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Lieb & Teuer

Die norddeutsche Antiquitätenshow

Antiquitätenshow / D 2018

Beschreibung

Die norddeutsche Antiquitätenshow - KPM-Terrine Die Porzellanterrine gehörte zu einem kompletten Speiseservice, dass einzig für das Schiff "SMS Wilhelm II." hergestellt worden ist. Hersteller war die KPM Berlin. Unter der Terrine findet sich die blaue Zeptermarke, der Jahresbuchstabe "E" für 1905 und der rote Reichsapfel, Zeichen dafür, dass die Malerei in der Manufaktur entstanden ist. Das Geschirr ist dekoriert mit zwei gekreuzten Flaggen und mit dem großen Wappen Kaiser Wilhelm II. mit umlaufender Ordenskette des Schwarzen Adlerordens sowie dem Hosenbandorden. Gemälde von René Francillon Das Landschaftsbild wurde 1938 von dem Schweizer Maler René Francillon (1876 - 1973) gemalt und signiert. Die kleine hüglige Landschaft ist im impressionistischen Stil in Öl auf Holz gemalt worden. Die Farben sind zurückhaltend in atmosphärischen Grün-, Braun- und Ockertönen eingesetzt worden. Das Motiv scheint in Lyon entstanden zu sein. Tennis-Karikaturen Die zwölf Blätter sind Druckgrafiken von einem Kalender. Sie zeigen ganzseitige witzige Motive mit Tennisspielern. Der Zeichner Steffen Köpf hat verschiedene Sportarten auf diese Weise karikiert. Die Auflage der Kalender lag bei ca. 10.000 Stück. Japanische Bronze Die weibliche Aktfigur scheint gerade einem Bad entstiegen zu sein, ein Motiv, das in der europäischen Kunstgeschichte häufig vertreten ist. Sie ist von dem japanischen Künstler Kakuba Kanzaemon um 1900 gefertigt worden. Kakuba ist von dem berühmten japanischen Kunsthändler Hayashi Tadamasa gefördert worden, der in Paris die japanische Kunst über die Weltausstellungen bekannt gemacht hat und umgekehrt den Impressionismus in Japan. Die Skulptur zeigt beide Einflüsse. Zigarettenetui Der Vorbesitzer war Ferdinand d'Orléans, duc d'Alençon (1844 - 1910), Enkel des französischen Bürgerkönigs Louis Philippe. Das Etui ist aus 750 Gold, auf der Vorderseite das mit Diamanten verzierte Wappen, innen das Monogramm und auf der anderen Seite die Inschrift "From H.R.H. The Duke d'Alençon 1910". Es handelt sich wohl um ein Etui, das der Duc selbst benutzt und 1910 dann verschenkt hat. Es ist verziert mit einem linearen Dekor und einem kleinen Rubinen-Cabochon als Verschluss. Die Meisterpunze ist nicht auflösbar. Durch die Heirat von Ferdinand d'Orléans mit Herzogin Sophie Charlotte, der jüngeren Schwester der legendären Kaiserin Elisabeth ("Sisi"), ist dieses Objekt für Sammler über den eigentlichen Wert hinaus interessant und könnte bei einer Auktion viele Bieter haben.

Crew

  • Moderation
    Janin Ullmann

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