Die neue Loriot-App für iPhone und iPad kostet 3,99 Euro für ein Jahr. / Bild: © PR / Foto Startseite: © picture alliance / Jazzarchiv
Streit um den letzten Kosakenzipfel, die Hausfrau mit Jodeldiplom und das Spielzeug-Atomkraftwerk zu Weihnachten: Wohl jeder kennt die Sketche von Vicco von Bülow alias Loriot und seine liebevoll gezeichneten Cartoons mit den Knollnasenmännchen. Jetzt bieten der Diogenes Verlag und Studio Hamburg eine eigene iPhone App für Loriot-Fans an.
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Wie in einem Kalender gibt es täglich einen neuen Sketch, Cartoon oder einen Text vom Altmeister des deutschen Humors. Die Inhalte aus dem Loriot-Archiv kann der Nutzer beliebig oft ansehen oder an Freunde weiterleiten. Die Loriot-App wird zum Einführungspreis von 3,99 Euro im App-Store angeboten; inklusive sind 365 Inhalte sowie ein Überraschungsclip am Geburtstag des App-Besitzers. Für 14 Tage kann man das Angebot mit einer kostenlosen Lite-Version testen, die allerdings Werbung beinhaltet.
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Antoine Schmidt-Roy, Leiter Online Media bei Studio Hamburg Distribution und Marketing (SHDM): "Erfreulicherweise ist es uns gelungen, neben Vicco von Bülow auch alle anderen Lizenzpartner für dieses Projekt zu gewinnen: Von Radio Bremen und dem SWR stammen eine Vielzahl von Ausschnitten aus den bekannten TV-Sendungen Loriots, von Rialto Film die Ausschnitte aus den beiden Kinofilmen 'Ödipussi' und 'Pappa ante Portas' sowie von Diogenes sämtliche Zeichnungen und Texte, die diese App zu einer im wahrsten Sinne des Wortes multimedialen Anwendung machen".
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Über Loriot: Der deutsche Humorist (87) entstammt einem mecklenburgischen Adelsgeschlecht und heißt eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow. Sein Künstlername Loriot leitet sich von der französischen Bezeichnung für den Singvogel Pirol ab, das Wappentier der Familie von Bülow. Loriot arbeitete als Schauspieler ("Die Brücke", "Ödipussi"), Cartoonist - er erfand Hund "Wum" für für die "Aktion Sorgenkind" - und inszenierte als Regisseur Opern wie "Der Freischütz". Noch immer besonders beliebt sind seine TV-Sketche mit der 2007 verstorbenen Evelyn Hamann. Im April 2006 zog Loriot sich öffentlich als Fernsehschaffender zurück - mit der Begründung, dass das Medium zu schnelllebig geworden sei, um noch humoristische Qualität mehr zu erzielen. Nun erobern seine Sketche das mobile Internet. Guter Humor ist eben zeitlos.
Autor: Presseinformationen
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