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Olympia 2010
Michael Uhrmann startet beim Mannschaftsspringen (ZDF, 18.50 Uhr)

Michael Uhrmann startet beim Mannschaftsspringen (ZDF, 18.50 Uhr), Fotos © Bongarts jd und AFP pk/seb

Die Highlights des Tages

Schmitt & Co. kämpfen um Bronze

  • Artikel vom 22. Februar 2010

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"Wir haben die Norweger hier geputzt, das muss man erstmal schaffen", freute sich Michael Uhrmann (Foto) am 7. Februar. Deutschland hatte gerade das Teamsringen in Willingen gewonnen. Es war der erste Erfolg einer deutschen Mannschaft seit 2005, als ebenfalls auf der Mühlenkopfschanze triumphiert wurde. Was ist der Erfolg wert? "Dafür können wir uns bei Olympia nichts kaufen", schränkte Uhrmann nach der Siegerehrung seine Freude über Platz eins ein.

Olympia, das ist heute. Um 19.00 Uhr können Uhrmann, Schmitt & Co. zeigen, wo sie international stehen. Im Whistler Olympic Park werden die Österreicher anders als in Willingen mit ihrer ersten Garde an den Start gehen. Vieles spricht dafür, dass sie Gold holen. Favorit auf Silber ist Norwegen. Wer Bronze gewinnen will, muss die Finnen mit dem wiedererstarkten Janne Ahonen hinter sich lassen. Viele Experten trauen das dem Team Deutschland durchaus zu.

Nach ihrem Weltcupsieg von Rybinsk machen sich Evi Sachenbacher-Stehle und Stefanie Böhler Hoffnung auf einen Medaillenplatz im Teamsprint (22.00). Obwohl in Russland ein Teil der Weltelite fehlte, zeigt sich Bundestrainer Jochen Behle optimistisch. "Sie haben eine Chance, ganz vorne mitzulaufen." Bei den Männern dürfte für Josef Wenzl und Tim Tscharnke (22.25) kein Platz auf dem Podium frei sein.

Als klarer Favorit geht das russische Eistanzpaar Oksana Domnina / Maxim Shabalin in die abschließende Kür (1.45 Uhr). Die Weltmeister überzeugten gerade bei den Europameisterschaften in Tallinn, wo sie vor Federica Faiella / Massimo Scali (Italien) siegten. Das Berliner Geschwisterpaar Christina und William Beier belegte nur den 15. Platz. Die Wahlberliner mit philippinischer Mutter und deutschem Vater hatten sich 2008 nach der EM vorübergehend getrennt, um mit neuen Partnern zu laufen. "Abwesenheit wird bestraft, da sind einfach andere Paare vor ihnen", kommentierte Bundestrainer Martin Skotnicky ihr schwaches Abschneiden in Tallinn. Für die Beyers gilt in der Halle einmal mehr das olympische Motto "dabei sein ist alles".

Für die kanadischen Gastgeber steht heute das Halbfinale im Eishockey der Frauen im Mittelpunkt des Interesses. Um 21.00 Uhr trifft das Team des Gastgebers auf Finnland. Der Endspielgegner wird morgen ermittelt. Dann kämpfen im Kanada Hockey Place die USA und Schweden um den Einzug ins Finale.

Autor: Erwin Leimann

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