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Armin Rohde brät „Das Weihnachtsschnitzel“: Zwei Schicksalsclowns im Stresstest

07.12.2022 um 12:24 Uhr
     Wolfgang Krettek (Ludger Pistor) und Günther Kuballa (Armin Rohde) suchen einen kriminellen Kollegen. | © WDR Wolfgang Krettek (Ludger Pistor) und Günther Kuballa (Armin Rohde) suchen einen kriminellen Kollegen. | ©WDR

    TV-Star Armin Rohde im Interview zur neuen Weihnachtskomödie der „Schnitzel“-Filmreihe im Ersten, die viele Fans hat.

    Aus und vorbei! Kurz vor Heiligabend flattert den Imbissbesitzern Günther Kuballa (Armin Rohde) und Wolfgang Krettek (Ludger Pistor) eine Mieterhöhung für ihre Schnitzelbude ins Haus. Schweren Herzens beschließen sie, diese aufzugeben. Doch kaum haben sie das Inventar verkauft, werden ihnen sämtliche Erlöse geklaut – von einem Weihnachtsmann.

    „Das Weihnachtsschnitzel“: Mi, 7. Dezember, 20.15 Uhr im Ersten

    Auf der Jagd nach dem Gauner landen Kuballa und Krettek bei der „Personal Prime Weihnachtsmannvermittlung“ und werden selbst als Gabenbringer für Kaufhäuser und Kliniken verpflichtet. Doch unter ihren neuen „Kollegen“ können die beiden den Räuber nicht finden. Und als wäre das nicht genug, droht ihre Freundschaft auch noch an der Diskussion über den Sinn von Weihnachten zu zerbrechen.

    Seit 2010 verfolgen rund fünf Millionen Zuschauer die amüsanten Abenteuer des früheren Tierpflegers Kuballa, der unverschuldet in die Langzeitarbeitslosigkeit schlitterte, und des einstigen Herrenausstatters Krettek, den als Rentner Geldsorgen plagen. Beste Freunde, die den Wirren des Alltags mit Kreativität und Witz trotzen. „Aus meiner Sicht“, so Armin Rohde zu HÖRZU, „sind die beiden Kumpel ‚Schicksalsclowns‘, die zwar immer wieder auf die Füße fallen, aber sich sinnbildlich dabei manchmal ihre Nasen anknacksen.“

    „Unsere Figuren haben viel von Laurel und Hardy – in bester Komödientradition!“

    Was ist aus Armin Rohdes Sicht das Erfolgsgeheimnis der Reihe? „Jeder von uns hat wahrscheinlich einen Onkel, der wie unsere Figuren tickt. Denn obwohl Kuballa und Krettek Kunstfiguren sind, wirken sie wie aus dem echten Leben gegriffen.“ Und warum wird ausgerechnet Heiligabend für die besten Freunde zum Stresstest? „Weil das realistisch ist“, so Rohde. „Die meisten Dramen ereignen sich Weihnachten, weil Familien, die sich das ganze Jahr über nichts zu sagen haben, einander Harmonie vorspielen.“

    Bleibt nur eine Frage: Warum müssen die Fans oft Jahre auf einen neuen „Schnitzel“- Film warten? Rohde: „Weil unsere Storys keine Fließbandgeschichten sind! Sofern die Drehbuchqualität stimmt, könnte man Kuballa und Krettek aber durchaus in Lagen versetzen, wie sie etwa der HÖRZU-Igel Mecki mit seinen Freunden erlebt: Vom Nordpol über Kreuzfahrten wäre alles umsetzbar. Ich liebe Meckis Abenteuergeschichten und finde die Dynamik zwischen ihm und seinen Kumpels in vielen Punkten so ähnlich wie unsere.“

    „Das Weihnachtsschnitzel“: Mi, 7. Dezember, 20.15 Uhr im Ersten und bereits hier in der ARD-Mediathek