Fesselnder Psychothriller "Elle" auf Netflix - Schon gesehen?

26.07.2023 um 08:30 Uhr
    Film_Elle | © Sony Pictures Classics ©Sony Pictures Classics

    Obwohl der Film bereits 7 Jahre (!) alt ist, dürften ihn nur wenige kennen. Erst kürzlich veröffentlichte Netflix den unheimlichen Psychothriller "Elle", der 2017 erstmals in den deutschen Kinos zu sehen war. Thriller-Fans sollten sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen - Nervenkitzel und Gänsehaut garantiert!

    "Elle": Darum geht's in dem packenden Netflix-Psychofilm!

    Michèle (gespielt von Isabelle Huppert) ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Chefin einer renommierten Videospielfirma - ein großer Name in der Branche. In ihrem Liebesleben ist sie ebenso kühl wie in ihrem Berufsleben. Doch eines Tages wird Michèle in ihrem eigenen Haus von einem Unbekannten überfallen und brutal vergewaltigt! Dieses traumatische Erlebnis verändert ihr Leben von Grund auf. Obwohl der Täter noch auf freiem Fuß ist, zögert Michèle, Anzeige zu erstatten. Stattdessen beschließt sie mit eisernem Willen, ihren Peiniger auf eigene Faust zu finden und sich an ihm zu rächen. Doch schon bald gerät ihr gefährliches Vorhaben außer Kontrolle und zieht sie immer tiefer in einen Strudel aus dunklen Geheimnissen und unerwarteten Wendungen. Michèles Leben wird auf eine harte Probe gestellt und sie muss sich ihrer eigenen inneren Dunkelheit stellen, während sie auf dem schmalen Grat zwischen Gerechtigkeit und Rache wandelt!

    "Extrem erotisch und pervers" | Alle Hintergründe zu "Elle"

    Die Geschichte von "Elle" basiert auf dem Roman „Oh...“ von Philippe Djian und wurde von David Birke für die Leinwand adaptiert. Die Verfilmung wurde bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2014 angekündigt und als "extrem erotisch und pervers" beschrieben. Schließlich wurde "Elle" 2016 im Wettbewerb von Cannes gezeigt. Regisseur Paul Verhoeven, der in seiner Karriere nicht nur bahnbrechende Science-Fiction-Filme wie "Starship Troopers", "RoboCop" und "Total Recall" gedreht hat, sondern auch Erotikfilme wie "Basic Instinct" und "Showgirls", fügt sich nahtlos in dieses provokante Projekt ein!

    Der Film sollte ursprünglich in den USA produziert werden. Die Hauptrolle wurde zunächst verschiedenen namhaften Hollywoodstars angeboten, darunter Nicole Kidman, Julianne Moore, Cate Blanchett und Kate Winslet. Auch Marion Cotillard, Carice van Houten und Sharon Stone waren im Gespräch. Doch alle lehnten schließlich ab, nachdem sie das Drehbuch gelesen hatten. Hoppla! Als die Produktion schließlich nach Frankreich verlegt wurde, entschied sich Verhoeven für die talentierte Schauspielerin Isabelle Huppert!

    Zwischen Thriller, Horror und Obszönität - Welche Message steckt hinter "Elle"?

    Der Film "Elle" behandelt nicht nur die Themen Sexualität und Gewalt, sondern verwebt auch schnell wechselnde Aspekte wie Psychoanalyse, Religion, Klasse, Literatur und Computerspiele. Auffallend im Film ist der zentrale Begriff der Emanzipation, der perfekt in die heutige Zeit passt! Regisseur Verhoeven schafft eine Welt, die dazu verführt, die herrschende Ordnung nicht in Frage zu stellen, sondern sie einfach zu ignorieren oder abzulehnen. "Elle" regt die Zuschauer:innen dazu an, über die vielschichtigen Themen und Charaktere des Films nachzudenken und die Grenzen herkömmlicher Ansichten zu hinterfragen.

