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Diese Kandidaten haben es bis ins "Supertalent"-Finale geschafft.
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Haben es bis ins "Supertalent"-Finale geschafft, von links: Miroslav Zilka, Mark Ashley, Jörg Perreten, Leo Santillan Rojas und Oleksandr Yenivatov. - Foto © RTL / Stefan Gregorowius

Das große Finale

"Das Supertalent 2011"

  • Artikel vom 17. Dezember 2011

Die besten zehn Supertalent-Kandidaten (siehe unten) aus 42.000 Bewerbern kämpfen im großen Finale am Samstag, den 17. Dezember, 20.15 Uhr live um den Titel Das Supertalent und 100.000 Euro Gewinnsumme. Allein die Zuschauer entscheiden per Telefonvoting und sms, wer der Sieger sein wird.

Wer wird das Supertalent 2011?

42.000 Kandidaten hatten sich für diese Staffel beworben. In 13 Castingshows wählte die Jury die besten 24 Kandidaten aus, die sich in zwei Halbfinalshows dem Votum der Zuschauer und der Jury aus Dieter Bohlen, Motsi Mabuse und Sylvie van der Vaart stellten. Jeweils vier Talente in jeder Show wählten die Zuschauer und ein Act wurde von der Jury bestimmt.

Im ersten Halbfinale von "Das Supertalent“ schafften es der sechsjährige Klavierspieler Ricky Kam aus der Schweiz und die drei Sänger Julian Pecher (20) aus Fürth, Sven Müller (46) aus Möckmühl und Desire Capaldo (26) aus Rom sowie der Tänzer auf Krücken Dergin Tokmak (37) aus Augsburg.

Im zweiten Halbfinale am vergangenen Samstag wählten die Zuschauer den Popping-Tänzer Miroslav Žilka (29) aus der Slowakei, den Pianisten Jörg Perreten (23) aus der Schweiz, Leo Rojas (27), Panflötenspieler aus Ecuador, und den Modern Talking Fan und Sänger Mark Ashley (38) aus Bad Salzungen (Thüringen) ins Finale. Das letzte Finalticket bekam der Gummimensch Oleksandr Yenivatov (37) aus Frankreich von der Jury.

Im dramatischen Finale am Samstag, den 17. Dezember, 20.15 Uhr, entscheidet alleine der Zuschauer per Telefon- und sms-Voting, wer von den zehn Talenten "Das Supertalent 2011" wird und die Siegprämie von 100.000 Euro gewinnt. In der Resultshow "Das Supertalent - Die Entscheidung" ab 23.30 Uhr wird das Ergebnis der Zuschauer bekannt gegeben.


Die Finalisten von "Das Supertalent 2011"

1. Dergin Tokmak (37), Akrobattänzer aus Augsburg (Bayern)
Dergin Tokmak erkrankte im Alter von nur acht Monaten an Polio, Kinderlähmung. Von der Krankheit blieb eine Lähmung seines linken Beins zurück– der Grund, warum er nie richtig laufen konnte. Das hinderte ihn nicht, mit dem Tanzen zu beginnen. Dergins Wunsch ist es, mit seinem Talent eine Brücke zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen zu bauen.

2. Ricky Kam (6), Pianist aus Bern (Schweiz)
Das sechsjährige Kindergarten-Kind Ricky ist ein richtiger Wunderknabe. Beim Casting begeisterte er die Jury und das Publikum am Piano mit Mozarts "Türkischer Marsch". Mit dem Klavierspiel hat Ricky vor drei Jahren begonnen, als er seinen älteren Bruder Charly regelmäßig bei dessen Klavierstunden störte. Vater Tony stellte seinen Jüngsten vor die Wahl: Entweder er lässt seinen Bruder in Ruhe alleine üben, oder er leistet ihm bei den Klavierstunden Gesellschaft – seitdem verbringt Ricky jede Menge Zeit mit Üben am Flügel und kann auch schon auf einige Auftritte in seiner Heimat, der Schweiz, zurückblicken. Der Sechsjährige verfügt darüber hinaus über ein absolutes Gehör und ein fotografisches Gedächtnis, was ihm das Erlernen von Noten besonders leicht macht.

3. Julian Pecher (20), Sänger aus Fürth (Bayern)
Julian macht derzeit eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher. Sein Ziel: Traumberuf Grundschullehrer, denn "ich liebe Kinder", so Julian. Julian hat seit drei Jahren Gitarrenunterricht – doch an erste Stelle stehen für ihn der Gesang und das Komponieren von eigenen Songs. Bei seinem Castingauftritt sang Julian "Me And My Guitar" von Tom Dice, begleitete sich dazu auf seiner Gitarre und begeisterte damit die Jury und das Publikum. Vor allem Sylvie van der Vaart war total begeistert von dem 20-Jährigen und prophezeite: "Ich kann mir vorstellen, dass du sehr weit kommen wirst." Was er mit dem Preisgeld von 100.000 Euro tun würde, falls er gewinnt? "Das ist ein Haufen Geld, mit dem ich sparsam umgehen sollte", überlegt Julian, "wahrscheinlich würde ich es erst mal zur Bank bringen. Ich bin kein Mensch, der sein Geld aus dem Fenster herauswirft".

