Sport
Vierschanzentournee Severin Freund

Der 26-Jährige Severin Freund will die Vierschanzentournee 2014/15 gewinnen. - Foto: © dpa

HÖRZU besucht deutsche Skisprungmannschaft

Die Vierschanzentournee 2014/15

  • Artikel vom 27. Dezember 2014

Vor dem Auftakt der Vierschanzentournee besuchte HÖRZU das Training der deutschen Skisprungmannschaft.

"Das ist nicht rauszukriegen aus ihm!" Bundestrainer Werner Schuster ärgert sich ein wenig. Sein Schützling Severin Freund, Skiflugweltmeister und Olympiasieger 2014, hat den Absprung wieder nicht ganz perfekt hinbekommen. HÖRZU begleitete das deutsche Team, acht Springer und vier Trainer, bei einer Einheit im italienischen Predazzo. Hier, im malerischen Dolomitendorf auf 1018 Meter Höhe, geht es um den letzten Schliff vor dem ersten Saisonhöhepunkt, der Vierschanzentournee ab 28.12.


Die Vierschanzentournee im TV-Programm

OBERSTDORF

28.12. 16.30 Uhr ARD - Große Schattenbergschanze (140 m hoch)
(Siehe auch TV-Tipps rechts)

GARMISCH-PARTENKIRCHEN

1.1.2015 14.00 Uhr ARD - Große Olympiaschanze (149 m hoch)

INNSBRUCK

4.1. 14.00 Uhr ZDF - Bergisel-Schanze (130 m hoch)

BISCHOFSHOFEN

6.1. 16.30 Uhr ZDF - Paul-Außerleitner: Zum Start der Tournee 2014/15 werden Schanze (132,5 m hoch)


Die Vier Sprungphasen

"Severin hat eine nicht ganz saubere Auslösebewegung aus der Anfahrt gezeigt", so Schuster. Vier Sprungphasen gibt es: Anlauf, Absprung, Flug, Landung. Für die wichtigste, den Absprung, hat ein Springer gerade mal 0,3 Sekunden. "Es geht darum, die optimale Schwerpunktlage zu finden. Da macht Severin gern eine Auftaktbewegung. Wenn man aber bei 90 km/h auch nur die kleinste Bewegung macht, geht der Schwerpunkt sofort weg", so Schuster. Freund selbst erklärt: "Wir hatten gerade zwei intensive Wochen im athletischen Bereich, das ist nicht gerade gut fürs Feingefühl."

Ein typischer Trainingstag

Bereits am Ende dieses Trainingstags, der für jeden Sportler zwei Einheiten mit insgesamt vier bis sechs Sprüngen vorsieht, läuft alles besser. Mit der Arbeit für die Saison wurde aber viel früher begonnen. "In der ersten Phase ab Mitte April geht es um Athletik. Wir haben die Pause verkürzt, weil wir aufholen mussten", sagt Schuster. Das Krafttraining besteht aus extrem intensiven Einheiten mit langen Pausen. "Wir können nicht Muskeln aufbauen wie ein Kugelstoßer – der würde nicht mehr fliegen", erklärt der Vorarlberger. "Mitte Mai beginnen wir mit dem Training auf kleineren Schanzen. Ein guter Skispringer wird im Sommer gemacht! Wir machen 350 bis 400 Sprünge, im Winter mit allen Wettkämpfen sind es 250. Ende Juni beginnt der Sommer-Grand-Prix, danach bleiben nur wenige Wochen."

Es kommt auf die körperliche Form an

Die wurden diesmal gut genutzt: Beim Teamspringen in Klingenthal gab es zum Saisonauftakt Platz eins. Im Einzelspringen kam für den Niederbayern Freund noch kein Spitzenplatz heraus. Er meint: "Auch die letzte Saison hatte Höhen und Tiefen. Skispringen ist ein Sport, bei dem du nicht alles zu 100 Prozent kontrollieren kannst. Du musst es auf dich zukommen lassen, wann die Form zu dir kommt. Es gibt viele Stellschrauben, viele kann man nicht direkt ansteuern." Für Schuster, der seinen Stil selbst als "zwischen autoritär und laisser-faire" beschreibt, ist das junge Team auf einem guten Weg. "Severin ist der Führungsspringer, der stabilste der letzten Jahre. Die anderen wissen: Er lässt nicht nach. Wenn ich nach oben will, muss ich hart arbeiten."

Die Arbeit soll sich bei der Tournee auszahlen. "Die Jungs haben noch einiges vor sich, und das wollen wir voll ausschöpfen. Freund, Freitag, Wellinger: Die drei können um den Sieg mitspringen."

Autor: Oliver Noelle

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