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Das sind die schönsten Gärten Europas

Ein Artikel von Katharina Happ,  24.11.2022
    Keukenhof Neiderlande | © Getty Images/Darrell Gulin ©Getty Images/Darrell Gulin

    In Europas Gärten ist die ganze Welt zu Hause: eine überwältigende Vielfalt herrlicher Natur, angelegt in allen Stilen und Formen. Welche die schönsten sind? Ist letztlich Geschmackssache. Diese 32 gehören aber mit Sicherheit dazu.

    Von Skandinavien bis nach Großbritannien, von Tschechien bis Belgien, von stolzen französischen Schlossparks bis zum verspielt gestalteten Inselchen in Italien: Hier kommt die absolute A-Liga der Gärten in ganz Europa.

    Kew Gardens, England

    Getty Images/Shelly Chapman

    Weltberühmt wegen der viktorianischen Gewächshäuser - aber auch der Park ist eine Augenweide. Kew Gardens liegt in Londons Westen und ist einer der ältesten botanischen Gärten der Welt. Im Juli 2003 wurde er von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

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    Trebah Garden, England

    Getty Images/Alexander Jung

    Spektakuläre Ausblicke in Cornwall: In einer Schlucht zwischen steilen Hügeln liegt der üppig bewachsene Garten mit heimischer und subtropischer Vegetation. Besonders schön sind die prächtigen Hortensien. Auch ein Strand gehört dazu.

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    Altamont Gardens, Irland

    Getty Images/Hugh Rooney/Eye Ubiquitous

    Diese Schönheit findet sich im irischen County Carlow, 100 Kilometer südlich von Dublin: 16 Hektar teils formal, teils von natürlich angelegter Garten, ein bezaubernder Seerosenteich und ein prächtiges historisches Haus als Blickfang.

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    Mount Stewart House, Irland

    Imago Images/ZUMA Press

    Auf ihrem Anwesen in Nordirland ließ die Adelsfamilie Londonderry mediterrane Gärten anlegen. Märchenhafte Tierfiguren gibt es auch, Wald und ein See ergänzen das Idyll. Das britische Parlament erklärte die Anlagen 2019 zu einem der zehn schönsten Gärten der Welt.

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    Inverewe Gardens, Schottland

    Getty Images/ thierry64

    In der kargen Fjordwelt Schottlands gedeihen Pflanzen aus Südamerika, Indien und dem Himalaja wie Rhododendren und Eukalyptys-Bäume - dank der Nähe zum warmen Golfstrom. Angelegt von einem Privatmann, der das Gelände 1862 erwarb, wird einer der nödlichst gelegenen botanischen Garten jeseit Mitte des 20. Jahrhunderts vom National Trust for Scotland betreut. 

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    Chelsea Flower Show, England

    Getty Images/Dominika Zarzycka/NurPhoto

    Kein Garten, aber ein spektakuläres und viel besuchtes Garten-Event ist die Chelsea Flower Show, die jedes Jahr an vier Tagen im Mai von der Royal Horticultural Society im Royal Hospital im Londoner Stadtteil Chelsea veranstaltet wird. An den ersten beiden Tagen darf nur das Fachpublikum gucken, an den letzten beiden alle, die eins der 161.000 Tickets (vorbestellen!) gekauft haben.

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    Schloss Sofiero, Schweden

    Imago Images/imagebroker

    Das Schloss wurde 1864 als königlicher Sommersitz gebaut. Den umgebenden lauschigen Park planten König Gustav Adolf VI. und seine Frau Margarete Anfang des 20. Jahrhunderts. Am schönsten ist der zur Rhododendrenblüte ab Mitte Mai. Etwa 10.000 Exemplare und 300 Arten dieser Pflanze gibt es hier .

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    Schlosspark Drottningholm, Schweden

    Getty Images/ IgorSPb

    Der Schlosspark Drottninholm - auch das Versailles Schwedens geannt -  ist der aktuelle Wohnsitz des schwedischen Königspaares. Das Schloss in Stockholm wird nur zu Repräsenationszwecken genutzt. Ein Barockgarten wurde schon im 17. Jahrhundert angelegt, Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Drottningholm-Anlagen um einen englischen Landschaftsgarten erweitert. 

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    Schlossgarten Frederiksborg, Dänemark

    Getty Images/ClarkandCompany

    Auf Seeland betreiben die Dänen hoch anspruchsvolle Gartenkunst. Die Anlagen ums Schloss sind aufgeteilt in einen streng symetrischen Barockgarten und einen romantischen Landschaftsgarten mit Wald, Rasenflächen, Seen, Bächen und sich schlängelnden Pfaden.

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    Gartenreich Dessau-Wörlitz, Deutschland

    Imago Images/VIADATA

    Das Gartenreich besteht aus mehreren Parks im englischen Stil – ein kunstvolles Freizeitparadies, insgesamt 142 Quadratkilometer groß. Lust auf einen virtuellen Besuch samt kleiner Geschichtsstunde? Gibt es hier.
     

