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Eintrachts Sebastien Haller ist der beste Scorer der Liga © picture alliance

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Bundesliga: 12. Spieltag

  • Artikel vom 22. November 2018

Nach der Länderspielpause ist vor der Bundesliga. Die wichtigsten Fakten zu allen neun Partien.

Bayern Leverkusen – VfB Stuttgart:
Im vierten Spiel als VfB-Trainer holte Markus Weinzierl am letzten Spieltag seinen erster Dreier. Das ist für seine Verhältnisse ungewöhnlich früh. Beim FC Schalke 04 gelang ihm dies im sechsten Anlauf, mit dem FC Augsburg benötigte er sogar ein Spiel mehr für den ersten Sieg. Sein Torjäger Mario Gomez ging beim 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg leer aus, aber gegen die Werkself traf der Mittelstürmer schon zwölfmal. Nur gegen den SC Freiburg traf Gomez genauso oft. Die Leverkusener sammelten gegen den VfB allerdings die meisten Siege (34).

FC Bayern – Fortuna Düsseldorf:
Nicht mal darauf ist Verlass. Beim 2:3 bei Borussia Dortmund verlor der FCB zum ersten Mal nach einem Treffer von Robert Lewandowski. Zuvor holte der Rekordmeister nach einem Tor des Polen 68 Siege und fünf Unentschieden. Die Fortuna ist der einzige aktuelle Erstligist, gegen den Lewandowski noch nicht getroffen hat. Nackten Zahlen sollte der FC Bayern aber nicht zuviel Bedeutung beimessen, denn statistisch geht die Meisterschale in dieser Saison nicht nach München. Noch nie holte der FC Bayern zu solch einem Zeitpunkt sieben Punkte Rückstand auf einen Spitzenreiter auf.

Hertha BSC – TSG Hoffenheim:
Als einziges Team gewannen die Hoffenheimer die letzten vier Ligabegegnungen. Mit einem weiteren Erfolg würde die TSG ihren Vereinsrekord einstellen. Genau in die entgegengesetzte Richtung zeigt der Trend bei der Hertha. Die Berliner sind seit fünf Partien sieglos. Tore bekommen die Zuschauer aber mit großer Wahrscheinlichkeit zu sehen. Bei den Sinsheimern gab es in den letzten 45 Ligaspielen kein 0:0. Außerdem zappelte in den 16 bisherigen Duellen zwischen den zwei Klubs der Ball immer mindestens einmal im Netz.

FC Augsburg – Eintracht Frankfurt:
Mit dem Toreschießen kennt sich aktuell auch die Eintracht bestens aus. Die Hessen stellen mit Luka Jovic den Topschützen der Liga. 20-mal jubelten die Frankfurter in den letzten sechs Spielen, häufiger als jedes andere Team. In Augsburg hatte man bisher meist Ladehemmung, noch nie gewann man bei den Fuggerstädtern (drei Remis, drei Niederlagen)

Mainz 05 – Borussia Dortmund:
Bei den Schwarz-Gelben glänzt die Offensive seit Saisonbeginn. Neben einem herausragenden BVB-Sturm überzeugt aber auch Schlussmann Roman Bürki. Der Schweizer Nationalkeeper hielt in dieser Saison 79 Prozent der Schüsse, die auf sein Tor kamen. Das ist der beste Wert, seitdem Bürki in Deutschland spielt (2014). Doch auch bei Mainz stimmte die Form vor der Länderspielpause. Die 05er gewannen ihre letzten beiden Spiele gegen Werder Bremen (2:1) und beim SC Freiburg und kletterten ins Mittelfeld der Tabelle. Daheim verlor das Team von Sandro Schwarz nur eine der sechs Partien 2018/19.

VfL Wolfsburg – RB Leipzig:
Auch bei Yussuf Poulsen läuft es aktuell. Der 24-Jährige ist mit seinen sechs Treffern jetzt schon besser als in seinen ersten beiden Bundesligaspielzeiten 2016/17 und in der Vorsaison. Seine Form trägt zur aktuellen Situation der Leipziger bei, die seit zehn Spieltagen ungeschlagen sind. Kein Bundesligist kann einen derartigen Lauf vorweisen. Daüber hinaus ist es die zweitlängste Serie der Bullen in ihrer BL-Historie. Gegen den VfL traf Poulsen noch nie. Das Prunkstück der Sachsen ist jedoch die Abwehr, die seit fünf Ligaspielen in Folge ohne Gegentreffer blieb. Der Bundesligarekord liegt bei neun Partien hintereinander.

Schalke 04 – 1. FC Nürnberg:
Die Vereine verbindet seit über 35 Jahren eine Fan-Freundschaft. Nicht ganz so lange, nämlich 25 Jahre, liegt der letzte Sieg des Club in Gelsenkirchen zurück. Mit Freundlichkeiten ist auf dem Platz allerdings nicht zu rechnen. Beide dümpeln mit jeweils zehn Zählern im Tabellenkeller herum. Beim FCN war dies prognostiziert worden, nicht aber bei den Knappen.

SC Freiburg – Werder Bremen:
Den Grün-Weißen kam der Länderspielbreak gelegen. Die letzten drei Ligapartien wurden allesamt verloren, dabei kassierte Werder stolze elf Gegegntreffer. Gegen Freiburg haben die Norddeutschen eine so gute Bilanz wie gegen keinen anderen aktuellen Bundesligaverein (21 Siege, sechs Unentschieden, neun Pleiten). In der Vorsaison konnte Bremen aber kein Tor gegen die Breisgauer erzielen (0:0 und 0:1).

Borussia M’gladbach – Hannover 96:
Mit aktuell 23 Punkten steht seine Borussia so gut da wie seit 31 Jahren nicht. Die Punkte wurden vorwiegend daheim gesammelt, wo man bisher alle fünf Partien für sich entschied und damit als einziger Klub vor eigener Kulisse noch ohne Punktverlust ist. Kurios: Ausgerechnet Gladbachs bester Torjäger Alassane Plea tut sich im Borussia-Park noch schwer. Nur einmal war der Franzose bisher daheim erfolgreich. Seine Bilanz von acht Toren ist dennoch überragend. Der letzte Gladbacher, der zu diesem Zeitpunkt so viele Treffer erzielte, war Oliver Neuville 2004/2005. Die Hannoveraner konnten in der Fremde noch keinen Dreier einfahren und verloren acht der letzten neun Spiele bei den Fohlen.

Autor: Stilianos Vamvakidis

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