Die Fans feiern weiter: Als einzige afrikanische Mannschaft ist Ghana in das Viertelfinale eingezogen / Foto: gettyimages
Geht die südamerikanische Erfolgsgeschichte bei dieser Fußballweltmeisterschaft weiter? Außer Chile hat während dieses Turniers noch kein Team aus Südamerika eine Niederlage hinnehmen müssen. Gleich vier der acht Viertelfinalteilnehmer stammen von dem Kontinent.
Am Freitag treffen um 16.00 Uhr in Port Elizabeth die Niederlande und Brasilien aufeinander (live im Ersten).
Die Niederlande zogen durch einen 2:1-Sieg gegen die Slowakei in das Viertelfinale ein. Bei der Partie stand Arjen Robben erstmals nach seiner Verletzungspause in der Startformation.
Brasilien schaltete im inner-südamerikanischen Duell Chile mit 3:0 aus. Dabei sah Ramires seine zweite Gelbe Karte des Turniers und fehlt nun im Viertelfinale. Luis Fabiano gehört mit bisher drei Treffern zu den Toptorjägern dieses Turniers. Lediglich David Villa (Spanien), Gonzalo Higuain (Argentinien) und Robert Vittek (Slowakei) stehen mit je vier Toren besser.
Bisher gab es zwischen den beiden Mannschaften neun Spiele. Davon konnten die Niederlande zwei Partien für sich entscheiden. Dreimal waren die Brasilianer erfolgreich. Bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA standen sich die Teams ebenfalls im Viertelfinale gegenüber. In einem hochklassigen Spiel setzten sich die Südamerikaner mit 3:2 durch. Bei der WM 1998 in Frankreich kam es im Halbfinale zum Duell: 4:2 nach Elfmeterschießen hieß für Brasilien.
Ebenfalls am Freitag wird die Partie Uruguay gegen Ghana im Johannesburger Soccer City Stadion ausgetragen (20.30 Uhr, live im Ersten).
Uruguay überzeugte bisher durch die gut geordnete Defensive. Der Weltmeister von 1930 und 1950 stand letztmals 1970 in einem WM-Viertelfinale. Damals zog die Mannschaft in das Halbfinale ein.
Als letztes afrikanisches Team im Turnier hält Ghana die Farben für den Ausrichter-Kontinent hoch. Bei Ghana fallen Jonathan Mensah und Andrew Ayew gelb-gesperrt aus. Erfolgreichster Torschütze des Teams ist bisher Asamoah Gyan mit drei Treffern. Auch um seinen Einsatz bangt Trainer Milovan Rajevac - genauso wie um Kevin-Prince Boateng.
Die beiden Nationen haben noch in ihrer Geschichte ein Länderspiel gegeneinander bestritten.
Gestern zogen als letzte Teams Paraguay durch ein 5:3 nach Elfmeterschießen gegen Japan und Spanien durch einen 1:0-Erfolg gegen Portugal in das Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft ein.
HOERZU fasst die Spiele in dieser Bilderstrecke zusammen.
Autor: Stefanie Pape