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In der HSV-Offensive meist alleingelassen: Bobby Wood © picture alliance

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Auftakt der 55. Bundesliga-Saison

  • Artikel vom 18. August 2017

Im Vorjahr holten die Bayern als erster deutscher Klub vier Meisterschaften in Folge. Im Mai folgte der fünfte Streich, und wer will daran zweifeln, dass die Münchner 2018 Schale Nummer sechs folgen lassen? Am Freitagabend eröffnet der FCB die Saison gegen Bayer Leverkusen. Mehr als 100 Millionen Euro gab der FC Bayern für Neuzugänge aus, u. a. James Rodriguez (Real Madrid) und Corentin Tolisso (Olympique Lyon). Wenig Hoffnung für Auftaktgegner Leverkusen – zumal der Rekordmeister die letzten vier Eröffnungsspiele als Titelverteidiger allesamt gewann.

Die Münchner stehen vor ihrem 300. Bundesligasieg in der eigenen Arena. Seit 22 Bundesliga-Heimspielen sind die Roten ungeschlagen. Die letzte Schlappe gab es 2016 noch unter Pep Guardiola. Hoffnung, dass es im Titelrennen doch spannend werden könnte, macht folgende Tatsache: In den letzte drei Spielzeiten, in denen die Bayern am ersten Spieltag auf Leverkusen trafen, wurden sie nicht Meister.

Als ärgster Verfolger wird wieder einmal Borussia Dortmund gehandelt. Der Auftaktgegner VfL Wolfsburg ist zumindest für einen gelungenen Start nicht die allerschlechteste Wahl. Der BVB hat die letzten vier Aufeinandertreffen gegen die Niedersachsen allesamt gewonnen. Es ist gleichzeitig das Duell der beiden niederländischen Trainer Peter Bosz (Dortmund) und Andries Jonker, der sein Team nach der letztjährigen Relegation stabilisieren will. Vor allem im eigenen Stadion müssen die Wölfe zulegen. In der Vorsaison war der VfL mit 18 Punkten das heimschwächste Team der Bundesliga nach Absteiger FC Ingolstadt (17 Zähler).

Beim Hamburger SV war die Heimstärke in der Rückrunde 2016/17 ein wichtiger Schlüssel zum Klassenerhalt, der trotz eines miserablen Starts (zwei Punkte nach zehn Spielen) gelang. Aktuell spricht aber wieder einiges für eine Zittersaison. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung blamierte sich der HSV am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal, als er trotz 70-minütiger Überzahl 1:3 beim Drittligisten VfL Osnabrück verlor. Zwei Bundesligisten schieden in Runde eins aus: Hamburg und der FC Augsburg, der am Samstag im Volksparkstadion gastiert. Beide Mannschaften holten in den vergangenen sechs Jahren jeweils keine Dreier zu Saisonbeginn.

Der FC Schalke 04 hat dagegen in der eigenen Arena noch eine weiße Weste. Vor 16 Jahren wechselten die Gelsenkirchener die Heimspielstätte, seitdem verloren sie dort noch keine Begegnung am ersten Spieltag. Am Samstagabend ist aber der Überraschungszweite der Vorsaison, RB Leipzig, zu Gast. Die Bullen unterlagen ihrerseits seit ihrer Vereinsgründung 2009 noch nie zum Auftakt.

Zum Abschluss des ersten Spieltags stehen sich am Sonntagnachmittag die beiden Rheinrivalen Borussia Mönchengladbach und der 1.FC Köln gegenüber. Gegen keinen anderen Klub sammelten die Fohlen mehr Siege (47) und erzielten mehr Treffer (172). Für Tore in Gladbach soll in Zukunft wieder Raul Bobadilla sorgen. Der bullige Stürmer wechselte vor wenigen Tagen vom FC Augsburg zurück an den Niederrhein, wo er bereits von 2009 bis 2012 unter Vertrag stand, damals aber nicht überzeugen konnte.

Autor: Stilianos Vamvakidis

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