13 Geister: Wird der Grusel-Klassiker zur TV-Serie?

15.08.2023 um 18:00 Uhr
    Eine junge, brünette Frau steht vor dem SPiegel und macht sich die Haare. Neben ihr steht ein weiblicher Geist, den die junge Frau nicht wahrnimmt. | © Warner Bros Die zornige Prinzessin ist einer der 13 titelgebenden Geister des Films. | ©Warner Bros

     

    Vom Kino-Film zur Serie: Die Produktionsfirma des Films 13 Geister plant eine TV-Serie zum Film, die vor allem eins tun soll: Die spannenden Storys der Geister zu erzählen!

    Im Jahr 2001 brachte die Horror-Schmiede Dark Castle das Remake eines Horrorfilms von 1960 in die Kinos: 13 Geister. Anfangs von der Kritik verrissen, hat sich der Film im Lauf der Jahre einen gewissen Kultstatus erarbeitet – aber immer für einen Punkt Kritik kassiert. Die spektakulären Geister, die in einem alten Haus gefangen gehalten wurden, kamen im Film viel zu kurz. Eine geplante Serie könnte das endlich ändern.

    13 Geister: Wo würde die denn laufen?

    Tatsächlich berichten US-Magazine von der Idee, dass die Serie episodisch angelegt wäre, also pro Folge eine abgeschlossene Background-Geschichte erzählen würde. Viele Fans des Films kennen die Geister wie den Schakal, den Moloch oder den Hammer natürlich, aber aus dem Begleitmaterial zur DVD oder Blu-Ray. Im Film selbst sieht man zwar einige dieser Geister, erfährt aber fast nichts über ihre Vergangenheit und wie sie zu Geistern wurden.

    Dieses Manko abzustellen, das scheint sich die gleichnamige Serie auf die Fahnen geschrieben zu haben. Und die könnte, einmal abgedreht, in Deutschland eigentlich überall laufen. Denn Dark Castle plant, sie gemeinsam mit Sony TV umzusetzen – und Sony hat keinen eigenen Streamingdienst in Deutschland, sondern nur einen Channel bei Amazon Video (Sony AXN). Manche von Sony produzierten Serien laufen aber auch bei Netflix oder Prime.

    Im Film von 2001 spielten einige bekannte Gesichter mit, so zum Beispiel Tony Shalhoub, der später als Monk weltweit bekannt wurde, Shannon Elizabeth, deren Aufritt aus American Pie den meisten Kinogängern noch lebhaft in Erinnerung war und der auf klassische Schurkenrollen spezialisierte F. Murray Abraham. Und mit Mattthew Lillard war auch noch ein Star aus Scream dabei.

    Die Serie soll sich dem Willen der Macher nicht nur vom 2001er Remake- sondern auch vom Originalfilm inspirieren lassen. Besonders spannend: Es sollen Pläne bestehen, nach denen die Serie gemeinsam mit einer App entwickelt wird. Diese App würde dann mit Augmented Reality zusätzliche Geister und Effekte sichtbar machen, wenn man die Serie durch das Smartphone sieht. Ob das allerdings wirklich umgesetzt wird, steht bis jetzt noch in den Sternen. Wie auch die ganze Serie, denn offiziell bestellt ist sie bislang nicht.

    Aber da sich Fans des Films immer wieder darüber beschwert haben, zu wenig über die Geister zu erfahren und sich Fortsetzungen und ähnliches wünschten, sind die Chancen sicherlich vorhanden, dass Dark Castle ein Studio findet, dass mit im Boot wäre, um die 13 Folgen zu produzieren. Und bei Erfolg könnte es gut sein, dass einem erfahrenen Drehbuch-Autor 13 weitere Gruselgeschichten einfallen.

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    Auch spannend:

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    Zurück in Ludlow: Was auf dem fürchterlichen Begräbnisplatz der Micmac-Indianer geschah, bevor die Schrecken des Romans begannen, erzählt Friedhof der Kuscheltiere: Bloodlines, den du nur bei Paramount+ sehen kannst. Es ist für ihn sein schrecklichstes Buch: Mit Friedhof der Kuscheltiere hat Bestseller-Autor Stephen King nach eigener Aussage eine Grenze überschritten. Das sahen auch kreative Horror-Regisseure so, denn als einer der wenigen Stoffe des Horror-Meisters wurde dieser Roman bereits zweimal verfilmt, der erste Versuch bekam dazu noch ein Sequel. Die Geschichte um einen Ort, der Totes wiederbelebt, wenn man es dort beerdigt, scheint einen besonderen Reiz auf Horrorfans auszuüben. Im Roman lässt King die Figur des alten Nachbarn Jud Crandall von der Vergangenheit erzählen und was geschah, als ein verzweifelter Vater seinen Sohn hinter dem Friedhof der Kuscheltiere begrub. Aus dieser Erzählung macht Paramount+ nun einen ganzen Film. Worum geht es im Prequel? Der soll 1969 spielen und einen noch jungen Jud als Helden der Geschichte zeigen. Eigentlich möchte Jud, gespielt von Jackson White, seinem Heimatort endlich den Rücken kehren und die große weite Welt sehen. Doch stattdessen entdeckt er das düstere Geheimnis der Stadt, das zu allem Überfluss auch noch mit seiner eigenen Familiengeschichte verbunden ist. Und so muss er mit alten Freunden aus Kindertagen gegen eine mörderische Macht antreten, die den Ort schon seit seiner Gründung fest in seinen Klauen hält. Kann der junge Mann Schlimmeres verhindern? Neben White konnte die Drehbuchautorin und Regie-Debütantin Lindsey Beer einige große Namen für ihr Projekt gewinnen. So spielen Akte X-Star David Duchovny und Spuk in Hill House-Darsteller Henry Thomas mit, außerdem die Ikone des schwarzen Kinos der 70er Jahre, Pam Grier. Aus der Riege der jüngeren Stars gesellt sich Natalie Alyn Lind („The Gifted“, „Big Sky“) hinzu. Mit der ersten Verfilmung 1989 gelang Regisseurin Mary Lambert eine der besseren Adaptionen eines King-Werks, auch wenn der noch Luft nach oben hatte. Die zweite Version von 2019 fiel hingegen bei Kritikern und Publikum weitgehend durch, spielte aber dennoch das Fünffache seiner Kosten wieder ein. Die Regisseure Kevin Kölsch und Dennis Widmyer winkten aber sofort ab, als es um mögliche Fortsetzungen ging. Uns so übernahm die Drehbuchautorin Lindsey Beer für das Prequel auch den Regiestuhl. Friedhof der Kuscheltiere: Bloodlines kommt nach „Hellraiser – das Schloss zur Hölle“ als zweiter großer Horrorfilm exklusiv zu Paramount+ in Deutschland. Am 7. Oktober 2023, einen Tag nach dem Start des Films in den USA, soll der nächste Ausflug nach Ludlow zum Streamingdienst kommen. Freunde des gepflegten Gruselns können sich den Tag also schon einmal rot im Kalender anstreichen. Jetzt Friedhof der Kuscheltiere als neue Luxusausgabe vorbestellen!* *Affiliate Link

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