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Yussuf Poulsen ist mit sechs Toren Leipzigs bester Schütze © picture alliance

Yussuf Poulsen ist mit sechs Toren Leipzigs bester Schütze © picture alliance

Bundesliga: 13. Spieltag

  • Artikel vom 29. November 2018

Mit 36 Treffern wurde am vergangenen Wochenende ein Saisonrekord aufgestellt. Erleben die Fans erneut ein Torefestival?

Fortuna Düsseldorf – Mainz 05:
Mit einem Last-Minute-3:3 beim FC Bayern im Rücken geht Aufsteiger Düsseldorf in die Partie gegen Mainz. Ausgerechnet beim Rekordmeister gelang es Dodi Lukebakio als erstem Fortuna-Spieler, in einem Bundesligaspiel auswärts drei Tore zu erzielen. Ein Dreierpack gegen die Münchner gelang zuletzt dem Ex-Schalker Ebbe Sand 2001. Das Toreschießen haben die Mainzer in dieser Saison noch nicht so richtig drauf. Nur elfmal waren die 05er bisher erfolgreich. Schlechter präsentierten sie sich zu dem Zeitpunkt einer Saison zuletzt 2006/07, als man am Ende den Gang in die zweite Liga antreten musste. Außerdem sind die Rheinländer der einzige aktuelle Bundesligist, der gegen Mainz noch nie verlor.

Borussia Dortmund – SC Freiburg:
Die Schwarz-Gelben sind erstmals in einer BL-Spielzeit nach zwölf Spieltagen noch ungeschlagen. Speziell die Unberechenbarkeit des BVB in der Offensive macht es für die Gegner extrem schwer. 15 verschiedene Schützen trugen sich bisher in die Torjägerliste ein. Diese Anzahl konnte zu diesem Zeitpunkt einer Saison noch nie ein Bundesligist vorweisen. Apropos Tore: Beim 1:1 in der Vorwoche gegen Werder Bremen mussten die Freiburger den 1000. Gegentreffer in der höchsten deutschen Spielklasse hinnehmen. Ein positives Jubiläum feiert SC-Coach Christian Streich, der in Dortmund zum 200. Mal als Bundesligatrainer auf der Bank sitzt. In elf Duellen gegen Dortmund holte Streich allerdings nur zwei Remis. Seine Freiburger sind sogar seit 14 Partien sieglos gegen die Borussia.

VfB Stuttgart – FC Augsburg:
Markus Winzierl trifft auf seine alte Liebe. Der VfB-Trainer war von 2012 bis 2016 beim FCA engagiert, feierte mit den Fuggerstädtern viele Erfolge wie den Einzug in die Europa League. Gegen seinen Ex-Klub verlor Weinzierl noch nie. Seine bisherigen Heimpartien als Stuttgarter Trainer waren aber ernüchternd: 0:4 gegen Dortmund und 0:3 gegen Frankfurt. Mit einem Sieg könnte Schlusslicht Stuttgart (acht Punkte) die Augsburger (13) mit in den Keller ziehen.

Werder Bremen – FC Bayern:
Das 3:3 gegen Neuling Düsseldorf traf die Münchner hart. Ein Bayern-Akteur konnte nach zuletzt schweren Wochen aber etwas Selbstvertrauen tanken: Thomas Müller erzielte einen Doppelpack. Dabei traf der 29-Jährige einmal aus der Distanz. Sein letztes Weitschusstor markierte Müller im März 2015, als der FCB gegen Bremen mit 4:0 gewann. Jeweils zwei Tore in den beiden Duellen der Vorsaison erzielte Robert Lewandowski. Sein Team gewann die Partien und setzte damit seine Serie fort. Seit 19 Ligaspielen hat der Meister nicht gegen Bremen verloren. Den letzten Werder-Sieg bejubelten die Norddeutschen vor über zehn Jahren.

Hannover 96 – Hertha BSC:
Dank des guten Saisonstarts sind die Berliner noch ein ordentliches Stück vom Tabellenkeller entfernt. Damit dies auch weiterhin so bleibt, sollte die aktuelle Negativserie aber langsam ein Ende finden. Seit sechs Partien holte die Hertha keinen Dreier. Kein Verein wartet länger auf einen Sieg. Davon feierten die Hannoveraner 2018/19 nur zwei – beide allerdings vor heimischem Publikum.

TSG Hoffenheim – Schalke 04:
In Sinsheim stehen sich mit Juian Nagelsmann (31) und Domenico Tedesco (33) die beiden aktuell jüngsten Bundesligatrainer gegenüber. Schalkes Tedesco hat eine Hoffenheimer Vergangenheit, war von 2015 bis 2017 für die TSG als Jugendtrainer tätig. Beide absolvierten gemeinsam die Trainerlizenz. Tedesco wurde Jahrgangsbester, gefolgt von Nagelsmann. Der direkte Vergleich als Trainer fällt unentschieden aus. Beide Trainer konnten in der abgelaufenen Spielzeit jeweils das Heimspiel für sich entscheiden. Siege in der eigenen Arena haben in diesem Aufeinandertreffen eh Tradition: In den letzten 14 BL-Duellen siegte nur einmal die Gästemannschaft.

RB Leipzig – Borussia Mönchengladbach:
26 Zähler nach zwölf Spieltagen bedeutet für die Borussia die beste Ausbeute seit 42 Jahren. Nur in der Meistersaison 1976/77 waren die Fohlen in ihrer Geschichte besser. In der Fremde konnte Gladbach aber nur zwei seiner sechs Partien für sich entscheiden. Hinzu kommt, dass der Klub vom Niederrhein gegen Leipzig noch nie dreifach gepunktet hat (je zwei Remis bzw. Niederlagen). Eines spricht für eine Fortsetzung dieser Serie: Die Sachsen sind in dieser Saison daheim noch ungeschlagen (vier Siege, zwei Unentschieden).

Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg:
Der VfL überraschte am letzten Wochenende mit einem 1:0-Erfolg gegen starke Leipziger und fuhr damit den vierten Saisonsieg ein. Damit haben die Wölfe jetzt schon einen Dreier mehr als in der kompletten Hinrunde 2017/18. Gegen die Eintracht bedarf es erneut einer überzeugenden Vorstellung. Die Hessen schwimmen auf einer Erfolgswelle, stellen mit Luka Jovic und Sebastien Haller die besten Schützen der Liga (je neun). Letztgenannter liegt zudem auch in der Assistliste mit sieben Vorlagen vorn. Beide Statistiken führte in der Bundesligahistorie noch nie ein Akteur nach zwölf Partien an. Frankfurt ist seit elf Pflichtspielen in Folge ungeschlagen, zehn davon wurden siegreich gestaltet.

1. FC Nürnberg – Bayer Leverkusen:
Zum Glück wieder ein Heimspiel. In der Fremde hagelte es für den Club in dieser Saison schon einige Klatschen (0:7 in Dortmund, 0:6 in Leipzig, zuletzt 2:5 auf Schalke). Auch deshalb stellen die Franken mit 29 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga. Gegen die Werkself verlor Nürnberg aber die letzten fünf Bundesligapartien, drei davon im eigenen Stadion.

Autor: Stilianos Vamvakidis

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