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Moderatorin Judith Rakers präsentiert den Zauberhasen-Siegerpokal.

ARD-Zaubershow ''Einfach Magisch'': Moderatorin Judith Rakers präsentiert den Zauberhasen-Siegerpokal. / Foto: © picture alliance/BREUEL-BILD

Moderatorin Judith Rakers im Interview

''Einfach Magisch'': die große Zaubershow im Ersten

  • Artikel vom 17. Dezember 2012

Könnte sie zaubern, sie würde der parallel laufenden Konkurrenz eine Bildstörung verpassen. ''Tagesschau''-Sprecherin und Jury-Mitglied der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU Judith Rakers wünscht sich für ihre Show "Einfach Magisch", in der vier Teams aus Stars und Profimagiern um die Wette zaubern, einen tollen Start. Ganz ohne Hexerei ist sie jetzt schon die härteste Konkurrenz losgeworden: Statt wie geplant gegen Stefan Raab und Dieter Bohlen anzutreten, geht Rakers nun montags auf Sendung. HÖRZU verrät sie, wie sie die Zuschauer verzaubern möchte.

HÖRZU: Frau Rakers, werden wir Sie als schwebende Jungfrau erleben?

Judith Rakers: Nein, ich bin Gastgeberin. Wenn ich auch noch zaubere, zaubert eindeutig einer zu viel. Und wenn, würde ich mich lieber zersägen lassen. Für die "Tagesschau" brauche ich schließlich nur den Oberkörper!

HÖRZU: Haben Sie überhaupt eine Beziehung zu Glaskugeln und Kaninchen, die aus dem Zylinder springen?

Judith Rakers: Als Kind war ich fasziniert von Pan Tau und Rumburak, später von Bibi Blocksberg und der bezaubernden Jeannie. Es ist nur menschlich, vom Unerklärlichen fasziniert zu sein.

HÖRZU: Werden Sie Zaubertricks aufdecken?

Judith Rakers: Ja, wir werden ein paar Tricks verraten. Das ist auch das Beruhigende an der Show: Man kann sicher sein, es ist alles Handwerk!

HÖRZU: Dass Frauen große Shows moderieren, ist immer noch die Ausnahme. Woher nehmen Sie den Mut dazu?

Judith Rakers: Damit habe ich glücklicherweise ein bisschen Erfahrung: Bei der Moderation des "Eurovision Song Contest" waren etwa 40.000 Menschen in der Halle, bei der HSV-Gala waren rund 13.000 dabei. Im Gegenteil: Ich finde es toll, wenn ich die Gelegenheit zu direkter Interaktion bekomme.

HÖRZU: Trotzdem: Warum tun sich Frauen so schwer mit der großen Fernsehunterhaltung?

Judith Rakers: Das ist in Deutschland Tradition, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das inhaltliche Gründe hat. Für mich bedeutet das nur: Wenn so eine Chance kommt, muss ich die Herausforderung annehmen. Dann darf ich nicht sagen: "Ach, fragt doch Kai Pflaume!" Wenn wir uns nichts zutrauen, können wir nichts ändern.

HÖRZU: Frühere Kolleginnen von der "Tagesschau" sind hoch geflogen – und teils sehr tief gefallen. Welche Fehler rächen sich?

Judith Rakers: Man sollte aufpassen bei der Auswahl der Bücher, die man schreibt. Im Ernst: Du musst dir bewusst machen, dass die Aufmerksamkeit positiv sein kann, weil sie Chancen eröffnet, aber auch negativ, weil du mit Argusaugen betrachtet wirst. Das ist wie beim Fußball: Wer den Ball hat, wird angegriffen. Ich finde es jedenfalls falsch zu sagen: Da spiele ich nicht mit.


Sendehinweis: ''Einfach Magisch''

Die große Show der Promizauberer, präsentiert von Judith Rakers
Mo, 17.12., Das Erste, 20.15 Uhr

Autor: Angela Meyer-Barg

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