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Greta Thunberg

Foto © Getty Images, Adam Berry

Alles zur coolen Klimaschützerin

Greta Thunberg: Goldene Kamera & Magazin

  • Artikel vom 26. März 2019

Am 30. März 2019 nahm Greta Thunberg in Berlin die GOLDENE KAMERA entgegen. Den Sonderpreis Klimaschutz hat sich die erst 16-Jährige mit ihrem herausragenden Engagement verdient, das Menschen weltweit inspiriert. Außerdem gibt's jetzt ein eigenes Magazin mit großem Interview!

Greta Thunberg bei der GOLDENEN KAMERA

Gretas Rede auf der Galabühne war der bewegendste und aufrüttelndste Moment der Veranstaltung:

Die Redaktion der GOLDENEN KAMERA begründet ihre Entscheidung, Greta Thunber den Sonderpreis für Klimaschutz zu verleihen, so: "Greta Thunberg avancierte innerhalb kürzester Zeit als Klima-Aktivistin zur Ikone einer neuen Jugend- und Protestbewegung. Jeden Freitag gehen inzwischen weltweit Hunderttausende Schüler und Studenten auf die Straße, um Politiker zum Handeln zu bewegen. Für Greta Thunberg gibt es kein vielleicht oder irgendwann, sondern nur ein JETZT. Sie zeigt, dass eine einzelne Stimme Gehör finden und etwas bewirken kann. Hartnäckig und bestimmt stellt sie ihre Forderungen in Bezug auf den Klimaschutz. Ihre Worte finden dabei rasante Verbreitung in den sozialen und klassischen Medien, ihre Mission täglich neue Unterstützer."


Foto © Getty Images,Justin Sullivan

Fantastische Neuigkeiten für Greta und für ihr Anliegen wurden am 14. März 2019 bekannt: Die 16-Jährige ist für den Friedensnobelpreis nominiert. Norwegische Abgeordnete setzen ihren Namen auf die Liste der potentiellen Preisträger, weil sie mit der von ihr angeführten Massenbewegung zum Frieden beitrage. Denn: "Klimakonflikte tragen maßgeblich bei zu Kriegen und Konflikten bei", so der Abgeordnete Freddy André Östvegard in einem Interview.

Greta & Fridays for Future: Das Magazin

Zum aktuell so wichtigen Thema Klimaschutz und zur faszinierenden Galeonsfigur der "Fridays for Future"-Bewegung ist jetzt beim Hamburger Abendblatt ein Extraheft erschienen – mit großem Greta-Interview und vielen Tipps dazu, was jede und jeder von uns für den Schutz des Klimas tun kann:

"Fridays – Das Magazin" kann man hier bestellen

Gretas Geschichte

In der Schule haben viele etwas über Klimawandel gehört. Doch während sich die meisten von uns nur im Stillen Sorgen machen oder versuchen, im Privaten nachhaltig zu leben, hat das Wissen um die ´Folgen der Umweltverschmutzung bei der jungen Schwedin Greta Thunberg viel mehr ausgelöst. Schon mit elf Jahren ernährte sie sich vegan, sparte Strom, verzichtete aufs Fliegen. Vier Jahre später stellte sie sich am 20. August 2018 vor den Stockholmer Reichstag, in der Hand ein Pappschild mit der Aufschrift "Skolstrejk För Klimatet" – Schulstreik für den Klimawandel.


Foto © Getty Images, Maja Hitij

Erst Greta, dann Tausende weltweit

Drei Wochen lang täglich, dann wöchentlich immer freitags kam sie wieder. Mit demselben Schild. Klar, dass das nicht lange unbemerkt blieb. Über die Medien verbreitete sich, dass Greta mit ihrem Streik Politiker dazu bewegen will, die vereinbarten Ziele des Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Nach und nach ließen sich immer mehr Schüler von ihrem Beispiel inspirieren. Erst in Schweden, bald aber auch international. In Deutschland organsisierten sich die Jugendlichen unter dem Schlagwort "Fridays For Future". Auch vom Gegenwind aus Bevölkerung und Politik ließen sich Greta und ihre Mitstreiter nicht aufhalten. Im Gegenteil: Zuletzt gingen am 15. März 2019 bei einem globalen Aktionstag Hunderttausende in 120 Ländern für den Klimaschutz auf die Straße.


Foto © Getty Images, Adam Berry

"Ich will, dass ihr handelt"

Schon im Dezember 2018 nutzte Greta ihre Einladung zu UN-Klimakonferenz in Kattowitz für eine flammende Rede. Besonders im Gedächtnis blieben diese Sätze: "Erwachsene sagen immer wieder: Wir sind es den jungen Leuten schuldig, ihnen Hoffnung zu geben. Aber ich will eure Hoffnung nicht. Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre. Und dann will ich, dass ihr handelt".

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