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Bundesliga bald nicht mehr bei DAZN? Es sieht danach aus

25.04.2024 um 16:00 Uhr
    Sami Khedira (DAZN, Fussballexperte) und Laura Wontorra (DAZN, Moderatorin) beim 30. Spieltag der Bundesliga bei der Partei Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen. | © Imago Sami Khedira (DAZN, Fussballexperte) und Laura Wontorra (DAZN, Moderatorin) beim 30. Spieltag der Bundesliga bei der Partei Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen. | ©Imago

    Es gibt Streit im Vergabe-Prozess um die TV-Rechte der Bundesliga ab der Saison 2025/26.  Für das umstrittene Paket B soll Sky den Zuschlag bekommen haben, aber DAZN will das nicht akzeptieren.

    DAZN hatte nach Informationen der dpa rund 400 Millionen Euro jährlich für das Paket B geboten. Das ist das größte Paket mit den Spielen am Samstag um 15.30 Uhr und am Freitagabend sowie den Relegations-Partien. Dieses Paket enthält insgesamt 196 Live-Spiele. 

    Obwohl das Angebot von Sky für Paket B 20 Prozent unter dem von DAZN gelegen haben soll, erteilte die DFL vergangene Woche Sky den Zuschlag, da DAZN angeblich nicht in der Lage gewesen sein soll, kurzfristig eine Bankgarantie für die angebotene Summe vorzulegen.

    DAZN bemängelt fehlende Fairness

    Der Streamingsender fühlte sich daraufhin von der DFL diskriminiert und bemängelte fehlende Fairness in der Ausschreibung. Die Bankbürgscahft wurde nachgereicht. Die DFL wies die Vorwürfe zurück, die Auktion wurde aber vorerst ausgesetzt. Auf Anfrage von t-online teilte die DFL mit: "Ein Nachreichen von Unterlagen nach dem gemäß den Auktionsregeln erteilten Zuschlag über ein Rechtepaket hat keine Wirkung."

    Das Paket B sei "am 16. April nach den allen interessierten Unternehmen bekannten Auktionsregeln vergeben worden. Grundlage waren die bis dahin eingereichten Angebote inklusive der begleitenden Unterlagen." Pay-TV-Sender Sky äußerte sich bislang allerdings nicht zu dem Vorgang.