4. Sven Müller (34), Sänger aus Möckmühl (Baden-Württemberg)
Der selbstständige Handelsvertreter singt in jeder freien Minute, doch auf einer Bühne stand er bis zum Supertalent-Casting noch nie. Zu unzufrieden ist er mit seinem Aussehen: "Ich schaue nicht gerne in den Spiegel, fühle mich in meinem Körper nicht wohl. Deswegen bin ich noch nie aufgetreten. Mich hat noch nie jemand singen hören." Seine Bühnenpremiere bei "Das Supertalent" mit "Can You Feel The Love Tonight" von Elton John und "You Raise Me Up" von Westlife geriet zum vollen Erfolg, als Sven von der Jury drei Ja-Stimmen kassierte. Sven, der 15 Jahre unter Spielsucht litt, möchte mit der Siegprämie endlich seine Schulden begleichen und ein neues Leben beginnen.

5. Desire Capaldo (26), Sängerin aus Rom (Italien)
Desire arbeitete hart daran, ihren Traum von einer Karriere als Opernsängerin zu verwirklichen und hat schon einige Tiefschläge erlebt. Standing Ovations und donnernden Applaus erhielt sie nach ihrem Casting-Auftritt: Mit Ennio Morricones "Your Love" (aus dem Film "Spiel mir das Lied vom Tod") verzauberte die bildhübsche Römerin das Publikum und die Jury. Pop-Titan Dieter Bohlen urteilte: "Meines Erachtens gehörst du 100-prozentig ins Finale."

6. Jörg Perreten (23), Pianist aus Gstaad (Schweiz)
Als Sohn einer Brasilianerin und eines Schweizers driftete Jörg Perreten (23) als Jugendlicher in die Punk-Szene ab: "Ich habe getrunken und auch mal ab und zu Drogen genommen. Mit 17 hatte ich sogar Selbstmordgedanken. Mit der Musik will ich das wieder gutmachen." Der Punker hat einige Jahre als Staplerfahrer gearbeitet und verdient nun sein Geld ausschließlich mit der Musik – eher schlecht als recht. "Das Supertalent" ist nun seine große Chance, sein Leben zu ändern und von der Straße wegzukommen.

7. Leo Rojas (27), Panflöten-Straßenmusiker aus Ecuador/Berlin
Leo, gebürtig aus Ecuador, kam 2000 nach Europa mit dem Traum, hier von seiner Musik leben zu können. Derzeit verdient er seinen Lebensunterhalt mit seiner Panflöte als Straßenmusiker in Berlin. An manchen Tagen ist das mehr, an vielen Tagen eher weniger Geld. Aber dass die Menschen immer wieder begeistert seiner Musik zuhörten gab Leo den Mut, an seinem Traum festzuhalten. Mit dem Preisgeld würde er seine Familie in Ecuador unterstützen. Im Halbfinale sah er das erste Mal seit sieben Jahren seine Mutter aus Ecuador wieder.

8. Mark Ashley (38), Sänger aus Bad Salzungen (Thüringen)
Seine Liebe zum Gesang hat der Thüringer im Alter von 13 Jahren entdeckt, als er zum ultimativen Modern Talking-Fan wurde. Sein Geld verdient Mark heute als Sänger und tritt auf Betriebsfeiern, Stadtfesten oder Geburtstagsfeiern auf. Besonders groß ist Marks Verehrung für Dieter Bohlen. Im Zweiten Halbfinale trat er sogar mit "Dita"-Kette auf und sang "You are my heart, you are my soul“.

9. Miroslav Žilka (29), Tänzer aus Sered (Slowakei)
Das Tanzen hat sich Miroslav im Teenageralter selber beigebracht. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, arbeitete Mirsoslav nach seinem Schulabschluss aber zunächst als Lackierer in der Autowerkstatt. Doch nach zwei Jahren entschied er sich, seine große Leidenschaft zu seinem Beruf zu machen. Seitdem er neunzehn ist, fährt Misoslav deswegen wöchentlich nach Wien und präsentiert dort auf dem Stephansplatz seine Choreografien. Unter der Woche arbeitet er darüber hinaus in einer Tanzschule, wo er Kinder und Jugendlich in Poppin’, Lockin’ und Breakdance unterrichtet.

10. Oleksandr Yenivatov (37), Kontorsionist (Gummimensch) aus Montmirail (Frankreich)
Geboren und aufgewachsen in der russischen Kleinstadt Lougansk hat Oleksandr bereits im Alter von elf Jahren seine Leidenschaft für den Zirkus entdeckt. Er besuchte die Artistenschule in seiner Heimatstadt und begann dort damit, sich zu verbiegen. Seitdem ist er Kontorsionist (Schlangenmensch) aus Leidenschaft und ist mit seinem Talent schon in den verschiedensten Zirkussen auf der ganzen Welt aufgetreten. Er kann seinen Unterkörper so weit verbiegen, dass man den Eindruck gewinnen könnte, dass er komplett ohne Gelenke und Knochen im unteren Körperbereich auf die Welt gekommen ist. Im Halbfinale sagte Dieter: "Das können nur Frösche und Marsianer! Das war Universum-geil!"

Autor: Presseinformation

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