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Der Buchhändler Peter Jordan (Götz George) wird auf offener Straße verprügelt.
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Foto: © WDR / Maria Krummweide

Exklusiv-Interview mit Götz George zu seinem neuen Film "Zivilcourage"

Der Kämpfer von Kreuzberg

  • Artikel vom 27. Januar 2010

Sendungshinweis: “Zivilcourage” (27.01.2010, 20:15 Uhr, Das Erste)

Aggression, Jugend-Gangs, Gewalt. All das bekommt Götz George im TV-Film "Zivilcourage" (27.1., 20.15 Uhr, Das Erste) zu spüren. Er spielt den Antiquar Peter Jordan, der in Berlins Problembezirk Neukölln lebt. Eines Nachts wird er Zeuge einer brutalen Attacke auf einen Obdachlosen, erstattet Anzeige gegen den jugendlichen Täter mit Migrationshintergrund – und wird fortan von einer Streetgang bedroht: Jordan soll der Polizei sagen, er habe sich geirrt. Doch der alte Herr lässt sich nicht so leicht einschüchtern – Zivilcourage mit fatalen Folgen.

Wie realistisch ist dieses Szenario? “Ein aktuelles Thema, das an den Fall Dominik Brunner erinnert”, sagt Götz George im Exklusiv-Interview mit HÖRZU. Der mutige Mann wurde im Sommer 2009 auf einem Münchener S-Bahnhof totgeschlagen und -getreten, weil er jüngere Schüler vor gewalttätigen Jugendlichen beschützen wollte. Gedreht wurde “Zivilcourage” direkt am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg, doch das Filmteam um den Regisseur Dror Zahavi (“Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki”) wurde von Angriffen verschont. “Wir hatten Bodyguards, die für unsere Sicherheit sorgten”, sagt Götz George. Wie mutig ist Götz George (71) selbst? Beim Exklusiv-Interview in Berlin stellte sich der Star brisanten Fragen.

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Autor: Mike Powelz - Fotos: © WDR / Maria Krummweide

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