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Lena Meyer-Landrut ist unser Star für Oslo
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Lena Meyer-Landrut fährt nach Oslo - Foto: © NDR/ProSieben/Willi Weber

Mit "Satellite" ins Rennen

Lena ist unser Star für Oslo

  • Artikel vom 12. März 2010

"Baby, Baby, Baby", rief Lena Meyer-Landrut und konnte ihr Glück kaum fassen. Völlig fertig und nach Worten ringend verlangte sie nach einem Schluck Wasser. Lena ist unser Star für Oslo! Vor Freude und Aufregung versagte ihr fast die Stimme, als sie den Song "Satellite" am Schluss der Show "Unser Star für Oslo" noch einmal performte.

Mit der 18-Jährigen Abiturientin aus Hannover gewinnt die zweitjüngste Kandidatin das Finale von "Unser Star für Oslo" und vertritt Deutschland am 29. Mai beim Eurovision Song Contest in Oslo. Im Finale, das live ab 20.15 Uhr im Ersten übertragen wurde, sang Lena zunächst den Gute-Laune-Song "Bee", dann die schwungvolle Nummer "Satellite" und als dritten Titel den speziell auf sie zugeschnittenen Song "Love me". Den Zuschauern gefiel Lenas poppige Interpretation von "Satellite" am besten, die 18-Jährige trat mit dem Song in der letzten Runde erneut an. Ihre origenelle Version überzeugte das Publikum ein weiteres Mal - Lena Meyer-Landrut setzte sich gegen Jennifer Braun durch und gewann die Finalshow.

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Drei Songs standen beim großen "USFO"-Finale zur Wahl: Beide Mädchen performten zuerst "Bee", einen Song, der Lena Meyer-Landrut wie auf den Leib geschrieben schien. Stefan Raabs Gast-Juror Xavier Naidoo kommentierte ihre Leistung mit "Ich habe dir den Song so abgekauft, als ob es dein eigener wäre." Den zweiten Song "Satellite" performte Lena in einer schnelleren Version als Jenny, was ihr ebenfalls Pluspunkte bei der Jury und beim Publikum brachte. Die letzten Songs, das rockige "I care for you" für Jennifer, und das zuckersüße "Love Me" für Lena, wurden extra für die beiden geschrieben und brachten den Finalistinnen das größte Lob und den meisten Applaus vom Publikum ein.

Das Publikum wählte zuerst per Telefonvoting und SMS den Song aus. Für Jennifer fiel die Wahl auf "I care for you", worüber sie "total happy" war. Ihre Interpretation war hervorragend und man merkte ihr an, dass sie sich sehr wohl mit dem Song fühlte. Am Ende reichten die Stimmen der Zuschauer beim zweiten Wahldurchgang dann doch nicht für Jenny und Lena machte das Rennen mit "Satellite".

Seit Beginn des Wettbewerbs wurde die Hannoveranerin Lena Meyer-Landrut als Favoritin gehandelt. Obwohl die Abiturientin bislang keinen professionellen Gesangsunterricht genommen hat, überraschte Lena sowohl die Jury als auch die Zuschauer stets mit ihrer ungewöhnlichen Sangeskunst und Performance. Da macht es auch nichts, dass nicht jeder Ton punktgenau sitzt. Größere Bühnenauftritte kann die junge Frau bislang noch nicht vorweisen. Möglicherweise kommt Lenas Gesicht dem einen oder anderen Zuschauer trotzdem bekannt vor - sie hat bereits in verschiedenen Fernsehserien als Komparsin mitgewirkt.

Im Gegensatz zu Lena hat die Elftklässlerin Jennifer Braun aus Eltville viel Bühnenerfahrung. Seit sechs Jahren steht sie als Sängerin der Coverband Rewind auf regionalen Bühnen kleinerer Veranstaltungen und größerer Stadtfeste. Neben der Musik hat Jennifer noch eine Reihe weiterer Hobbys. Sie reitet, spielt Tennis und tanzt. Als ihr großes musikalisches Vorbild nennt Jennifer unter anderem die US-Popstars Pink und Anastacia.

In der Jury saßen neben Stefan Raab die beiden Musiker Stefanie Kloß, Frontfrau der Band Silbermond, und Xavier Naidoo, der auch zum Mikrofon griff und seinen Song "Ich brauche Dich" performte.

Den "Eurovision Song Contest" überträgt das Erste am Sonnabend, 29. Mai, ab 21.00 Uhr live aus der norwegischen Hauptstadt Oslo.

Autor: Sabine Fassbender - Fotos: © NDR/ProSieben/Willi Weber

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