Nick Hornby: "An Education: Das Buch zum Film", Cover © Kiepenheuer & Witsch
Kultautor Nick Hornby ("About a boy") hat die Erinnerungen der britischen Journalistin Lynn Barber zu einem Drehbuch verfasst, das nun in Buchform erschienen ist. Der darauf basierende Film "An Education" wurde für drei Oscars nominiert.
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Der Inhalt: Die Londoner Abiturientin Jenny paukt 1961 hart für ein Literaturstudium in Oxford, bis der zwielichtige, aber charmante David sie vom rechten Weg abbringt. Fortan schwänzt sie die Schule, um mit ihm und seinen Freunden Danny und Helen Kunstauktionen und Nachtclubs zu besuchen. Die Schülerin bewundert die Weltgewandtheit ihrer deutlich älteren Freunde und sieht dafür großzügig über deren Oberflächlichkeit hinweg.
Selbst Jennys strenge Eltern wickelt der charismatische David mit einer Mischung aus Schmeicheleien und wohl dosierten Lügen so um den Finger, dass es ihm gelingt, Jenny an ihrem Geburtstag nach Paris zu entführen. Dass David auch Jenny nicht immer die Wahrheit sagt, merkt sie erst, als es beinahe zu spät ist...
Fazit: Das wirklich hervorragende Drehbuch bietet neben sehr guten Dialogen und einem alternativen Ende auch acht Seiten Farbfotos aus dem Film. Am interessantesten aber ist die von Nick Hornby verfasste Einleitung, in der er den Enstehungsprozess des Films schildert und Einblicke in die Filmindustrie gewährt.
Nick Hornby: "An Education: Das Buch zum Film", Kiepenheuer & Witsch, 232 Seiten, 9.95 Euro
Autor: Jana Mareike von Bergner
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