    Hier könnt ihr euch den Trailer zum Film "Elle" ansehen:

    Auch interessant:

    Neu auf Netflix: "Missing" | Alle Infos zum spannenden Thrillerfilm

    Seit dem 23. Juli 2023 können Filmfans den Thriller "Missing" auf der beliebten Streaming-Plattform Netflix genießen. Wenige Monate zuvor flimmerte der Film noch über die Kinoleinwände, denn am 23. Februar desselben Jahres feierte der packende Titel dort seine Premiere! Der Erfolg von "Missing" blieb nicht unbemerkt, denn Netflix erkannte das Potenzial des Films und sicherte sich umgehend die Rechte für die eigene Streaming-Plattform. Darum geht es in dem packenden Thriller "Missing" Die Erwartungen von June (Storm Reid), ein paar entspannte Tage allein zu Hause zu verbringen, werden jäh durchkreuzt, als ihre Mutter (Nia Long) mit ihrem neuen Freund Kevin (Ken Leung) zu einem Urlaub nach Kolumbien aufbricht. Doch als die beiden zurückkehren wollen und June sie am Flughafen in Los Angeles abholen will, ist die Verwirrung groß: Von ihrer Mutter und Kevin fehlt jede Spur! Verzweifelt versucht June, ihre Mutter zu erreichen und hinterlässt zahlreiche Nachrichten. Doch es herrscht Stille - keine Reaktion! June wendet sie sich an die örtliche Polizei in der Hoffnung auf Hilfe bei der Suche nach ihrer in Kolumbien verschwundenen Mutter. Doch die Hilfe hält sich in Grenzen und die Ungewissheit quält sie weiter! Sie nutzt alle ihr zur Verfügung stehenden digitalen Möglichkeiten, um trotz der tausende Kilometer großen Entfernung nach Hinweisen auf den Verbleib ihrer Mutter zu suchen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf erstaunliche Enthüllungen, die nicht nur das Rätsel um das Verschwinden ihrer Mutter betreffen, sondern auch eine neue Seite ihrer Mutter und ihres verstorbenen Vaters offenbaren. Die Kunst des Erzählens: Eine Geschichte auf nur EINEM Bildschirm "Missing" ist ein faszinierender Film, der in die Fußstapfen von "Searching" tritt und eine ähnliche Geschichte erzählt - die Suche nach einer verschwundenen Person. Aber nicht nur inhaltlich, sondern vor allem formal ist die Parallele offensichtlich. Die Erzählung spielt sich ausschließlich auf Bildschirmen und digitalen Benutzeroberflächen ab. Wir erleben die Ereignisse aus der Perspektive von Junes Laptop, Smartphone oder Smartwatch. Alte Familienvideos, die sie als Kind mit ihrem Vater zeigen, leiten den Film ein und wir sehen sie selbst oder andere Personen, die von der Kamera des Laptops gefilmt werden, zum Beispiel bei Videotelefonaten. Was ist das Besondere an dieser Form der Erzählung? Die Erzählung besteht aus Chats, E-Mails, dem Öffnen verschiedener Apps und natürlich intensivem Googeln. Eine solche Struktur hat sich bereits in Filmen wie "Searching" oder "Unknown User" bewährt. Der Aufbau ist äußerst effektiv und zieht die Zuschauer:innen in die Geschichte hinein. Durch die besondere Darstellungsform entsteht eine einzigartige Nähe zur Protagonistin. Die Handlung entfaltet sich nahezu in Echtzeit und lässt den oder die Zuschauer:in gespannt verfolgen, wie June mit jedem Klick und jeder Texteingabe ihrem Ziel, ihre Mutter zu finden, näher kommt. Die Übersetzung der meisten Texte ins Deutsche erleichtert den Zugang und sorgt dafür, dass man sich ganz auf die spannende Geschichte konzentrieren kann, ohne durch Untertitel abgelenkt zu werden. Eine strahlende Newcomerin am Hollywood-Himmel: Storm Reid! Die junge Schauspielerin Storm Reid wurde durch ihre Rolle als Gia in "Euphoria" bekannt, wo sie die Schwester von Rue (Zendaya) verkörperte. Zuvor hatte sie bereits in kleineren Rollen wie in "12 Years a Slave" ihr Talent unter Beweis gestellt. 2023 spielte sie in einer Episode von "The Last of Us"  Riley Abel, die Freundin von Ellie (Bella Ramsey). In "Missing" bekommt Storm Reid zum ersten Mal die Gelegenheit, eine Hauptrolle zu spielen, und sie meistert diese mit Bravour! Ihr schauspielerisches Talent blitzt auf und lässt uns gespannt sein, welche beeindruckenden Projekte sie in Zukunft noch auf die Leinwand bringen wird.  Hier seht ihr den Trailer zum Film "Missing":

