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Warten auf'n Bus

Foto © rbb, Frédéric Batier

Überraschend gut, unbedingt ansehen

Warten auf'n Bus • Serien-Glücksfall aus Brandenburg

  • Artikel vom 15. April 2020

Da ist man vieles gewöhnt und dann kommt so eine Serie um die TV-Ecke: Warum man "Warten auf'n Bus" unbedingt ansehen sollte - dazu Trailer, News und mehr.

+++NEWS+++: Ab 15. April 2020 in der ARD-Mediathek, Start im rbb wenig später. Mehr dazu HIER


∙ Trailer
∙ Die Schauspieler & ihre Rollen
∙ Was passiert in Staffel 1?
∙ Neues zu Staffel 2
∙ Streaming & TV: Wann und wo kann man die Serie sehen?
∙ Die Macher

Es geht um

... das Warten auf den Bus. Ja, tatsächlich. Langweilig wird es dem Frühinvaliden Hannes und dem Langzeitarbeitslosen Ralf aber nicht. Es gibt genug zu philosophieren und Besuch kommt auch. Und dann wäre da noch Busfahrerin Kathrin.

Sollte man sehen weil

...diese Serie etwas vom Besten ist, was seit langem in der deutschen TV-Landschaft gedreht wurde. Die Idee allein ist schon grandios. Dann spielen die Hauptdarsteller derart gut, dass man ihnen direkt einen Besuch abstatten und die Hand schütteln möchte. Und wo man gerade dabei wäre, könnte man auch gleich noch bei Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor vorbeifahren, denn die haben ebenfalls allerfeinstes Handwerk abgeliefert. Kurzum, "Warten auf'n Bus" ist ausgezeichnet: Kauziger, wunderbar bodenständiger Humor, ganz viel Herz, einzigartige Szenen, liebenswerte Charaktere und kluge Dialoge. Eine ganz große Fernseh-Freude, die man sich unbedingt gönnen sollte.

"Warten auf'n Bus": Trailer

Der Trailer zu Staffel 1:

"Warten auf'n Bus": Die Schauspieler & ihre Rollen

Felix Kramer spielt Ralf "Ralle" Paschke

Ralf "Ralle" Paschke war Ingenieur im Tagebau. Später folgten Umschulungen und dann die Langzeitarbeitslosigkeit. Er ist ein kluger Kopf und geht den Dingen gern auf den Grund.

Felix Kramer wurde in Berlin-Mahlsdorf geboren, TV-Zuschauer kennen ihn als Hauptmann Marco Furrer aus der Reihe "Der Zürich-Krimi", in der er ab dem Start 2016 bis 2019 zum Hauptcast gehörte. Nach seiner Theaterkarriere stand Kramer für "Anatomie II" (2003) erstmals vor der Kino-Kamera. In der Netflix-Serie "Dark" war er in drei Folgen zu sehen, in "Dogs of Berlin" in einer der Hauptrollen als Kurt Grimmer. 2019 folgte "Freies Land" von Christian Alvart auf der großen Leinwand.


Foto © rbb, Frédéric Batier

Ronald Zehrfeld spielt Johannes "Hannes" Ackermann

Johannes "Hannes" Ackermann Ist Frühinvalide nach einem Unfall, über den er nicht gerne spricht. Er klopft ganz gern mal Sprüche, ist aber eigentlich eine recht zarte Seele.

Ronald Zehrfeld kennen Serienfans als Walter Weintraub aus 12 Folgen von "Babylon Berlin". Bei weitem nicht der erste Serienpart des in Ostberlin geborenen Darstellers. Die erste Hauptrolle übernahm er schon 2010 als Sven Lottner in "Im Angesicht des Verbrechens", ab 2013 war er in sechs Folgen von "Weissensee" dabei. Es folgten unter anderem "Hackerville" und eine weitere Hauptrolle in der 2015 gestartete Reihe "Dengler".

Jördis Triebel spielt Kathrin Stoklosa

Kathrin Stoklosa macht keine Kompromisse. Eine Frau vieler Worte ist sie auch nicht. Sie fährt den Bus, an dessen Endhaltestelle Hannes und Ralf immer sitzen.


