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Die Kritik an Gisdol und Todt wird in Hamburg immer lauter © picture alliance

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Bundesliga: 19. Spieltag

  • Artikel vom 19. Januar 2018

Abstiegskampf in Reinkultur: Der Hamburger SV empfängt am Samstagabend den 1. FC Köln zum Duell Vorletzter gegen Tabellenschlusslicht.

Die Kölner galten eigentlich schon als sicherer Absteiger. Dass die Geißböcke überhaupt wieder auf den Klassenerhalt hoffen können, haben sie sich hart erarbeitet. Selbst nach schweren Rückschlägen wie dem 3:4 gegen den SC Freiburg, als Köln schon mit 3:0 führte, sind die Rheinländer immer wieder aufgestanden. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge haben sie sich an die schwächelnde Konkurrenz herangerobbt und können nun im direkten Duell weiter Boden gutmachen. Mit einem Sieg in Hamburg würden sie den Abstand zum HSV auf drei Punkte verkürzen. Und die Rothosen haben es in den letzten Jahren ja oft genug vorgemacht, wie man sich aus scheinbar aussichtslosen Situationen noch rettet.

Wille allein reichte aber für diese neue, Mut machende Ausgangsposition nicht aus. Anstatt in Schockstarre zu verfallen, wurde der FC vor und während der Winterpause aktiv – und ist es immer noch. Interimstrainer Stefan Ruthenbeck wurde zum Chefcoach ernannt, als Sportdirektor konnte Armin Veh, ehemals u. a. HSV-Trainer, verpflichtet werden. Die Entscheidungträger wurden auf dem Transfermarkt aktiv, wollten dadurch neue Impulse setzen. Das gelang zumindest im ersten Rückrundenspiel, als der Ex-Stuttgarter Simon Terodde in der Nachspielzeit den Siegtreffer im Derby gegen Gladbach köpfte. Vor dem Kellerkrimi wurde zudem der ehemalige französische U21-Nationalspieler Vincent Koziello (22) geholt.

Anders die Situation in Hamburg. Rund um den HSV war es während der kurzen Pause sehr still – was ja selten genug vorkommt in der Hansestadt und nicht zwingend negativ sein muss. Der Verein vertraute weiter seinem aktuellen Kader, obwohl dieser schon in der Hinrunde selten überzeugen konnte und vor allem spielerisch Defizite vorweist. Dieses Bild bestätigten die Norddeutschen in der ersten Partie des neuen Jahres. Erschreckend bieder und ideenlos konnte sich die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol beim 0:1 in Augsburg keine einzige echte Torchance erspielen. Nun gerät auch der Coach, mit dem die Hamburger in der Vorsaison noch den Klassenerhalt am letzten Spieltag feierten, unter Druck. Von vielen Seiten werden Gisdol und dem Sportchef Jens Todt Untätigkeit und fehlende Kreativität bei der Umgestaltung der Mannschaft vorgeworfen. Das Momentum spricht jedenfalls deutlich für den 1. FC Köln, auch wenn dieser im Kalenderjahr 2017 alle drei Pflichtspiele (zweimal Liga, einmal Pokal) gegen Hamburg verlor.

Autor: Stilianos Vamvakidis

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