Unser Star für Oslo: Lena Meyer-Landrut - Fotos © NDR/ProSieben/Willi Weber und Sophie Krische
Sendungshinweis: Samstag, 29.05.2010, Das Erste, 21.00 Uhr - Eurovision Song Contest: Mit "Satellite" vertritt Lena Meyer-Landrut heute die Nation.
2009 sagten Buchmacher den "Grand Prix"-Sieger richtig voraus: Norwegen! Diesmal wetten sie auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen Lena–Safura. Hier weitere Favoriten und auf wen "Grand Prix“-Experte Ralph Siegel setzt:
Es ist der größte "Grand Prix-Hype", der nach Guildo Horn je in Deutschland stattgefunden hat. Und ohne die unendliche, unfassbare Werbung von ProSieben und ARD bzw. Facebook undenkbar! Diesmal soll es mit aller Gewalt klappen! Der Song ist wieder mal aus Dänemark (wie "No Tears" von den No Angels) und der Text von einem Amerikaner, also wieder kein deutscher Komponist oder Texter. Bei circa 30.000 deutschen Autoren und Gema-Mitgliedern ist das eine Farce. Lena ist eine hübsche junge Abiturientin, die absoluten Teenager- und Kids-Appeal hat. Es kann gut sein, dass sich in Europa, wie schon bei dem russischen Mädchen-Duo T.A.T.U einige Jugendliche Handypunkte für dieses nette hüpfende German Girlie holen lassen.
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Lena Meyer-Landrut im HÖRZU-Exklusivinterview
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Vor ein paar Jahren hätte ich gesagt: "No chance" - wer nicht singen kann, hat beim Eurovision Song Contest nichts zu suchen. Aber heute haben sich viele Werte geändert, und das Internet und viele so genannte Pop-Foren geben selbst dem absoluten Dilettantismus alle Möglichkeiten, sich in Szene zu setzen. Also wünschen wir Lena viel Glück. Meine persönlichen Favoriten sind: Norwegen, Georgien, Dänemark, Weißrussland und Israel. Am schlimmsten finde ich England und Russland. Im Endeffekt kommt es aber immer auf die Performance am Finalabend an und den müssen wir einfach noch abwarten und dann wieder mal staunen!
Wer in Oslo noch gewinnen könnte: Lenas schärfste Konkurrez
■ Eva Rivas (Armenien)
Die Kaukasus-Nation war bisher immer unter den ersten zehn. Auch das orientalisch-poppige "Apricot Stone" hat durchaus gute Chancen.
■ Feminnem (Kroatien)
Ihr Song "Lako Je Sve" ("Alles ist einfach") steigert sich von einer ruhigen Ballade zur bombastischen Pophymne. Typisch "Grand Prix".
■ Harel Skaat (Israel)
Beim melancholischen Lied "Milim" ("Worte") macht vor allem die gefühlvolle Stimme des 28-jährigen Israeli Eindruck.
■ Didrik Solli-Tangen (Norwegen)
Gastgeber Norwegen schickt eine Ohrwurm-Ballade ins Rennen: "Because My Heart Is Yours" klingt nach irischem Folk.
■ Safura (Aserbaidschan)
Die 17-Jährige gilt als Lenas größte Rrivalin: Von den Wettbüros wird "Drip Drop" neben Lenas "Satellite" am höchsten gehandelt.
Autor: Dirk Oetjen
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