Krimi-Spezial
Hattinger (Michael Fitz) fragt Ostermeier (Edgar Selge) nach seinem Alibi.
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ZDF-Krimi ''Hattinger und die kalte Hand'': Kommissar Hattinger (Michael Fitz) fragt Ostermeier (Edgar Selge) nach seinem Alibi. / Foto: © ZDF und Marco Nage

Mit Michael Fitz als Kommissar

ZDF-Krimi ''Hattinger und die kalte Hand''

  • Artikel vom 25. November 2013

Wenn es mit rechten Dingen zugeht, muss dieser neue Ermittler in Serie gehen. Bei der Premiere von ''Hattinger und die kalte Hand'' auf dem Filmfest München gab es donnernden Applaus für Kommissar Hattinger aus Prien am Chiemsee. Gespielt wird er sehr lässig und sehr überzeugend von Ex-''Tatort''-Star Michael Fitz.

"Der Hattinger braucht den Nimbus des Superbullen nicht", erläutert der Schauspieler. "Er ist ein Einzelgänger und trotzdem verwachsen mit seiner Welt. Dort am Chiemsee ist seine Heimat, dort hat ihn das Leben, nach vielen Fluchtversuchen, wieder hingespuckt."

Die Vorlage lieferte der Roman "Chiemsee Blues" von Thomas Bogenberger. Großartig, wie Regisseur Hans Steinbichler ihn interpretiert: Überschäumende, intensive Bilder vom See wechseln sich ab mit der Krimihandlung. Zum Fürchten gut: Edgar Selge als Biedermann, hinter dessen Fassade das Böse lauert.

Beim ZDF heißt es, man denke zumindest darüber nach, aus dem Film eine Reihe zu machen – sofern die Quote des ersten Falls stimmt.

Tipp für Fans: Mit der Fähre von Prien aus zur Herreninsel und das Schloss besichtigen, das Ludwig II. nach dem Vorbild Versailles entwerfen ließ – und das ihn beinahe ruinierte.


Sendehinweis:

''Hattinger und die kalte Hand''
Chiemseekrimi mit Michael Fitz. Regie: Hans Steinbichler
MO, 25.11., ZDF, 20.15 Uhr

Autor: Sabine Goertz-Ulrich

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