub absagen. Also beschließen Livia und Martin, allein mit ihren Kindern ins Ferienhaus an der Algarve zu fahren. Dort angekommen stellen sie schnell fest, dass sie sich trotz jahrelanger Freundschaft kaum kennen.

    Martin und Livia sind verliebt

    Vor der Kulisse des entspannten Lebens an der Küste entwickelt sich zwischen Livia und Martin eine unerwartete, tiefe Verbundenheit. In intensiven Gesprächen über ihre Beziehungen, Träume und Ängste verbringen sie die Nächte miteinander. Während sie sich näherkommen, können sie sich gegen das aufkeimenden Gefühl der Verliebtheit kaum wehren - doch was bedeutet das für ihre Ehen mit Amira und Richard?

    Die Situation wird noch komplizierter, als Amira und Richard unerwartet in Portugal auftauchen. Livia und Martin müssen sich nun die Frage stellen, ob ihre neu entdeckte Liebe eine Chance auf Zukunft hat, oder ob sie sich für ihre Ehepartner und die vertraute Freundschaft entscheiden sollten.

    Setzt sich die Liebe durch?

    Schauspielerin Ulrike C. Tscharre bringt es auf den Punkt: „Diese neue Liebe bringt Livia in eine absolute Zwickmühle. Der Mann, in den sie sich verliebt, ist der Ehemann ihrer engsten Freundin. Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem in der Liebe passieren kann. Livia entscheidet sich, diese Liebe für sich anzunehmen, sie aber nicht zu leben, weil sie ihr altes Leben nicht verlassen und die Beziehung zu der Freundin und deren Ehe nicht zerstören will. Sie gibt sich Mühe im Zusammenleben mit ihrer eigenen Familie, ist ihrem Ehemann gegenüber zugewandt und versucht, alles mit sich selbst auszumachen. Das ist im Grunde unendlich grausam für sie selbst, für ihren Mann und auch für die anderen Beteiligten, denn Liebe, die da ist, kann man nicht einfach verstandesmäßig wegbestimmen.“

    „Schlaflos in Portugal“ läuft heute, 8. April 2023, um 20.15 Uhr im Ersten. Der Film ist bereits in der ARD-Mediathek abrufbar.