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Schwarzeneggers Netflix-Serie ist nicht gelungen

22.05.2023 um 18:30 Uhr
    Arnold Schwarzenegger in der Netflix-Serie "FUBAR" | © Netflix/Christos Kalohoridis ©Netflix/Christos Kalohoridis

    Schade eigentlich - bei der Ankündigung von Arnies erster Serie im "True Lies"-Stil, hatten wir auf ein actionreiches Nostalgievergnügen gehofft. 

    Der Inhalt der am 25. Mai 2023 gestarteten Netflix-Serie "Fubar" klang so viel versprechend: 

    Der Vater (Arnold Schwarzenegger), Agent bei der CIA, ist eigentlich auf dem Weg in den Ruhestand als ihm ein letzter Auftrag erteilt wird und er dabei zu seiner größten Überraschung und unter gefährlichen Umständen auf seine Tochter trifft, die - wie sich herausstellt - auch Agentin ist. Beide sind verblüfft und enttäuscht, dass sie bislang mit so viele Geheimnisse voreinander hatten. Sie müssen sich aber schnell wieder zusammenraufen, um auf einer gemeinsamen Mission einen gefährlichen Gegner zu stellen und zu besiegen

    Klang wie Kinohit "True Lies" in Serienversion (damals spielte Jamie Lee Curtis die nichtsahnende Ehefrau des von Schwarzenegger verkörperten Agenten) und hätte gut werden können. 

    Unsere Kritk zu "Fubar"

    Leider entspricht die Serie selbst diesen vielversprechenden Vorzeichen nicht. Selbst eingeschworene Schwarzeneggerfans werden den gelungeneren und ironischen Witz aus den guten alten Kinozeiten vermissen. Hier werden Dad-Jokes serviert - und keine guten. Die Protagonist*innen spielen alle irgendwie hölzern und die Story überrascht wenig. Action gibt es einige, manchmal überraschend brutale. Von cleverem und unterhaltsamem Spannungsaufbau aber  keine Spur.

    Angucken kann und soll man sich "Fubar" natürlich trotzdem gerne. Wir würde sagen, dass sich ein erneutes oder erstes Ansehen von Kinoerfolg "True Lies" (leider nicht als Stream, sondern nur auf DVD oder Blu-ray verfügbar) mehr lohnt.

    Serie "Fubar" jetzt bei Netflix ansehen

    Was der Serientitel "FUBAR" bedeutet

    Der ulkig klingende Titel der Serie hat übrigens einen Sinn: Er ist eine Abkürzung aus dem Militärjargon, die verwendet wird, wenn es gar nicht gut aussieht. FUBAR steht für "Fucked Up Beyond All Recognition". Könne man ungefähr mit "Vermasselt ohne jede Chance darauf, noch die Kurve zu kriegen" übersetzen.