Ganz egal, ob "The Beatles" oder "AC/DC" - wo "Rock Band" draufsteht, ist auch "Rock Band" drin. Dies gilt natürlich auch für den aktuellen "Lego"-Ableger "Lego Rock Band", der sich ganz klar an die jüngeren PlayStation3- und Xbox-360-Spieler richtet. Um die Zielgruppe nicht zu frustrieren, haben die Entwickler den üblichen Schwierigkeitsgrad der Rockstar-Simulation jedoch gehörig entschärft.
Neuer Look, altbewährtes Spielprinzip: Bei "Lego Rock Band" können bis zu vier Spieler vorgegebene Songs auf ihren Plastikinstrumenten (Gitarre, Schlagzeug, Mikro) nachspielen, indem sie zum richtigen Zeitpunkt auf das passende Knöpfchen drücken. Gemeinsam gründen sie eine Band und gehen auf Welttournee. Der recht umfangreiche Karriere-Modus, der auch alleine gespielt werden kann, ist in eine spaßige Geschichte eingebunden, in der alle Elemente vorkommen, die Kinderaugen zum Leuchten bringen: Dinosaurier, Gespenster, UFOs - und natürlich jede Menge der dänischen Plastikklötze.
Je besser die Band bei ihren Auftritten abschneidet, desto mehr Fans und Geld gibt es. Die Kohle wird für neue Klamotten, Instrumente, Lego-Figuren sowie Einrichtungsgegenstände ausgegeben. Mit Letzteren lässt sich das Bandhaus nahezu beliebig verändern. Das macht Spaß und motiviert. Gleiches gilt auch für die sogenannten "Rock Herausforderungen", bei denen durch fehlerfreies Musizieren etwa Dinosaurier vertrieben, Gespenster eingefangen oder Meteoriten zerstört werden.
Die Songliste umfasst 45 Tracks, unter anderem von Pink ("So what"), Blur ("Song 2") und Blink 182 ("Aliens Exist"). Höhepunkte sind mit Sicherheit die beiden Queen-Hymnen "We Will Rock You" und "We Are The Champions" sowie "The Final Countdown" von Europe. Doch was die Zielgruppe mit Songs von Jimi Hendrix, Iggy Pop, T-Rex und David Bowie anfangen soll, wissen scheinbar nur die Entwickler.
Autor: teleschau
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