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Wolfgang Petersen

Foto © Getty Images/JIL Studio

Abschied vom "Das Boot"-Regisseur

Wolfgang Petersen gestorben

  • Artikel vom 17. August 2022

Wolfgang Petersen, Regisseur von vielen TV- und Kino-Erfolgen von "Das Boot" bis "Air Force One" ist in Brentwood, Kalifornien, am 12. August 2022 im Alter von 81 Jahren gestorben.

14. März 1941 in Emden geboren, drehte Petersen schon während der Schulzeit im Hamburger Gymnasium erste kleine Filme, führe am Theater Regie und besuchte anschließend die Schauspielschule, bevor er Theaterwissenschaften studierte. Schon bald war er beim Fernsehen tätig, drehte in den 70er Jahren "Tatort"-Folgen für den NDR. 1980 dann der Auftrag zu dem Werk, dass ihn berühmt machte: Die Adaption des Romans von Lothar-Günther Buchheim - "Das Boot".

Nach Start 1981 war der Film besonders in den USA ein großer Erfolg, brachte es auf sechs Oscarnominierungen, darunter zwei für Petersen selbst (Regie und adaptiertes Drehbuch). In Deutschland wurde "Das Boot" erst mit der Ausstrahlung als TV-Mehrteiler so richtig populär. 1984. legte Petersen mit einer weiteren Bestsellerverfilmung im Kino nach: "Die unendliche Geschichte".

Erfolgreich in Hollywood

Die deutsch-amerikanische Koproduktion "Enemy Mine - Geliebter Feind", ein SciFi-Drama mit Louis Gosset Jr. und Dennis Quaid markierte den Beginn von Petersens US-Karriere. 196 zog der Emdener nach Hollywood, in den 90ern drehte und produzierte er einen Kassenerfolg nach dem anderen. Mit dabei der Clint-Eastwood-Thriller "In the Line of Fire" und das Harrison-Ford-Actionmovie "Air Force One". Auch in den 90ern und frühen 200ern brachte er mit Filmen wie "Der Sturm" und "Troja" Blockbuster ins Kino.

15mal war Petersen für den Oscar nominiert. In Deutschland ehrte man ihn 1987 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Petersen war zwei Mal verheiratet.

Autor: Katharina Happ

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