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Multimedia

Rennspiel

"Forza Motorsport 3"

  • Artikel vom 10. November 2009

Beeindruckend lesen sich die Eckdaten von Microsofts Xbox-360-exklusiver Rennsimulation "Forza Motorsport 3": mehr als 400 bis zur letzten Niete originalgetreu nachgebildete Autos, über 100 Rennstrecken sowie ein Meisterschaftsmodus, der 220 Events umfasst. Dazu ein optisches und leistungsförderndes Tuning und Einstellungsoptionen ohne Ende. Doch nicht nur PS-Puristen kommen auf ihre Kosten. Erstmals dürfen auch blutige Anfänge bedenkenlos einsteigen.

Was den Spieler erwartet, bemerkt er bereits nach dem Einlegen der ersten von zwei DVDs: "Forza Motorsport 3" ist eines der ersten Xbox-360-Spiele, das zwingend installiert werden muss. Die Ladenzeiten sind dennoch ziemlich lang. Doch schon nach dem ersten Blick auf die atemberaubende Grafik, die sich wie kein zweites Rennspiel das Prädikat "fotorealistisch" verdient, ist das Warten vergessen. Ob Schärfe der Texturen, Weitsicht oder Detailreichtum der Streckenobjekte - das Game sprengt alle bisherigen Grafikgrenzen.

Und erst die Autos. Die Spanne reicht von kleinen Stadtflitzern bis hin zu ausgewachsenen Rennwagen. Dazwischen findet sich alles, was das automobile Herz begehrt. Audi-Fan? Gut, wie wäre es mit S5, TT oder R8? Porsche-Liebhaber? 914, 959 oder GT3 gefällig? Ferrarista? Ok, im Angebot sind 250 GTO, Testarossa und FXX. Die Krönung ist natürlich der Bugatti Veyron - ein 1.001-PS-Monstrum mit Straßenzulassung. Selbst auf den "Forza"-Rennstrecken kommt der Spieler kaum dazu, die Höchstgeschwindigkeit von 400 Stundenkilometern auszureizen. Alles in allem sind in "Forza 3" Boliden von 53 internationalen Herstellern vertreten, die auch keine Einwände gegen ein dezentes Schadenssystem hatten.

Um den Spieler sofort in das Game zu ziehen, greifen die Entwickler auf einen uralten Trick zurück: Anstatt in einem schmalbrüstigen Auto der Klasse F über die Piste zu schleichen, darf er in einem Audi R8 Platz nehmen und Gas geben, bis die Reifen qualmen. Erst nach diesem Parforceritt über eine kurvige Strecke geht die eigentliche Karriere, die sich über mehrere Spieljahre erstreckt, los. Wie üblich, entscheidet sich der Spieler zunächst für eine untermotorisierte Karre, mit der er an Rennen gegen computergesteuerte Gegner teilnimmt. Ein Platz auf dem Treppchen wird mit Geld und Erfahrungspunkten belohnt. Die Kohle wird natürlich für umfangreiche Tuning-Maßnahmen investiert, die Erfahrung sorgt dafür, dass Hersteller den Spieler mit einem neuen Auto belohnen, das meist eine Klasse höher eingestuft ist, sodass er auch dann an neuen Herausforderungen teilnehmen kann, wenn er kein Geld für ein neues Fahrzeug ausgeben will.

Autor: teleschau

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