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    Schlosspark Sanssouci, Deutschland

    Unsplash, Sandip Roy

    Auch in diesem weitläufigen Parkgarten bei Potsdam zeigt sich  barocke Pracht, die seit 1990 auf der Welterbeliste der UNESCO steht. Friedrich der Große selbst plante 1743 die einzigartige Terrassenanlage um sein bevorzugtes Refugium. Spätere Bewohner des Schlosses fügten Erweiterungen hinzu.

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    Die Gärten der Welt, Deutschland

    Imago Images/Pemax

    1987 wurde dieser Park im Stadtteil Marzahn zur 750-Jahr-Feier Berlins eröffnet - nach den Plänen des Ostberliners Stadtgartendirektors Gottfried Funeck. Wie der Name schon sagt, sind hier die veschiedensten Kulturen repräsentiert. Es gibt einen japanischen Garten , einen orientalischen, einen jüdischen, einen christlichen, einen koreanischen und einige mehr. Zur internationalen Gartenausstellung 2017 wurden die Anlagen um einige Attraktionen erweitert - auch um eine Seilbahn, die weiterhin in Betrieb ist.

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    Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, Deutschland

    Imago Images/Sylvio Dittrich

    Nahe Cottbus breitet sich der Garten in der Oberlausitz auf weitläufigen 750 Hektar aus und ist damit der größte Landschaftspark Zentraleuropas im englischen Stil. Sein Schöpfer,  Fürst von Pückler-Muskau ließ ihn im 19. Jahrhundert anlegen. Er gilt als Begründer der modernen Landschaftsgestaltung. 

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    Insel Mainau, Deutschland

    Mitten im Bodensee bezaubert die Insel mit subtropische und tropischer Fauna, mit einem Arboretum mit 500 verschiedenen Bäumen, darunter auch einer der ältesten Urweltmammutbäume Deutschlands und einer bunten Blütenpracht, die ihr den Namen "Blumeninsel" eingebracht hat. 

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    Jardins de Valloires, Frankreich

    Unsplash, Chantal Garnier

    Nicht nur eine Kirschbaumalle gibt es hier. Das Kloster in der Picardie umgeben fünf sehr verschiedene Gärten, darunter ein streng formaler Park und wild wirkendes Marschland.

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    Frankreich

    Monets Garden in Giverny, Frankreich

    Getty Images/Deb22

    Auch Menschen, die sonst nicht so viel mit Kunst zu tun haben, kennen oft die zartfabigen, stimmungsvollen Seerosenbilder des französischen Imoressionisten Claude Monet. Gemalt hat er die im Dorf Giverny, in der Normandie. Ums Ende des 19. Jahrhunders kaufte er da ein Haus und ließ drumherum einen Blumen- und später auch einen Wassergarten anlegen.

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    Villa Ephrussi, Frankreich

    Getty Images/Fotosearch

    Wenn Milliardärstöchter einen Garten kreiieren, dann ist etwas geboten. In diesem Fall ein Prachtexemplar an der Côte d'Azur in Schiffdecksform mit Kunstwerken und kunstvoll angelegter Natur mit exotischen Pflanzen. Beatrice Ephrussi de Rothschild genoss hier die fantastischen Ausblicke auf Küste und Meer, heute können das auch Touristen.

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    Der Park von Versailles, Frankreich

    Getty Images/Ja Melgar/EyeEm

    Im Park von Versailles, dem berühmtesten Barockgarten der Welt, ist alles klar komponiert: Kein Grashalm darf sich hier frei entfalten. Ganze 815 Hektar ist er groß, angelegt wurde er im Auftrag des Sonnenkönigs Ludwig XIV. im 17. Jahrhundert von Landschaftsarchitekt André Le Nôtre.

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    Schlossgarten Villandry, Frankreich

    Getty Images/Richard Ross

    Die Schlösser der Loire sind ebenfalls Ziele vieler Gartenfreunde. Ein Highlight bietet Villandry, wenige Kilometer von der Stadt Tours entfernt. Das in der Renaissance angelegte Anwesen wurde durchs spanisch-amerikanische Paar Carvallo Anfang des 20. Jahrhunderts umgestaltet. Sechs Gärten kann man hier bewundern, darunter einen Liebesgarten, einen mit Kräutergarten, einen Gemüsegarten und einen Musikgarten - alle im formalen französischen Stil.

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    Niederlande

    1. Keukenhof

    Getty Images/Darrell Gulin

    Wie in einem - sehr bunten - Märchen sieht es in diesem Garten nahe Amsterdam aus. Allerdings kann man die kreativ angelegten Blumenflächen ausschließlich im Frühling bewundern, denn der Keukenhof öffnet immer nur für einige Wochen von März bis April.