Foto © rbb, Frédéric Batier

Jördis Triebel landete nach ihrem Karrierestart am Theater bei ihrem Kinodebüt in "Emmas Glück" gleich eine Hauptrolle, für die sie unter anderem mit dem Förderpreis deutscher Film ausgezeichnet wurde. Ihre erste Serienhauptrolle spielte sie ab 2007 als Maria Hernandez in der gefeierten Serie "KDD - Kriminaldauerdienst". Seither war die in Ostberlin geborene Darstellerin unter anderem in "Blochin", "Weissensee", "Babylon Berlin" und "Bad Banks" zu sehen. Im Netflix-Format "Dark" ist Triebel als Katharina Nielsen in einer weiteren Hauptrolle dabei.

Weitere Rollen

Ursula Werner spielt Ruth Paschke, Ralfs Mutter. Die in Eberswalde geborene Darstellerin war lange festes Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters in Berlin. Aus dem Kino kennt man sie besonders aus ihrer Hauptrolle in Andreas Dresens Drama "Wolke 9", für die sie 2009 mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. 2018 spielte sie Hape Kerkelings Film-Oma Bertha in "Der Junge muss an die frische Luft". Im TV sah man sie unter anderem als Frau Mell in 13 Folgen von "Schloss Einstein".

Alexander Schubert spielt Britzke, den Hauptwachtmeister. Der in Potsdam geborene Darsteller ist comedyerfahren, war unter anderem in "Two Funny - Die Sketch-Comedy" auf Sat.1 und in "Sketch History" im ZDF in Hauptrollen zu sehen. Auch in der "heute show" ist Schuberth als Außenreporter Albrecht Humboldt dabei. Außerdem spielte Schuberth diverse Rollen in TV-Formaten wie "Hubert und Staller" und Kinofilmen wie "Bullyparade - der Film".

Katharina Marie Schubert spielt Ines Katschowski. Die in Gifhorn geborene Schuberth war schon in vielen Krimiserien und -reihen von "Tatort" über "Der Kriminalist" bis "Polizeiruf 110" in einzelnen Folgen zu sehen. Eine Kinohauptrolle übernahm sie unter anderem 2010 im Drama "Mein Leben im Off".

Was passiert in "Warten auf'n Bus" – Staffel 1?

Hannes ist Frühinvalide, Ralf schon lange arbeitslos. So richtig viele Perspektiven gibt's nicht auf dem brandenburgischen Land, aber die wenigen kosten die Freunde gemeinsam aus. Wie das Warten auf den Bus, mit dem die beiden nicht unbedingt wegfahren wollen, der aber von der ebenso selbstbewussten wie anziehenden Kathrin gefahren wird. Und dann passiert doch noch erstaunlich viel an der Haltestelle im Nirgendwo - zum Beispiel der Besuch von Ralfs Mutter oder der Zwischenfall mit den Rechtsradikalen.

Neues zu "Warten auf'n Bus" – Staffel 2

Wie Autor Oliver Bukowski im Interview mit Branchenmagazin DWDL.de verriet, hat er schon an der Fortsetzung gearbeitet. Ob die dann auch gedreht wird und wann, wurde allerdings noch nicht offiziell bestätigt. Wir melden es hier, sobald es dazu Neuigkeiten gibt.

Mediathek, Streaming & TV: Wann und wo kann man die Serie sehen?

Die Serie startete am 15. April 2020 online in der Mediathek der ARD (hier ansehen).

Ihre Premiere im TV feiert sie am 22. April im rbb Fernsehen um 22.00 Uhr.

Die Macher

Das Drehbuch schrieb Oliver Bukowski, der sich bislang vor allem einen Namen als Autor von Theaterstücken und Hörspielen gemacht hat. Regie führte Dirk Kummer, der für seinen Film "Zuckersand" 2018 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Produziert wurde die Serie von rbb Media und Senator Film im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Autor: Katharina Happ

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