Total in: Der Mikroblogging-Dienst Twitter. Foto © PR
Twitter wird immer populärer. Die Zahl der Tweets – Kurmitteilungen mit maximal 140 Zeichen – ist nach Angaben des Internetdienstes von 7.000 Nachrichten pro Tag (2007) auf aktuell 50 Millionen gestiegen. Sehr zur Freude vieler Krimineller, die daraus Profit zu schlagen versuchen und Nutzer beispielsweise mittels Link auf manipulierte Websites locken. Damit Nutzer dennoch sorgenfrei "zwitschern" können, hat der Sicherheitsanbieter AVG jetzt zehn einfache Verhaltensregeln veröffentlicht.
1. Keine Details preisgeben
Die oberste Devise laut AVG ist: keine Details preisgeben. Nutzer sollten sicherstellen, dass Kriminelle aus vermeintlich belanglosen Kommentaren keine Rückschlüsse auf Pläne oder Aufenthaltsorte ziehen können. Vermeintlich harmlose Angaben wie "Bin die nächste Woche im Urlaub" können ansonsten ganz schnell dazu führen, dass man die eigene Wohnung bei der Rückkehr leergeräumt auffindet.
2. Erst denken, dann twittern
Was zunächst noch amüsant oder originell erscheinen mag, kann – vorschnell gepostet – ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Schließlich kann jedermann übers Netz mitverfolgen, was über Twitter veröffentlicht wird. Auch das Löschen von Tweets ist kein Garant dafür, dass das Gesagte tatsächlich aus dem Internet getilgt wird: Über Suchmaschinen sind die Mitteilungen oft auch nach Wochen, Monaten oder gar Jahren noch zu finden - insbesondere dann, wenn man die Mitteilungen für andere durch die Verschlagwortung per sogenanntem Hashtag noch leichter auffindbar macht.
3. Nicht unbedacht klicken
Es sollte mittlerweile für Internetnutzer eine Selbstverständlichkeit sein, nicht unbedacht auf jeden beliebigen Link zu klicken – man weiß ja nie, was sich dahinter verbirgt. Gerade bei Twitter fällt dies allerdings schwer, setzen viele Nutzer doch auf sogenannte URL-Verkürzer (Stichwort "TinyURLs"), um lange Webadressen in den maximal 140 Zeichen langen Botschaften unterzubringen. Auf den ersten Blick bleibt so verborgen, welche Zieladresse sich hinter dem Link versteckt. Im Zweifel daher lieber nicht klicken oder die Adresse mit Hilfe des kostenlosen "LinkScanner" von AVG überprüfen lassen.
4. Nicht gutgläubig handeln
Eine gewisse Grundskepsis ist im Internet immer angebracht, da man sich nie ganz sicher sein kann, dass hinter einem Unbekannten auch tatsächlich die Person steckt, die der Kontakt zu sein vorgibt. Vernetzungsanfragen von Fremden, die möglicherweise wenig Freundschaftliches im Schilde führen, sollten daher niemals leichtfertig akzeptiert werden.
5. Aufmerksam sein
Ebenfalls unerlässlich, um verdächtige Aktivitäten etwa im Posteingang (Inbox) nicht zu übersehen: eine erhöhte Dosis Aufmerksamkeit. Zwielichtige oder ungewöhnlich häufige Nachrichten von Freunden können beispielsweise ein Indiz dafür sein, dass deren Account gehackt wurde.
Autor: Pressemitteilung/Sabine Fassbender
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