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17.10. 23:30 Uhr , NDR , Eine Braut kommt selten allein .
Tragikomödie 2017 DEU , Spielzeit: 90 Minuten

Detailinformationen:
Bewertung: gut
Hörfilm , HD ,

Eines Tages sitzt sie vor seiner Tür. In ihrem roten Hochzeitskleid und den abgelatschten Turnschuhen. Sie spricht nicht seine Sprache und entstammt einer ganz anderen Welt: die Romni Sophia. Sie liebt auch anders als er - und doch werden die beiden ein Paar. Ob sie wirklich von ihrer Hochzeit abgehauen ist, tatsächlich direkt aus Belgrad kommt, ihn wahrhaftig so liebt, wie sie behauptet, das weiß der gescheiterte DJ aus Hellersdorf nicht. Und irgendwann ist es ihm auch egal. Die vermeintliche Braut hat sein Herz erobert. Er ist sogar bereit, ihre Eltern einzuladen, als Sophia Heimweh hat. Damit gerät sein ohnehin kompliziertes Leben völlig aus den Fugen. Es kommen nämlich nicht nur Mama und Papa zu Besuch, sondern auch Geschwister, Onkel, Tanten, Nichten, Neffen, Cousins, Cousinen und so weiter. Von einem Moment zum anderen beherbergt Johnny eine Großfamilie in seinen vier Wänden, jeder mit seinen eigenen Bedürfnissen. Vor allem wollen sie eins von Johnny: Dass er ihnen hilft, in Deutschland Fuß zu fassen, dass er sie vor der Abschiebung bewahrt, dass er ihr Beschützer wird. Und obwohl es ihm schwerfällt und er sich immer wieder sträubt, läuft Johnny, der schon fast Resignierte, zu neuer Form auf. In der Komödie "Eine Braut kommt selten allein" verschmelzen auf humorvolle Weise Dichtung und Wahrheit, Übertreibung und Auslegung. Unverstellt, ohne Vorurteile, aber auch ohne Scheu vor unangenehmen Wahrheiten erzählt der Film, wie die Romni Sophia (Michelle Barthel) dem vom Leben enttäuschten Johnny (Paul Würdig) zuerst den Kopf verdreht und dann ihre Großfamilie bei ihm einquartiert.

Schauspieler:
Michelle Barthel (Sophia) ,
Petra Schmidt Schaller (Katja) ,
Rauand Taleb (Avram) ,
Mitzi Kunz (Johnnys Tochter) ,
Tristan Seith (Gerd) ,
Nedjo Osman (Ramadan) ,
Idil Üner (Aishe) ,
Uwe Preuss (Müller) ,
Jule Böwe (Nachbarin) ,
Ramona Kunze-Libnow (Sachbearbeiterin) ,
Stephan Grossmann (Sozialarbeiter) ,

Crew:
Andreas Höfer (Kamera) ,
Buket Alakus (Regie) ,
Stephan Römer (Musik) ,


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