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    Paleis Het Loo, Niederlande

    Getty Images/yenwen

    Hier erwartet die Besucher ein Barockgarten par excellence, den König Wilhelm III. von Oranien und seine Frau Maria II. im 17. Jahrhundert um ihr frisch erbautes Schloss anlegen ließen. 1970 beschloss der niederländische Staat, ihn in seiner alten formalen Pracht wiedererstehen zu lassen, nachdem die Anlagen im 19. Jahrhundert in einen romantischen Park umgestaltet worden waren. 

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    Schloss Annevoie, Belgien

    Imgao Images/alimdi

    Die Wassergärten ums belgische Schloss in der Wallonie wurden im 18.Jahrhundert angelegt, sind von den englischen, französischen und italienischen Gartenphilosophien dieser Zeit inspiriert und gehören zu den bedeutendsten Kulturgütern der Region. . 

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    Skulpturenpark Museum Middelheim, Belgien

    Getty Images/Gabriella Achadinha

    Den großzügig angelegten Skulpturengarten sollte man sich bei einem Besuch der Hafenstadt Antwerpen nicht entgehen lassen. Er ist ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von Kunst und Natur, zeigt Werke vom 19. Jahrhundert bis heute.

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    Isola Bella, Italien

    Getty Images/xenotar

    Pfauen stolzieren über die 320 m lange und 180 m breite Insel im italienischen Teil des Lago Maggiore. Der Palazzo Borromeo und die  Anlagen stammen aus dem 17. Jahrhundert. Letztere sind damit ein prächtiges Beispiel barocker Gartenkunst. Zehn Terrassen, ein Theater und mehr kann man hier bewundern.

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    Italien

    Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Italien

    Getty Images/Nemo1963

    In Meran findet sich dieses Schmuckstück italienischer Gartenkunst. Dank einer Anlage in Amphitheaterform.kann man den Blick nicht nur über die Pflanzen aus aller Welt in der Nähe, sondern auch in die imposante Südtiroler Bergwelt schweifen lassen.

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    Schloss Vullierens, Schweiz

    Imago Images/GFC Collection

    Am Genfer See mit Blick auf den Mont Blanc liegt das Schloss Vullierens mit seinen prächtigen Anlagen. Auf rund 30 Heltar kann man zwischen Mai und Oktober neun Themengärten und die in Europa modernste Sammlung von fast 400 Irisarten erkunden.

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    Isole di Brissago, Schweiz

    Getty Images/font83

    Noch ein Inselparadies mit sehenswerten Anlagen kann man im Schweizer Teil des Laggo Maggiore besuchen. Die Gärten mit heute etwa 1700 Pflanzenarten aus dem Mittelmeerraum, den Subtropen Asiens, Südafrika, Amerika und Ozeanien planten und gestaltete die russische Baronesse Antoinette de Saint Léger, die die Inseln 1885 erwarb, und ihr anglo-irischer Ehemann.

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    Die Garten Tulln, Österreich

    Imago Images/viennaslide

    Europas erste ökologische Gartenschau, eingebettet in die Auenlandschaft der Donau in Niederösterreich,  fasziniert und inspiriert seit der Eröffnung 2008 mit über 70 Schaugärten - und einem Baumwipfelpfad. Hier wird standortgerecht gepflanzt, natürlich gedüngt und auf Pestizide verzichtet, um nur einige der konsequent angewendeten Kritierien zu nennen. 

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    Schloss Schönbrunn, Österreich

    Getty Images/HelgaTor/500px

    Freunde des formalen Barockgartens kommen hier auf ihre Kosten. Der Garten ums kaiserliche Schloss in Wien bietet aber noch mehr - darunter das beeindruckende "Große Palmenhaus" (siehe Foto), den Kronprinzengarten, den Orangeriegarten und den Irrgarten. Der Park in seiner heutigen Form wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der Ägide von Kaiserin Maria Theresia gestaltet. 

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    Lednice-Valtice, Tschechien

    Getty Images/Ivan-Rusek


    Den Naturpark um die Schlösser Lednice und Valtice in Südtschechien - entstanden im 18. und 19. Jahrhundert - zieren kleine Schmuckbauten - umrahmt von Wiesen, Wäldern und Seen. Seit 1996 wird das Gebiet in der Liste des Weltkulturerbes UNESCO geführt.

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    Schlossgarten & Blumengarten Kroměříž, Tschechien

    Unsplash, Anna Gru

    Ums Schloss findet sich ein formaler Blumengarten im barocken Stil, angelegt im 17. Jahrhundert. Aucher gehört sei 1998 zum Unesco Weltkulturerbe. Er isz Teil des größeren Schlossgartens, der unter anderem auch  mit einer Sammlung seltener Baumarten fasziniert . 

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    Ungarn

    Margareteninsel, Ungarn

    Getty Images/Алексей Облов

    Die Anlagen auf der drei Kilometer langen Donauinsel mitten in Budapest sind Ungarns bekanntestes Erholungsgebiet mit Ende des 18. Jahrhunderts angelegtem englischen Landschaftspark, einem 1936 hinzugefügten japanischen Garten  und einem Rosengarten, der über 2500 Rosenstöcke und 200 verschiedene Arten beherbergt.

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