    Weiterlesen

    Friedhof der Kuscheltiere Bloodlines: Horror-Prequel kommt im Oktober exklusiv zu Paramount+!

    Zurück in Ludlow: Was auf dem fürchterlichen Begräbnisplatz der Micmac-Indianer geschah, bevor die Schrecken des Romans begannen, erzählt Friedhof der Kuscheltiere: Bloodlines, den du nur bei Paramount+ sehen kannst. Es ist für ihn sein schrecklichstes Buch: Mit Friedhof der Kuscheltiere hat Bestseller-Autor Stephen King nach eigener Aussage eine Grenze überschritten. Das sahen auch kreative Horror-Regisseure so, denn als einer der wenigen Stoffe des Horror-Meisters wurde dieser Roman bereits zweimal verfilmt, der erste Versuch bekam dazu noch ein Sequel. Die Geschichte um einen Ort, der Totes wiederbelebt, wenn man es dort beerdigt, scheint einen besonderen Reiz auf Horrorfans auszuüben. Im Roman lässt King die Figur des alten Nachbarn Jud Crandall von der Vergangenheit erzählen und was geschah, als ein verzweifelter Vater seinen Sohn hinter dem Friedhof der Kuscheltiere begrub. Aus dieser Erzählung macht Paramount+ nun einen ganzen Film. Worum geht es im Prequel? Der soll 1969 spielen und einen noch jungen Jud als Helden der Geschichte zeigen. Eigentlich möchte Jud, gespielt von Jackson White, seinem Heimatort endlich den Rücken kehren und die große weite Welt sehen. Doch stattdessen entdeckt er das düstere Geheimnis der Stadt, das zu allem Überfluss auch noch mit seiner eigenen Familiengeschichte verbunden ist. Und so muss er mit alten Freunden aus Kindertagen gegen eine mörderische Macht antreten, die den Ort schon seit seiner Gründung fest in seinen Klauen hält. Kann der junge Mann Schlimmeres verhindern? Neben White konnte die Drehbuchautorin und Regie-Debütantin Lindsey Beer einige große Namen für ihr Projekt gewinnen. So spielen Akte X-Star David Duchovny und Spuk in Hill House-Darsteller Henry Thomas mit, außerdem die Ikone des schwarzen Kinos der 70er Jahre, Pam Grier. Aus der Riege der jüngeren Stars gesellt sich Natalie Alyn Lind („The Gifted“, „Big Sky“) hinzu. Mit der ersten Verfilmung 1989 gelang Regisseurin Mary Lambert eine der besseren Adaptionen eines King-Werks, auch wenn der noch Luft nach oben hatte. Die zweite Version von 2019 fiel hingegen bei Kritikern und Publikum weitgehend durch, spielte aber dennoch das Fünffache seiner Kosten wieder ein. Die Regisseure Kevin Kölsch und Dennis Widmyer winkten aber sofort ab, als es um mögliche Fortsetzungen ging. Uns so übernahm die Drehbuchautorin Lindsey Beer für das Prequel auch den Regiestuhl. Friedhof der Kuscheltiere: Bloodlines kommt nach „Hellraiser – das Schloss zur Hölle“ als zweiter großer Horrorfilm exklusiv zu Paramount+ in Deutschland. Am 7. Oktober 2023, einen Tag nach dem Start des Films in den USA, soll der nächste Ausflug nach Ludlow zum Streamingdienst kommen. Freunde des gepflegten Gruselns können sich den Tag also schon einmal rot im Kalender anstreichen. Jetzt Friedhof der Kuscheltiere als neue Luxusausgabe vorbestellen!* *Affiliate Link

    Weiterlesen