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Unter Carlo Ancelotti zuletzt oft nur Ersatz: Franck Ribery © picture alliance

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Bundesliga: 7. Spieltag

  • Artikel vom 29. September 2017

Da gerät sogar das Nord-Derby zwischen dem HSV und Bremen in den Hintergrund.: Alle sechs Bundesligisten verloren unter der Woche ihre Partien auf internationalem Parkett. Der FC Bayern zog aus dem 0:3 in Paris Konsequenzen, entließ Trainer Carlo Ancelotti. Beim Spiel in Berlin trägt der bisherige Co WIlly Sagnol die Verantwortung.

Den Anfang beim historischen Debakel der deutschen Klubs in Champions und Europa League machten Borussia Dortmund und RB Leipzig am Dienstagabend. Real Madrid zeigte dem BVB beim 1:3 seine Grenzen auf, in der Liga thront die Borussia aber auf Tabellenplatz eins, legte den besten Saisonstart ihrer Bundesligahistorie hin. Da kommt der FC Augsburg als Aufbaugegner eigentlich gerade recht. 30 Tore erzielten die Dortmunder gegen den FCA, kein Klub traf häufiger gegen die Fuggerstädter. Von den 13 Duellen verloren die Schwarz-Gelben nur eines (bei acht Siegen und vier Unentscheden). Allerdings haben die Augsburger momentan ebenfalls einen Lauf, sind seit fünf Ligabegegnungen ungeschlagen und blieben in den letzten zwei Partien ohne Gegentreffer.

Reichlich Gegentore bekam der Hamburger SV in den letzten Spielen eingeschenkt. Damit nicht genug, offensiv fanden die Rothosen nicht statt. Mit einer Serie von null Punkten und 0:10-Toren aus den letzten vier Begegnungen empfängt der Bundesliga-Dino den Nordrivalen Werder Bremen zum 107. Derby. Kein Bundsligaspiel wurde häufiger ausgetragen. Die Hamburger könnten mit einem Dreier ihren 500. Heimerfolg in der höchsten deutschen Klasse einfahren. Hoffnung machen die letzten drei Duelle im Volksparkstadion, aus denen der HSV sieben Punkte holte. Die Bilanz spricht aber für Werder (38 Siege, je 34 Remis bzw. Niederlagen). Zudem konnte Hamburgs Trainer Markus Gisdol in seinen acht bisherigen Partien als BL-Trainer noch nie gegen Bremen gewinnen. Mit einem Auswärtserfolg könnten die Grün-Weißen am Erzfeind vorbeiziehen und ihn auf die Abstiegsplätze schießen.

Die anderen fünf Vereine, die international kein gutes Bild abgaben, kommen am Sonntag zum Zug, zweimal sogar in direkten Vergleichen. Bevor es aber zu den „Verliererduellen“ Hertha BSC – FC Bayern und 1. FC Köln – Leipzig kommt, tritt die TSG Hoffenheim beim SC Freiburg an. In der Europa League verlor Hoffenheim seine ersten beiden Gruppenspiele, in der Bundesliga sind die Sinsheimer aber noch ungeschlagen. Die Freiburger hingegen sind noch sieglos, vor heimischer Kulisse aber mit drei Unentschieden auch noch ohne Niederlage in der aktuellen Spielzeit. Dabei ließ der SC nur einen Gegentreffer zu – eine gute Basis für das Duell gegen die TSG, die in ihren letzten zwölf Auswärtspartien immer traf. Sollten 1899 auch im Breisgau erfolgreich sein, würde das Team von Julian Nagelsmann den eigenen Rekord einstellen, den man zwischen April 2010 und Januar 2011 aufstellte.

Apropos Nagelsmann: Deutschlands größtes Trainertalent ist seit letztem Donnerstag beim FC Bayern ein Thema. Der Rekordmeister trennte sich nach dem Debakel in Paris von seinem bisherigen Trainer Carlo Ancelotti. Willy Sagnol übernimmt vorerst den Posten des Italieners und wird in Berlin voraussichtlich auf Franck Ribery, Arjen Robben und Mats Hummels bauen. Die Führungsspieler waren bei Ancelotti in Paris nicht berücksichtigt worden. Der FCB gewann elf der letzten zwölf Duelle gegen die Hertha.

Keine Trainerdiskussionen gibt es dagegen beim 1. FC Köln, der mit nur einem Punkt ganz unten in der Tabelle steht und in der Europa League eine unglückliche 0:1-Schlappe gegen Roter Stern Belgrad hinnehmen musste. Die Rheinländer starteten so schlecht wie nie in eine Saison, Coach Peter Stöger ist dennoch unumstritten. Die aktuellen Leistungen der Leipziger in der Fremde sollten dem FC Mut machen. Die Bullen blieben in zwei ihrer drei Auswärtspartien in der Bundesliga tor- und punktlos.

Autor: Stilianos Vamvakidis

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